German Sex Geschichten

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Vampirherz

durch auf Apr.17, 2013, unter Fantasie, Lesben und 3,344 views

Tausend unwillkommene Bilder, schreckliche Erinnerungen an ein längst vergangenes Leben voller Gewalt und Grausamkeit, und an ein mächtiges Artefakt streifen durch ihren Geist, lassen sie zurückweichen, obwohl die Fremde noch immer lächelnd und mit der Schwertspitze an der Kehle vor ihr steht, sich nicht einen Fingerbreit bewegt hat.

„Ah, ich sehe du weißt wovon ich spreche. Und ich schätze auch, du weißt wer mich schickt.”

Trotzdem scheint es ihr Spaß zu machen, es ihr dennoch mitzuteilen.

„Ich folge jener Frau, der auch du einst gedient hast. Nach deinem Fortgehen, nahm ich deinen Platz ein, in ihrem Thronsaal, und in ihrem Bett.”

Sie grinst anzüglich und überheblich, und das einzige was Clara davon abhält ihr Schwert vorzustoßen, ist die Sorge um Helena.

Dennoch kann sie sich einen bösen Kommentar nicht verkneifen,” Wundert mich nicht. Schließlich hatte sie schon immer eine Vorliebe für abgemagerte Gören mit flacher Brust.”

Der Schild der Selbstzufriedenheit zerbricht, weicht einer Grimasse plötzlichen Zorns, mit gefletschten Zähnen und blutunterlaufenen Augen.

„Du mie…”

„Wo ist sie?” fragt Clara scharf, und plötzlich wird ihr Gegenüber wieder ganz ruhig und sanft, grinst sie genüsslich an, während sie hochmütig berichtet.

„An einem sicherem Ort, wo ihr nichts geschehen kann. Zumindest so lange meine Herrin denkt, das du ihr bringst was sie verlangt. Sprich; wenn sie in zwei Tagen das Herz nicht in ihren Händen hält, wirst du deine Liebste nicht mehr wieder erkennen. Du weißt, was SIE mit ihr machen kann.”

Sie antwortet nicht, senkt ihr Schwert und atmet resignierend aus, während es in ihr wie in einem Vulkan brodelt.

Die Botin lacht, schreitet auf eine Weise die wohl anmutig sein soll zum Fenster, an dem vor Kurzem noch Helena gestanden hat, der Gedanke an ihre Geliebte lässt brennende Sehnsucht in ihrem Herzen erwachen.

„Wenn du bereit bist, das Herz gegen sie einzutauschen, findest du mich am Friedhof. SIE meinte, du wüsstest welcher gemeint ist.”

Da Clara nicht auf ihren fragenden Blick antwortet, zuckt die Vampirin mit den schmalen Schultern und schwingt sich auf das Fenster, im Rahmen inne haltend dreht sie sich noch einmal um, grinst überlegen und erklärt stolz,” Und übrigens; ich bin weitaus besser im Bett als du es jemals sein kannst.”

Ruhig entgegnet Clara, ihre wahren Gefühle im Zaum haltend,” Nach Aussage deiner Herrin. Und die bemühte sich damals, mich zu verwöhnen, so sehr verlangte es sie nach mir. Weil ich eben besser bin, als gewisse Hunger leidende, flachbusige Gören.”

Gebleckte Zähne und ein hasserfüllter Blick erfüllen Clara einen Augenblick mit Hochgefühl, genüsslich treibt sie einen weiteren Stachel in das weiche Fleisch der Eifersucht.

„Denn MIR hat sie ihren wahren Namen verraten.”

Der steinerne Fensterrahmen knirscht unter dem festen Griff der schlanken Hand, die Zähne pressen sich fest aufeinander, die Augen leuchten wie bei einem Tier, das seinen Futterrivalen vertreiben will.

Mit einem Fauchen verabschiedet sich die Botin und stößt sich vom Fenster ab, springt in die Nacht, und verschwindet in der Dunkelheit.

Clara wartet noch einige Augenblicke, dann wirft sie das Schwert zornig in eine Ecke, schlägt wild um sich während sie wie von Sinnen kreischt, mehrere Möbelstücke fallen ihrem Zorn zum Opfer, bis sie schließlich in der Mitte des Raums auf die Knie sinkt, mit Tränenüberströmten Gesicht zur Decke aufblickt und aus vollem Halse und tiefster Verzweiflung ruft,” Helena!”

***************

Schwacher Sonnenschein dringt durch die Ritzen der verfallenen Hütte, sticht durch die geschlossenen Augenlider, doch der geringe Schmerz kann das Lächeln nicht aus ihrem Gesicht vertreiben.

Dankbar schmiegt sie sich an den wundervollen Körper neben sich, kuschelt sich an ihn wie sie es mit einer Decke tun würde, nur das sie diesem Wesen viel tiefere Gefühle entgegenbringt.

Nach der Liebe ihrer Liebsten verlangend sucht sie ihr Gesicht mit sanften Küssen ab, die nicht mehr sind als kurze Berührungen der Lippen, begleitet von hauchendem Atem, dem die unstillbare Sehnsucht nach ihrer Gegenwart inne wohnt.

Der Mittelpunkt ihres Herzens seufzt voller Glück, legt die Arme um ihren Nacken, zieht sie sanft an sich, schenkt ihr einen wundervollen, von tiefsten Gefühlen der Zuneigung erfüllten Kuss, welcher ihr Herz sich nur noch mehr nach ihr sehnen lässt.

Ihre Leiber rücken enger zusammen, betten sich ineinander, jeweils eine Hand hält die Liebste umschlungen, die andere sucht ihr Gegenstück, bis die Finger sich zärtlich verbinden, sich in Liebe vereinen, und nicht mehr loslassen wollen, ähnlich wie ihre Lippen, die sich sinnlich immer wieder aneinander schmiegen, von den zarten Gefühlen der Liebsten kostend.

Ein letzter Kuss, vom Grunde ihrer Herzen kommend lässt sie beide vor Glück erschaudern, jede Faser ihrer schönen Leiber vor Zuneigung erzittern.

Glücklich legen sie die Köpfe zusammen, die liebevollen Bewegungen mit denen sich ihre Hände halten, lassen Clara die Augen öffnen, und auf die zehn Finger hinabblicken, die sich so zärtlich und sinnlich umeinander bewegen, als wären sie nur zu diesem Zweck geschaffen worden.

„Liebste?”

„Ja, mein Herz?” antwortet Clara, ohne den Blick ihrer grauen Augen von Helenas bezaubernden weißen Finger zu nehmen, die sachte über die Haut ihrer gebräunten Hand streicheln, und das wohlige Gefühl in ihrer Brust und ihrem Bauch verstärken.

„Was sind wir?”

Mit ruhiger Stimme erklärt sie es noch einmal, während sie im Stillen die Menschen verflucht, deren Ängste, Vorstellungen und Gerüchte die Wahrheit so sehr verdrehen, bis die Lügen als einzig wahre Wahrheit akzeptiert werden.

„Wir sind ganz normale Menschen, nur das wir Blut zum Leben brauchen, statt Fleisch. Doch wir müssen niemanden töten, es reichen kleine Schlucke, und es muss auch kein Mensch sein. Ein Biss macht niemanden zu einem von uns, außer, wir werden gebissen, und unser Blut wird von einem Menschen geschluckt. Tageslicht macht uns nichts aus, jedenfalls nicht mehr als gewöhnlichen Leuten. Und natürlich haben wir ein Spiegelbild, dürfen fließendes Wasser überqueren, und jedes Haus betreten in das uns unsere Füße tragen. Habe ich irgendein unsinniges Gerücht ausgelassen?”

„Was ist mit Knoblauch?”

Sie unterdrückt rechtzeitig ein Lächeln, verzieht stattdessen das Gesicht und atmet scharf ein,” Tja das ist so eine Sache. Wir sind zwar normale Leute, aber mit geschärften Sinnen. So sind wir schneller, stärker, und unsere Wunden verheilen gut. Aber unser Geruchsinn… also ich an deiner Stelle würde darauf verzichten, Knoblauchbrote oder Wurst zu essen, es sei denn du willst das ich mich von dir fern halte.”

Ein erschrockener Laut lässt sie den Kopf drehen, und als sie das schockierte Gesicht ihrer Liebsten sieht, kann sie nicht anders als boshaft zu lächeln.

„Du bist gemein!” ruft Helena als sie den Scherz erkennt, ihre zarten Hände schlagen eher sanft nach Claras Gesicht, dennoch fängt sie beide Arme ab, und sieht sich plötzlich in einer nicht ernst gemeinten Rangelei mit ihrer Liebsten.

Dabei können sie nicht verhindern, das sich ihre nackten Leiber berühren, wohlige Schauer durch sie hindurch senden, und sie vor liebevollem Begehren aufseufzen lassen.

Schließlich gelingt es ihr die Arme ihrer Liebsten zur Seite zu drücken, sich auf sie zu legen, und ihr so jede Möglichkeit zu Gegenwehr zu nehmen.

Besiegt und mit einem Lächeln im Gesicht liegt sie unter ihr, blickt sie aus ihren schönen grünen Augen an, verrät ihr wie sehr ihr die Situation gefällt.

Vom Anblick ihrer Liebsten verzaubert kann Clara nicht anders, als die Augen zu schließen, sich hinab zu beugen und ihr einen so unendlich sanften und gefühlvollen Kuss zu schenken, das sie spürt wie ihre Geliebte unter ihr erzittert, und ihren Leib dem ihren entgegen drückt.

Von sinnlichem Verlangen erfüllt schmiegt sie ihr Gesichts an Helenas glatter Wange, haucht voller Ernsthaftigkeit,” Nein, es war nur Spaß. Kein Geruch der Welt könnte mich von dir fern halten, keine noch so große Armee könnte mich daran hindern, zu dir zu gelangen. Ich würde alles tun, um bei dir zu sein. Nichts, und sei es noch so mächtig, kann je zwischen dir und meiner Liebe stehen.”

Abermals erbebt der Leib ihrer Liebsten, sie spürt wie sie sich anspannt, sich voller Verlangen an sie drängt, und voller Rührung und Liebe weint sie die Worte mehr als das sie sie haucht,” Oh Clara!”

Sie legt ihre Lippen behutsam auf den hellen Mund ihrer Liebsten, beruhigt sie mit einem Kuss reinster Liebe, der aus tiefstem Herzen erwidert wird.

Ihre Hände lassen einander los, gleiten um den Körper der Geliebten, und während Clara sich noch fester an ihre Liebste drückt, streichen Helenas zarte Finger über ihren kräftigen Rücken, spielen mit den Muskeln, und lassen sie vor Wonne erbeben, sich nur noch mehr nach ihren liebevollen Berührungen sehnen.

Und als die schlanken Hände auch noch ihre Schulterblätter fassen und sich daran festhalten, ist nicht nur sie so verzückt, das sie den Kuss unterbrechen muss, um ihre Gefühle laut hinaus zu keuchen.

Auch Helena seufzt vor Sinnlichkeit, ihr hauchender Atem bläst gegen Claras Hals, verleiht ihren sehnsüchtigen Worten zusätzliche Kraft, die ihr Herz in tosende Feuer der Liebe verwandelt.

„Clara, du bist so wunderschön meine Liebste, ich sehne mich mit aller Kraft nach dir, und doch weiß ich, das es niemals ausreichen wird, damit mein Herz genug von dir bekommt.”

„Helena, mein Herz.” kann Clara nur als Antwort stöhnen, während ihr Tränen aus den Augen laufen, vor Freude und Glück. Sie senkt ihren Kopf, ihr Mund findet Helenas Lippen, liebkost sie mit sanften Berührungen, welche die herrlichen Gefühle wiedergeben, die in ihrem Herzen für dieses wunderschöne Wesen toben.

Es ist seltsam, einerseits spürt sie, wie sich Helenas Brust und ihr Bauch befriedigt entspannt, vor Verzückung zurücksinkt und Clara mit sich zieht, andererseits drückt sie ihre Finger noch tiefer in Claras Schulterblätter, so als hätte sie Angst davor sie loszulassen.

Doch sie genießt es, nichts kann ihre Freude stören, mit ihrer Liebsten zusammen zu sein, sie ganz nahe bei sich zu spüren, und die Liebe gemeinsam mit ihr zu fühlen, sie gemeinsam zu genießen, zusammen zu erleben.

Helenas Beine gleiten auseinander, legen sich um Claras Schenkel, drücken sie nach vorne, und lassen beide Liebende vor Glück aufseufzen.

„Oh Clara!” stöhnt Helena mit Freude in den Augen, während sie ihren Unterleib noch dichter an Claras Scham bewegt. Sie spürt die Hitze die von ihrer Liebsten ausgeht, die Hitze lodernder Flammen der Liebe und des Verlangens, den Wunsch danach sie ganz nahe bei sich zu spüren.

Auch Clara wird von gleichen Sehnsüchten heimgesucht, uns so erwidert sie die Berührungen ihrer Herzallerliebsten, bewegt ihren Leib sachte vor und zurück, so das die vor Liebe brennende Haut zwischen ihren Schenkeln langsam über Helenas wundervollen Körper gleitet, allen voran über ihr vor Verlangen brennendes Liebeszentrum, dessen Flammen kaum vom Saft ihrer Liebe gelöscht werden können.

Sich dem Leiden ihrer Liebsten annehmend will sich Clara den Weg zu dem Feuer hinab küssen, doch sie kommt nur bis zum Ansatz von Helenas göttlichem Busen, da wird sie von zarten Händen an den Wangen ergriffen, ihr Gesicht nach oben gezogen, und ihre Lippen von liebevollen Küssen empfangen.

Die sinnlichen Berührungen des hellen Mundes lassen jeden Gedanken an Gegenwehr verfliegen, stattdessen drängt sie sich näher an ihre Liebste, vereint ihr Zentrum mit dem ihren, spürt wie die Liebe funkengleich zwischen ihnen umher springt, sie beide mit Glück und Freude überschüttet, und nicht nur ihre Leiber zusammenschweißt.

Auch ihre Seelen scheinen sich näher zu kommen, sich um einander zu drehen, sich so liebevoll zu streicheln wie es ihre Lippen und Zungen tun, sich mit dem gleichen Verlangen aneinander zu drücken wie ihre Leiber, sich so sehr nach der Gegenwart der anderen zu sehnen, wie ihre Herzen, die kaum noch an Ort und Stelle gehalten werden können, so stark tobt die Liebe in ihnen.

Ihre sanften Küsse werden immer heißer, immer öfter werden sie von keuchenden Atemzügen begleitet, von kurzen Zärtlichkeiten, wie Helenas Hauch,” Clara, ich liebe dich so sehr!”

Clara hingegen geht so sehr in der Liebe auf, ist so sehr von dem herrlichen Gefühl erfüllt, ist so glücklich über die Gegenwart ihrer Liebsten, das sie nur drei Worte hervorbringt, bevor sich abermals der Nebel der Liebe vor ihren Verstand schiebt,” Clara, mein Herz!”

Ihre Liebste drückt sich wieder voller Unruhe an sie, kein Atemzug hätte zwischen ihren sich liebenden Leibern Platz, die Feuer zwischen ihren Beinen weiten sich weiter aus, erfüllen jede Faser ihrer schönen Körper mit Liebe und Glück, überschwemmen sie mit dem herrlichen Gefühl der Geborgenheit und Zuneigung, und lassen sie erschöpft zur Seite sinken, immer noch Arm in Arm haltend, die Lippen liebevoll vereint, Beine und Schenkel vom Saft ihrer reinen Liebe benässt.

Clara schließt die Augen, prägt sich das fröhlich lächelnde Gesicht ihrer Liebsten ein, aus deren smaragdfarbenen Augen ihr tiefe Zuneigung und grenzenlose Liebe zuwinken. Mit diesem wunderschönen Bild in Gedanken, fällt sie in glücklichen, erholsamen Schlaf.

Als sie wenig später erwacht, gelten ihre ersten Gedanken ihrer Liebsten, und verlangend streckt sie Hände und Lippen nach ihr aus, um ihr abermals zu zeigen, wie stark ihre Liebe zu ihr ist.

Doch statt eines glatten, alabasterfarbenen Leibs treffen ihre Finger nur auf leeren Waldboden, hellwach schlägt sie die Augen auf, blickt sich in der verfallenen Hütte um.

Helenas Kleider liegen noch an Ort und Stelle, gleich wie Waffen und Ausrüstung.

Die Sonnenstrahlen die durch Ritzen in den Holzwänden in das Innere fallen werden von etwas unterbrochen, vorsichtig kriecht Clara auf den Türrahmen zu, vor dem die Reste der verrotteten Tür liegen.

Argwöhnisch blickt sie nach draußen, und hält erstaunt den Atem an.

Dachte sie bisher, der Anblick von Helenas unbedecktem Leib könne an Schönheit nicht übertroffen werden, so muss sie sich jetzt eingestehen, dass sie eines Besseren belehrt wird.

Doch es ist nach wie vor ihre Liebste, die das Schönste in ihrem Leben darstellt, ihre Schönheit wird lediglich noch hervorgehoben, während sie sich andächtig, mit geschlossenen Augen über den Waldboden bewegt, ihre anmutigen Glieder gleiten wie im Tanze durch die Luft, so langsam und gefühlvoll, wie sie sich zuvor mit Clara geliebt hat.

Mit offenem Mund und wachsender Unruhe in ihrer Brust beobachtet die Jägerin, wie ihre Geliebte sich nackt in den Sonnenstrahlen rekelt, ihren unbedeckten Leib aller Welt zur Schau stellt, und doch nur für sie zu tanzen scheint, nur für Clara ihren wundervollen Körper bewegt, nur sie mit ihrer Anmut und Schönheit in ihren Bann zieht.

Jeder Schritt, jede Drehung und jedes Schwingen ihrer Arme stellt eine formvollendete Bewegung da, betont die Anmut ihrer Beine, ihren schlanken Leib und ihre zarten Hände, die sich so voller Sanftheit durch die Luft bewegen, das Clara meint ihre Berührung auf der Wange zu spüren.

Die Sonnenstrahlen tauchen ihre Liebste in goldenes Licht, lassen sie noch schöner erscheinen, falls das überhaupt möglich ist, und ihr silbernes Haar glänzen, während es so anmutig wie ihr Leib durch den Wald tanzt.

Doch so schön es auch aussieht, und so gern wie Clara ihr zusieht, irgendetwas kommt ihr falsch vor, irgendetwas stimmt nicht.

Vielleicht ist es die Art, wie ihre Liebste die Arme nach vorne streckt, als wolle sie nach einem unsichtbaren Partner greifen, vielleicht ist es auch die Weise wie sie sich nach hinten beugt, und mit schmachtenden Lippen den Himmel starrt, oder liegt es daran, das ihre Hände sich oft so vor ihr bewegen, als würden sie über den Rücken ihres Partners streicheln?

Ihre Brust hebt sich unruhig im Takt ihrer schweren Atemzüge, ihre Beine zappeln unruhig, prägen sich die Bewegungen ihrer Liebsten ein, die nach wie vor wie ein Göttin tanzt, und ihr weiter das Gefühl gibt, es nur für sie zu tun.

Ihre Augen sind nur auf sie gerichtet, ihre Beine bewegen sich bevor sie es befehlen kann, und plötzlich findet sie sich direkt neben Helena wieder, ihre Arme strecken sich nach den Händen ihrer Geliebten aus, die sie zärtlich ergreifen, ohne das sie die Augen öffnen müsste.

Von ganz alleine scheint sich ihr Körper zu bewegen, ist die Ergänzung zu Helenas Tanz, der fehlende Teil, der die Bewegungen erst vollständig macht.

Anmutig dreht sich ihre Liebste, für einen Augenblick steht die Welt still, ohne zu sehen spitzt Helena die Lippen, haucht ihr einen so zarten Kuss auf den Mund, das Claras Herz wie Eis dahin schmilzt. Dennoch bewegt sich ihr Körper weiter, dreht Helena in einer anmutigen Bewegung um die eigene Achse und wieder zurück, bis sie in ihren Armen an sie geschmiegt liegt, den Kopf zurück gebogen.

Ohne es zu befehlen, gleiten ihre Lippen hinab, berühren den vor Liebe brennenden Mund ihrer Herzallerliebsten, teilen ihr die uneingeschränkte Sehnsucht und das Verlangen nach ihr mit.

Dennoch sind es ihre Lippen, die den Kuss unterbrechen, ihre Hände die von den wunderschönen Hüften ablassen, und sie eine weitere Drehung vollziehen lassen.

An ausgestreckten Armen haltend tanzen sie umeinander, Helena mit geschlossenen Augen und glücklich lächelnd, Clara mit gebanntem Blick und schmachtenden Lippen, die den Namen ihrer Liebsten so leise hauchen, dass sie ihn unmöglich hören kann.

Auch sonst ist nichts zu hören, der Wald liegt still da, labt sich an dem Tanz der Liebenden, die jedoch keine andere Musik brauchen, als das Schlagen ihrer Herzen, die in völliger Liebe zueinander stehen, und einen wunderschönen, sanften Rhythmus vorgeben.

Ein Handpaar löst sich, Helenas göttlicher Leib entfernt sich noch weiter von Clara, kehrt jedoch mit einer anmutigen Drehung zu ihr zurück, einer Bewegung die ihre Schönheit so sehr betont, das Clara vor Genuss die Augen schließt und dieses Bild ganz fest hält.

Daher spürt sie nur, wie die Hand ihrer Liebsten um ihre Hüfte streicht, wie sich ihr schöner Busen an ihre Brust drückt, wie ihr heißer Atem über ihr Gesicht haucht, während sich ihrer beider Beine wie von selbst über den Boden bewegen, und sich ihre Leiber in vollendetem Gleichklang aneinander schmiegen.

Abermals legt Helena ihre Lippen auf ihren Mund, legt dieses Mal so viel Liebe und Verlangen hinein, das Clara erschaudert, und ihre Beine beinahe aus dem Takt geraten.

Doch Helena gleicht ihren Fehler aus, drückt sich weiter an sie, vertieft ihren Kuss, schenkt ihr so viel Liebe, dass Clara nicht einen Augenblick daran denkt den Tanz zu unterbrechen.

Umso schwerer fällt es ihr, als der Tanz die Trennung ihrer Geliebten verlangt, an Händen haltend gleiten sie anmutig über die Lichtung. Dann lösen sich auch ihre Finger, und nur der zarte Kuss den Helena ihr schenkt, hält sie davon ab vor Sehnsucht zu vergehen.

Sie dreht sich um, streckt die Hand aus, spürt wie sie von ihrer Liebsten ergriffen wird, wie sie neben ihr über das Moos tänzelt, lächelnd und voller Freude.

Dann folgt eine gemeinsame Drehung, an deren Ende sie Helena in ihren Armen wieder findet, angestrengt atmend, die Arme um ihren Nacken gelegt, vor sinnlicher Sehnsucht zitternd.

Ihr Kopf gleitet langsam hinab, sie spürt die Haut ihrer Liebsten unter ihren Fingern erschaudern, fühlt den Schlag ihres Herzen, und wie es sich nach ihr sehnt.

Sachte legt sie die Lippen auf den wunderschönen Mund, berührt ihn so wenig wie möglich, um ihn nicht mit dem Feuer ihrer Liebe zu verbrennen.

Dann spürt sie, wie ihre Liebste ihre Lippen nach oben drückt, sie an die ihren schmiegt, und ihre Brust vor Glück und Begeisterung anschwillt.

Sinnliche Freudenfeuer tanzen zwischen ihren Mündern, zärtlich berühren sich ihre Zungen, ihre Hände scheinen Helena kaum halten zu können, so stark schmilz sie dahin.

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