German Sex Geschichten

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Schönes und Romantisches Geburtstagsgeschenk 08

durch auf Sep.09, 2011, unter Fantasie, SexGeschichten und 3,723 views

“He Kleines, Jeanie ich…”

“Zieeeeeep”

“Jeanie! Nicht schon wieder! Das kannst du doch mit mir nicht machen!” erklingt es mit einer weichen Frauenstimme.

“Warum nicht? Du siehst doch, ich kann!”

Neben Jeanie sitzt jetzt Sieglinde, eine wunderhübsch Frau in einem zarten, durchsichtigen Gewand und sehr langen braunen und gewellten Haaren. Sie hat eine sehr kurvenreiche Figur mit festen, spitzen Brüsten. Klein-Siggi hat einem fraulichen Liebesnest Platz machen müssen.

“Immer musst du mit mir solche Sachen machen. Bitte verwandle mich zurück.”

“Nö!”

“Jeanie, bitte!”

“Nö! Du bleibst jetzt eine Weile so. Ich finde es ganz schön frech von dir, in meinem Beisein so gierig auf die Titten einer anderen Frau zu starren.”

“Aber, wenn sie doch so aufreizend gekleidet sind?”

“Sie sind es nicht! Hier bei uns heißt es, wie die alten Dichter so sagen, eine Frau soll stets so gekleidet sein, das ihre Vorzüge vorteilhaft zur Geltung gebracht werden und jeder Mann sich an ihrer Lieblichkeit und Herrlichkeiten erfreuen kann. Ihr Schmuck soll die natürliche Schönheit verstärken.”

“Aber ich hab mich doch nur an dem Anblick erfreut,”

“Hast du nicht, du hast starr geglotzt.”

“Wo ist denn da der Unterschied?”

“Erfreuen heißt mit den Augen sehen, starren tust du immer nur mit deiner hormongesteuerten Schwanzspitze.”

“Das ist doch beim Mann normal.”

“Auch ein Mann soll sich beherrschen können und nur sehen, vor allem dann, wenn seine Freundin und Geliebte direkt bei ihm ist.”

“Ist ja gut, ich habe es ja begriffen, und jetzt verwandle mich zurück.”

“Nein, nicht so schnell, du bleibst das Wochenende Sieglinde damit du endlich den Unterschied lernst.”

“Das kannst du doch nicht machen.”

“Doch ich kann!”

Sieglinde sitzt darauf hin schmollend neben Jeanie und fühlt sich völlig hilflos. Die sie umschwirrenden Dienerinnen interessieren sie nicht mehr und lässt Jeanies weitere Gesprächsanfänge unbeachtet. Siggi selber ist richtig sauer. Jeanie merk es natürlich, scheucht ihre Dienerinnen weg und überfällt Sieglinde förmlich mit ausgiebigen Streicheleinheiten und Kitzelattacken, deren Abwehrmauern fallen sturmreif durch diese erregenden Spielereien sehr schnell zusammen und Sieglinde wird immer erregter. Ihr Spiel wird immer heftiger und Siggi lernt den ganzen erregenden Gefühlsreichtum einer Frau kennen. Manchmal sieht es beinahe so aus, als ob ein Dritter die beiden Frauen öfters entknoten müsste. Bei ihrem ersten Orgasmus als Frau hört Sieglinde nur noch die Engel im Paradies trompeten. Es dauert eine lange Zeit, bis sie ihre Umwelt wieder wahr nimmt. Völlig entspannt liegt sie mit einem Lächeln in Jeanies Armen.

“Na, wieder unter den Lebenden?”

“Irgendwie war das sehr schön. Verwandelst du mich jetzt zurück?”

“Nein, ich sagte vorhin ein Wochenende lang.”

“Na gut.”

“Was ist denn jetzt los, keine Proteste deinerseits?”

“Keine.”

Lächelnd löst Jeanie eine neue Knutschattacke aus. Sieglinde bemerkt diesmal voll bewusst das erste Mal, wie sie zwischen ihren Schenkel zu erst ganz feucht wird und dann beinahe ausläuft. Mit Erschrecken ist Sieglinde der Ansicht, dass sie vor lauter Erregung Pipi ins Höschen gemacht hat.

“Du… Jeanie… ich… ich glaube mir ist ein kleines Malheur passiert. Mein Höschen ist ganz feucht. Ich glaube, ich habe…”

“Ha, ha, ha! Ich glaub´s nicht!”

“Du hast gut lachen. Mich verwandeln und undicht werden lassen und sich dann auch noch darüber amüsieren. Schöne Freundin.”

“Hi, hi, hi, ich könnt mich beölen!”

“Ja, ja, wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung.”

“Mann, Sieglinde…”

“Wer ist Sieglinde?”

“Na du, du kleiner Dummkopf.”

“Jetzt bin ich schon Sieglinde! Was kommt denn noch alles. Huch! Das kribbelt so schön…” kann Sieglinde als Antwort auf Jeanies Streichelattacken nur noch sagen und die Feuchtigkeit in ihrem Liebesnest nimmt nun noch weiter zu.

“Jeanie, höre bitte einen Moment auf, ich muss mich etwas säubern.”

“Musst du nicht, ist doch für eine erregte Frau völlig normal.”

“Wieso?”

“Na du erlebst gerade eines der vier Wunder einer Frau.”

“Vier Wunder?”

“Ja du süßer Dummkopf, die Wunder sind, eine Frau wird feucht, ohne dass es regnet, sie blutet, ohne verletzt zu sein, Frauen geben Milch, ohne Gras zu fressen und vor allem, sie reden, ohne gefragt zu werden wie ein Wasserfall.”

“Feucht? Bluten? …Oh Mann, andauernd nimmst du mich auf die Schippe.”

“Weißt du nun, was ich meine?”

“Ich hoffe, ich erlebe nur das erste Wunder und außerdem bin ich doch nicht blöd!”

“Glaubst du nur?”

“Na warte, du Biest!”

Diesmal überfällt Sieglinde Jeanie mit einer intensiven Knutschattacke gemischt mit vielen Zärtlichkeiten und einer Kissenschlacht, die so ausartet, dass die Schlacht bei Waterloo dagegen nur ein Sandkastenspiel war. Nach dem beide mal wieder Luft holen mussten erklären sich beide zu Siegern, gehen Hand in Hand zu Bett, und die nächste Rund Nahkampf, diesmal ohne Kissen, ist angesagt. Nach einer erlösenden Serie von Orgasmen schlafen beide Mädels eng umschlungen völlig erschöpft und sehr zufrieden ein.

Am nächsten Morgen ist erst einmal wieder ein ausgiebiges und längeres Wellnessprogramm angesagt, ein duftendes Bad, eine entspannende Massage mit lieblich duftenden Ölen und eine anschließende intensive kosmetische Behandlung ist angesagt. Jeanie sieht mit einem Lächeln, dass Sieglinde diese Behandlung sehr gefällt. Eine Runde gemeinsames Kuscheln mit einem wieder sehr lauten erlösenden Schrei beendete für beide befriedigend das Wohlfühlprogramm der beiden Mädchen am Vormittag. Nach dem Ankleiden beschließt Jeanie mit Sieglinde einen Stadtbummel zu machen, um ihre neue kleine Gemeinheit auszukosten. Die Gewänder der beiden Mädels sind natürlich wieder leicht transparent, wobei das Gewand von Sieglinde unbemerkt viel durchsichtiger ist. Viel ist von Sieglinde zu sehen und wird durch das Gewand auch noch zusätzlich sehr reizvoll präsentiert. Soll doch Sieglinde auch mal ständig angestarrt und mit den Blicken ausgezogen werden, denkt Jeanie.

Schnell sind wieder ausreichende Wächter eingewiesen und der anfangs ungestörte Spaziergang kann beginnen.

Sieglinde hat durch ihre Unwissenheit als Mädchen noch immer nicht bemerkt, was mit ihrer Kleidung los ist, nur ihr werden langsam die starrenden und begehrlichen Blicke der Männer auf sie unangenehm. Als sie auf dem Basar bei einem Tuchhändler sich die Stoffe ansehen, führt Jeanie unauffällig ein kurzes Gespräch mit ihrer Begleitung. Ihr ist aufgefallen, das einige übel aussehende Kerle sie beide ständig verfolgen und sehr intensiv beobachten.

Einen Stand weiter spricht Jeani leise mit Sieglinde.

“Sieglinde, willst du mal ein speziell aufregendes Abenteuer erleben?”

“Wieso? Was meinst du?”

“Ist dir nicht aufgefallen, dass wir beide von so komische Gestalten verfolgt werden?”

“Nein! Meinst du etwa, sie wollen von uns was… äh…”

“Ich glaube nicht direkt. Ich vermute eher, dass so ein Schnösel seinen Harem erweitern will.”

“Der spinnt doch! Ich lass mich nicht von irgend einem Schwachmaten besteigen. Los, du musst mich schnell zurück verwandeln und ich werden diesen Typ eine kostenlose Zahnbehandlung verpassen.”

“Aber, aber Sieglind, Fäuste sind keine Argumente. Ich glaube eher, das diese Fieslinge uns in einer ruhigen Ecke entführen werden.”

“Was? Nicht mit mir!”

“Komm schon, so eine kleine Entführung als Opfer macht doch bestimmt auch Spaß.”

“Du spinnst wohl total! Und was ist mit deinen so genannten Wachen?”

“Die passen auf uns auf. Nur wenn ich ihnen gleich ein Zeichen geben, werden sie sich zurück halten, aber uns nicht aus den Augen lassen. Ich will unbedingt wissen, wer an uns mit seiner Schwanzspitze so intensiv denkt.”

“Ich weiß nicht.”

“Na, komm schon. Es wird nicht lange dauern. Ich vermute, die werden uns einfangen und zu diesen notgeilen Pimmelheini schaffen, der dann ein unangenehmes Erlebnis haben wird.”

“Und dir kann dabei nichts passieren?”

“Du bist richtig süß, Sieglinde, denkst nur an mich. Nur so nebenbei, auch du kannst im Augenblick schwanger werden.”

“Ups!”

“Keine Angst, soweit wird es nicht kommen.”

“Meinst du das wirklich?”

“Ja!”

“Na gut, ich mache es.”

“Dann lass uns mal ein ruhiges Eckchen suchen.”

“Irgendwie ist mir ganz schummrig im Bauch.”

“So, die Wachen halten sich zurück, nun komm gehen wir, auf zum Abenteuer.”

“Du hast gut lachen, auf was habe ich mich nur da bloß eingelassen.”

“Auf ein Abenteuer, Siggilein, ein Abenteuer!”

“Grrmmmummel.”

“Sagtest du was?”

“Nein! Nichts!”

“Ahh, da ist ja was wir suchmmmmpf.”

“Jeanmmmmpf!”

Beide Mädels sind von hinten ergriffen worden, schnell geknebelt und gefesselt einzeln in einen Sack gesteckt. Beide Säcke tragen das bekannte Siegel, mit dem die Magie normaler Weise blockiert werden kann. Mit flinken Füße werden sie schnell fort geschafft, unauffällig von den Wachen verfolgt. Ihr Weg führt quer durch die Stadt und endet an der Rückseite eines vornehm aussehenden Haus. Leise öffnet sich eine kleine Pforte in der Mauer und die beiden Säcke werden hineingereicht. Nachdem die Ganoven ihren Lohn erhalten haben, wollen diese zum Basar zurück und laufen zu ihrem Verdruss den Wachen direkt in die Arme. Frisch in Ketten gelegt werden sie zu den Verliesen im Palast gebracht.

Beide Mädel werden im Keller des Hauses von den Säcken befreit und mit Ketten gefesselt, die auch das Siegel tragen. Neben den beiden Mädels steht ein brennendes Kohlebecken in dem zwei Brandeisen glühen. Jeanie überzeugt sich schnell, ob es Sieglinde gut geht und testet unauffällig die Wirkung ihres Rings. Trotz der Siegel ist alles in Ordnung.

Nach einer kurzen Augenblick später betritt ein Mann vom Typ großes Fass mit zwei Stummelbeine den Raum und starrt mit gierigem Blick die beiden sehr hübschen Mädels an. Mehrere Bedienstete folgen ihm, ihr Sklavenmal tragen sie auch noch.

“Ali hatte Recht, ihr beide werdet die Zierde meines Harems sein und mir meine Nächte versüßen. Ihr habt beide zwei herrliche Paradiesäpfel Es wird mit große Lust bereiten mich mit ihnen zu beschäftigen.”

“Das glaubst aber nur du, ich werde mich bestimmt nicht durch deine Speckberge wühlen. Mach uns sofort die Ketten ab, dann wird deine Strafe nicht so hart ausfallen.”

“Was? Widerworte? Wie kommst du darauf? Ich bin hier der Herr in diesem Haus. Dich kleine Hure werde ich auch klein kriegen. Los brennt ihnen endlich das Siegel ein und schafft sie dann in mein Vergnügungsraum damit ich sie einreiten kann.”

“Womit willst du denn das bewerkstelligen? Du hättest bei der Größenvergabe lauter rufen müssen, so erkennt man gar nichts, selbst ein Schleifchen verfehlt seine Wirkung.”

“Für diese Frechheit werde ich dich am Schluss gründlich auspeitschen lassen bis sich jeder Fleck deiner Haut durch die Peitsche ablöst.”

“Das habe ich mir so richtig gedacht, du denkst doch nur mit der Stelle, wo Frauen ihr hübsches Loch haben.”

“Unverschämtheit! Diese Frechheiten werden dir schon noch vergehen. Du wirst zur Strafe die Erste sein, die ich aufreißen werde.”

“Sieglinde, hörst du den Angeber? Kaum schenkt man denen unsere Aufmerksamkeit, schon wedeln sie mit ihrem Schwänzchen und glauben, sie haben die Größten, selbst wenn sie da versuchen, krampfhaft ein Schleifchen anbringen… müssen, um was zu finden.”

„Auf die Knie, du Elende, was glaubst du, wenn du vor dich hast? Ich bin dein Herr und du Stück Dreck hast zu gehorchen. Ich werde dir persönlich das Sklavenmal einbrennen, damit du weißt, was deine Stellung ist. Los, gib mir endlich das Brandeisen!”

Zögernd reicht einer der Anwesenden seinem Herren ein glühendes Brandeisen. Als der so genannte Herr zugreifen will, ist deutlich ein “Zieeeeeep” zu vernehmen. Anstatt nun den Griff des Eisens zu greifen, fasst er voll das glühende Teil an und das Siegel brennt sich in seine Hand.

“Ahhhh! Du verdammter Idiot, was hast du wieder angerichtet, Packt ihn und zieht den unfähigen Sklaven mit der Peitsche die Haut in Streifen ab. Verdammt, tut das weh.”

“Nicht nur das! Sieh mal auf deine Hand, das Siegel wirkt auch bei dir!”

“Du verdammtes Aas, ich bringe dich eigenhändig um.”

“Melissa!”

Auf den Ruf von Jeanie erscheint die junge Kriegerin und ihre Gehilfinnen sofort vor Jeanie.

“Herrin, ihr habt gerufen? Was begehrt ihr… Ah, ich sehe schon. Los Mädels, packt dieses watschelnde Weinfass und schmeißt es in das dunkelste Verlies!”

“Was geht hier vor? Ich bin der Herr des Hauses…”

“Gewesen, los, weg mit ihm!”

“Vorher dürft ihr ihm ein bisschen die Haut streifenweise abziehen.”

“Aber… aber ich verstehe nicht, was…”

“Zieeeeeep” Der Anstifter für die Entführung verschwindet in Begleitung von vier junge Gehilfinnen Melissas, die flugs Jeanie und Sieglinde von den Fesseln befreit.

“Herrin, diese Gefahr für euch war völlig unnötig. Warum habt ich nicht selber…”

“Och, ich wollte nur meinem Besuch ein kleines Abenteuer gönnen.”

“Herrin, ihr spielt mit der Gefahr! Das kann mal schief gehen.”

“Keine Sorge, Melissa. So lange der Ring fest an meinem Finger sitzt, so lange geschieht mir nichts. Bis ich ihn irgendwann mal weiter geben kann, dauert es noch sehr lange.”

“Aber Herrin…!”

“Schon gut, du hast ja auch Recht, aber den Spaß konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Ich gelobe dir Besserung.”

“Herrin!” und Melissa verneigt sich vor Jeanie und will wieder verschwinden.

“Warte, du stolze Kriegerin, ich habe da noch eine kleine Frage, warum laufen hier alle noch als Sklaven rum?”

“Herrin, den neuen Status dieser Menschen durchzusetzen ist komplizierter als gedacht. Viele Besitzer wollen es nicht begreifen, dass sie ihre Sklaven verlieren sollen. Ich muss da viel Überzeugungsarbeit leisten, nur leider sind im Augenblick die Abwässerkanäle und der Steinbruch gewissermaßen überfüllt. Wir sind gerade auf der Suche nach neue Möglichkeiten.”

“Ist es so schlimm? Die können doch nicht alle so borniert sein, aber du hast meine Frage noch nicht beantwortet.”

“Herrin, die Stadt ist viel zu groß um alles sofort zu erledigen.”

“Brauchst du Hilfe?”

“Nein, nur noch etwas Zeit.”

“Die hast du.”

“Danke Herrin!” Melissa und ihre Gehilfinnen verlassen wieder Jeanie.

“Wer war denn diese Amazone nun wieder?”

“Och, das war nur Melissa, eine meiner Wesire. Sie war die erste Sklavin die ich befreit habe nachdem mich ein Sklavenhändler verkaufen wollte.”

“Sklavenhändler? Warte mal, was soll das heißen? Herrin? Palast? Wesire? Ich verstehe gar nichts mehr.”

“Och, Sieglindchen, ist doch gar nicht so schlimm. Weißt du bei meinem aller ersten Besuch, als du noch mein Meister warst und ich hierher entführt wurde, habe ich aus Versehen eine kleine Palastrevolution ausgelöst und bin seit dem die Herrscherin aller Dschinns.”

“Du meinst Königin oder so? Typisch! Halbe Sachen machst du wohl nie!”

“So ungefähr. Komm, lass uns langsam zurück gehen.”

“Muss ich mich jetzt auch vor dir verneigen?”

“Bloß nicht! Denk nicht mal daran! Es gibt noch genug Dummköpfe die sich vor mir unbedingt im Schmutz suhlen wollen. Zwischen uns ändert sich natürlich nichts.”

“Dann wandle mich endlich zurück.”

“Nö, das Wochenende ist noch nicht vorbei!”

“Grrrmm!”

“Ist was?”

“Nnn… nein, nichts.”

Lächelnd verlässt Jeanie, gefolgt von Sieglinde das Gebäude. Draußen werden sie von der Palastwache erwartet und diesmal strenger beschützt, selbst Jeanies Zureden für eine Lockerung nützt nichts. Gegen Sturheit ist eben kein Kraut gewachsen. Während der Entführung war es ihnen dabei nicht ganz geheuer, was da vorgeht. Durch ihre nun sehr auffällige Eskorte spricht es sich sehr schnell rum, dass die junge Herrscherin mal wieder durch die Stadt schleicht. Die, die was zu verbergen haben machen sich schleunigst unsichtbar und andere huldigen ihre Herrscherin, wenn sie, sie sehen.

“Schade, immer wenn die wissen, dass ich in der Stadt bin, macht es keinen Spaß mehr, spazieren zu gehen. So viele Bücklinge auf einen Haufen kann ich nicht vertragen.”

“Du bist anscheinend nun mal die Herrscherin, und bei diesem altmodischen Getue ist das kein Wunder.”

“Hey, werd nicht so überheblich, schließlich waren sie sehr lange mal führend in der Wissenschaft.”

“Du sagst richtig, sie waren!”

“Ich weiß! Die Änderung habe ich schon beginnen lassen. Komm, siehst du dort? Das ist so zu sagen die Universität der Dschinn. Lass uns hingehen, ich zeige sie dir.”

Beide Mädels gehen auf den Gebäudekomplex zu. Wieder fällt Sieglinde mit ihrer Freizügigen Bekleidung auf. Es ist ihr anzumerken, dass die vielen Blicke ihr unangenehm sind. Aber tapfer wie Siggi in ihr nun mal ist, lässt er sich nichts anmerken. Nur sein Gesicht zeigt eine erfrischende Rötung im Gesicht. Jeanie kann nur schmunzeln, ihre Medizin scheint zu wirken.

Als sie das Gebäude betreten, ist auf Anhieb kein Mensch zu sehen, nur ein entfernter Lärm vieler Menschen ist zu hören. Jeanie und Sieglinde schauen sich an und gehen zielstrebig in Richtung des Lärmes.

Alle anwesenden Dschinn der Universität haben sich auf dem großen Innenhof versammelt und schreien auf drei junge Männer ein, die moderne menschliche Kleidung tragen. Es ist kein Wort zu verstehen, um was es geht. Jeanie versucht sich vergeblich Gehör zu verschaffen.

“Ruuuuhe!”

Nur die unmittelbar in Jeanies Nähe stehende werden auf sie aufmerksam, der Lärm aber geht weiter.

“Wache! Sorgt für Ruhe!”

“Wir hören und gehorchen!”

Etwas gewaltsam drängeln sie sich durch die Massen und schaffen so für Jeanie eine Gasse. Allmählich tritt Ruhe ein und sie bemerken, das ihre junge Herrscherin anwesend ist. Wie eine Reihe nacheinander umfallende Dominosteine fallen alle vor Jeanie auf ihre Knie und verneigen sich ehrfurchtsvoll. Jeanies strahlende Schönheit schlägt auch hier alle in ihren Bann, auch Sieglinde wird wohlwollend betrachtet. Hand in Hand gehen beide ins Zentrum der Aufruhr, wo sich die Lehrer und die drei jungen Männer befinden. Für Jeanie und ihre Begleitung werden mit flinken Füßen zwei bequeme Sitzgelegenheiten herangeschafft, um die sich ihre Wache mit grimmigen Gesichtern aufstellen. Es ist so leise geworden, dass jede zu Boden fallende Stecknadel gehört werden kann. Endlich können sie stolz ihre neue junge Herrscherin präsentieren und sich wichtig fühlen.

Jeanie schaut zu den Lehrern und will wissen, warum hier so eine Aufruhr herrscht.

“Kann mir hier irgendjemand erklären, warum hier solcher Aufruhr herrscht?”

Alle sind durch ihre Anwesenheit erst einmal so eingeschüchtert, dass keiner sich traut, ihr was zu sagen.

“Nun, was ist? Kann hier keiner sprechen? Ich frage mich langsam, womit ihr solch einen Lärm gemacht habet. Mustafa! Du bist hier der Verantwortliche, tritt vor und berichte!”

“Aber, Herrin, wir führen nur ein Disput über die vier Grundelemente der Welt und diese drei Unbelehrbaren behaupten nun, das die bewährten traditionelle Lehre falsch ist.”

Ein lauter werdendes Gemurmel der Anwesenden kommt wieder auf, doch Jeanie sogt mit ihrer Autorität sofort wieder für Ruhe.

“Und dazu schreit ihr euch so an, dass die Grundmauern der Universität schon wackeln? Kein Mensch kann da irgendetwas verstehen, also seit ruhig. So wisset den, wer schreit, hört auf zu denken.”

“Herrin, die Lehre besagt ausdrücklich, das die Welt durch die vier Grundelemente Feuer, Wasser, Erde und Luft gebildet werden. Alle Dinge dieser Welt können darauf zurück geführt werden. Diese Lehre ist unumstößlich. Diese drei Schüler, die ihr zur Menschenwelt geschickt haben, verbreiten den Irrglauben, dass das falsch ist und die Welt von so genannten Atomen und Molekülen gebildet wird und diese wiederum aus viel kleineren Teilchen. So ein Schwachsinn.”

“Bist du dir da ganz sicher?”

“Ja, denn so steht es geschrieben!”

“Und alles, was geschrieben ist, ist dem zufolge wahr?”

“Ja!”

“Siehst du, Sieglinde, das ist der Kleinkram mit dem ich mich beschäftigen muss.”

“Also, Mustafa, dann erkläre mir folgendes Problem. Nehmen wir das Element der Erde. Was ist Erde? Erde ist der Sand der Wüsten, der Stein der Berge, die verschiedenen Metalle wie Eisen, Gold oder zum Beispiel Silber, die unser aller Herz erfreuen, wenn sie kunstvoll bearbeitet wurden. Erde ist auch der fruchtbare Boden, der die Ernten hervor bringt und uns nährt. Wie erklärt deine Lehre diese doch unleugbaren gravierende Unterschiede?”

Wieder kommt Gemurmel auf, das schnell wieder leiser wird. Alle wollen die Antwort vernehmen.

“Herrin, lasst ab von diesem Irrglauben. Erde ist Erde! Sie manifestiert sich in ihren verschiedenen Erscheinungsformen, die ihr genannt habt.”

“Möglich, aber ich will von dir wissen, warum kann sich die Erde so unterschiedlich manifestieren? Du siehst selbst, ich stelle mir nur neue Fragen.”

“Warum, Warum? Es ist eben so. Wir haben nicht zu hinterfragen, was der Schöpfer der Welt geschaffen hat.”

“Und warum ist es nicht möglich, dass die kleinen Bausteine der Erde nicht selbst aus viel kleineren bestehen können? Was ist, wenn diese Bausteine so klein sind, dass wir sie mit den Augen nicht mehr erkennen können und der Schöpfer es so wollte?”

Wieder kommt ein Geraune auf, das schnell verebbt.

“Aber… aber Herrin, das widerspricht doch den Lehren.”

“Die Lehren haben ganz schön Staub angesetzt. Keiner von Euch hat sich neue Fragen gestellt und neues Wissen erlangt. Warum konnte die Menschenwelt uns auf viele Gebiete überholen?”

“Herrin, es sind doch nur falsche Lehren aus der Menschenwelt.”

“Und darum müssen sie gleich falsch sein? Es gibt hier viel Schlimmeres, in eurer Überheblichkeit meint ihr, alles zu wissen und nichts Neues mehr erkennen zu müssen. Ihr habt es verlernt, euch neue Fragen zu stellen und auf der Suche nach Antworten neues Wissen zu finden. Die Menschen der anderen Welt machen das jetzt täglich, sie suchen Antworten auf ihre Fragen und dringen dabei immer tiefer in des Wesen des Seins ein. Mit welchem Recht lehnt ihr dieses Wissen so rigoros ab? Beweist doch lieber eure Meinung, ob diese neuen Lehren, die eurer Meinung nach angeblich falsch sind, es auch wirklich sind. Fangt endlich wieder an zu denken und bringt euren Schülern das Denken bei.”

“Aber Herrin, unser ganzes, gesammeltes, uraltes, wahres Wissen soll falsch sein?”

“Du sagst es doch selber, uraltes Wissen, Wissen mit viel Staub der Zeit behaftet, fegt ihn bei Seite.”

“Und die Menschen? Sie haben die Jahrhunderte lang immer nur von uns gelernt. Ich kann nicht glauben, dass sie selber Neues finden können.”

“Eben das haben die Menschen gelernt. Sie sind erwachsener geworden, sie werden sich niemals mehr mit dem erreichten Wissen zufrieden geben und Antworten auf die neu entstandenen Fragen suchen. Jede gefundene Antwort stellt ihnen neue Fragen. Um euch das wieder zu lehren, habe ich befohlen, dass diese begabten jungen Gelehrten von den Menschen lernen sollen, um euch die Gabe neues Wissens zu schenken.”

“Menschen können doch nicht…”

“Doch sie können, Mustafa. Ich kann mich nur wiederholen, lerne lieber wieder zu denken.”

“Das ist das Ende!”

“Nein! Ein neuer Anfang! Und ihr drei Musketiere, wieso seit ihr schon zurück? So schnell kann keiner normal lernen.”

“Aber Herrin, ihr wisst etwa nichts von der Magie?”

“Habt ihr etwa in der Menschenwelt eure Magie verwendet?”

“Selbstverständlich Herrin, warum nicht?”

“Hat man euch nicht Bescheid gesagt, dass ihr nur im äußersten Notfall die Magie anwenden dürft? Die Menschenwelt darf nicht erfahren, dass wir Magie beherrschen.”

“Das… das hat uns keiner gesagt, verzeiht Herrin!”

“Schon gut, dann wissen wenigstens die nächsten Bescheid.”

“Was Herrin, ihr wollt weitere junge Gelehrte zu den Menschen senden?”

“Natürlich!”

“Und was machen dann wir?”

“Ganz einfach, lernen!”

“Aaaber…”

“Schhhhh! Schweigt und lernt.”

In der nunmehr wieder entstandene Stille erhebt sich Jeanie, greift Sieglindes Hand und verlässt mit ihr das Gebäude. Die Wachen haben diesmal Mühe, ihr zu folgen.

“Da siehst du, Sieglinde, bornierte Typen findest du auch hier.”

“Dummheit wird eben nie alle!”

“Stimmt! Lass uns zum Palast zurück gehen.”

Wieder zurück, verkrümeln sich beide in Jeanies Räumen und tauschen wieder die lang vermissten Zärtlichkeiten aus. Sie zeigen sich dabei, wie gut sie sich fühlen, wenn der Partner beziehungsweise Partnerin anwesend ist. Ihr gerade überstandenes Abenteuer ist das Hauptgesprächsthema und natürlich Sieglindes Gefühle durch das Anstarren der Männer. Der kleine Unterschied, die fast durchsichtige Kleidung ist Sieglinde noch immer nicht aufgefallen. Eben typisch Mann, der selten seine Partnerin gründlich ansieht.

“So Sieglinde, wir machen beide mal kurz eine Pause, ich muss noch einmal dienstlich werden. Mahsud!”

“Herrin! Mahsud grüßt euch!”

“Dann berichte mal, was dein spezieller Schützling macht.”

“Mahsud ist voll zufrieden, er braucht keine Erziehungshilfen mehr anzuwenden.”

“Ich sehe es! Wer ist den diese attraktive Frau neben dir?”

Aber Herrin, Mahsud ist doch mit seinem Mündel eng verbunden, das ist doch Fatima.”

“Fatima? Nicht möglich!”

Jeanie steht mit einem lächeln auf und betrachtet sich Fatima genauer. Von der dicken zänkischen Frau mit dem Pferdearsch ist nichts mehr zu sehen.

“Du willst also Fatima sein? Wo ist denn dein Gezänke?”

“Verzeiht, Herrin, aber Mahsud hat mich auf den richtigen Weg gebracht, er ist ein guter Lehrmeister.”

“Da kann ich nur noch staunen.”

Vor allem Fatimas Blick auf Mahsud spricht Bände und bringt Jeanie zum Schmunzeln.

“Mahsud, ich sehe, du hast wirklich dein Meisterstück in kurzer Zeit abgegeben. Wenn ich es nicht genau wüsste… diese attraktive Frau neben dir kann niemals Fatima gewesen sein.”

“Mahsud muss euch widersprechen, Herrin, Mahsuds Begleitung ist die genannte Fatima. Für wahr, Mahsud hat gute Arbeit geleistet.”

“Dann kann ich mein Versprechen auch einlösen.”

“Zieeeeeep” und die Kette zwischen den beiden ist verschwunden.

“Schade!” tönt es leise von Fatima.

“Schade? Hab ich irgendetwas verpasst?”

“Herrin, Mahsud möchte sein Mündel nicht mehr vermissen, bitte gebt Mahsud die Kette zurück.”

“Hää? Wie soll ich denn das verstehen? Erst machst du so ein großes Gejammer, als ich dir die Aufgabe anvertraute und jetzt dieses.”

“Mahsud glaubt es selber nicht, aber Mahsud hat sich geirrt, Herrin.”

Wie bei einem Streich ertappter Fünfklässler steht Mahsud vor seiner jungen Herrin, blickt dabei auf den Boden und scharrt dazu verlegen mit seinem Fuß herum.

“Also, was ist los?”

“Herrin, Mahsud ist verliebt, er begehrt dieses Weib, sie ist sehr sanft und verständnisvoll”

“Diese Furie? Sie sanft? Verständnisvoll? Sprechen wir wirklich über die zänkische, ständig rumkeifende Rute schwingende Fatima mit dem Pferdearsch?”

“Ja, Mahsud kann das nur bestätigen, aber sie ist weder zänkisch noch schwingt sie die Rute, und den großen Hintern hat sie auch nicht mehr! Mahsud hat das liebevolle Weib in ihr gefunden.”

“Bitte, Herrin, gebt uns die Kette zurück.” kommt es leise von Fatima, die jetzt vor ihrer jungen Herrin kniet. In ihrem darauf folgendem Erstaunen manifestiert sich bei Jeanie ihre Jugend, sie kann nur noch lächelnd den gemeinsamen Wunsch der Beiden erfüllen.

“Da hab ich ja was angerichtet!”

Mit einem neuen “Zieeeeeep” besteht wieder zwischen beiden diese feste Verbindung.

“Zufrieden, Mahsud?”

“Mahsud ist sehr zufrieden, Herrin.”

“Danke, Herrin!” sagt Fatima in ihrer kniende Haltung und blickt darauf glücklich nach oben in Mahsuds Gesicht.

“Noch eines, Mahsud, du bestimmst jetzt, wann die Verbindung gelöst wird oder wieder hergestellt wird.”

“Eine große Verantwortung für Mahsud!”

“Du wirst schon das Richtige tun.”

Beide Zusammengeketteten stehen nun wie ein verliebtes Pärchen neben einander, Fatima hat sich leicht an Mahsud angelehnt, denn beide sind nun glücklich, sehen sich voller Hingabe in die Augen und vergessen ihre Umgebung.

Das Leben geht wirklich manchmal sehr seltsame Wege

“Und was macht mein Vater, Aischa?”

“Wie, was?”

Mahsud braucht einen Moment, um die Wirklichkeit zu realisieren.

“Mahsud, ich fragte dich, was mein Vater Aischa macht!” So ganz kann sich Jeanie ein Grinsen nicht verkneifen.

“Bitte, vergebt Mahsud, Herrin, Mahsud war in Gedanken, ein sehr unverzeilicher Fehler von Mahsud.”

“Schon gut, also was macht Aischa?”

“Mahsud ist der Meinung, dass auch sie keine Ausbildung von Mahsud mehr braucht, sie hat gelernt, ein dienendes Weib zu sein. Den Rest kann sie eher nur von einer Frau wie Fatima lernen.”

“Welche Lehren braucht sie noch von dir, Fatima?”

“Nun ja, ähh… sie hat momentan das übliche monatliche Frauenproblem und das bereitet ihr erhebliche Schwierigkeiten sich damit abzufinden. Übrigens der arme Sklave, der sie kurz vor seiner Befreiung noch befriedigen musste, brauchte danach zwei Tage um sich zu erholen, der Arme war völlig fix und fertig.”

“Hi, hi, hi, also ist sie auf den Geschmack gekommen.”

“Ich muss sie jetzt bei ihren Problemchen vorsichtig führen, sie reagiert da noch immer etwas empfindlich, ist doch ganz normal in ihrer Situation. Ach Herrin, ich habe da noch eine Frage, als Aischas kleines Problem begann, faselte sie etwas von Tam… Tam… wie war das noch? Ach ja, Tampons! Was sind denn nun wieder Tampons?” fragt leise Fatima.”

“Du weißt nicht was Tampons sind? Hi, hi, hi, das sind nur kleine Hilfsmittel, die die Frauen in der Menschenwelt bei ihrem kleinen Problem nutzen. Ich frage mich nur, woher Aischa das weiß.”

“Aischa muss noch vieles als Frau lernen, nur mit Rohrstock geht das nicht mehr, sondern jetzt nur noch genau so, wie bei einer jungen Tochter durch eigene Erfahrungen.”

“Gut, dann macht es weiter so! Spann doch meine Großmutter mit ein. Eigentlich ist es doch natürlich eine Aufgabe der Mutter, ihrer Tochter das Alles beizubringen.”

“Wir hören und gehorchen.” Mit einer Verneigung verschwinden beide, nicht ohne sich vorher noch einmal verliebt anzublicken. Sieglinde ist nur noch sprachlos und versteht nicht, was hier gerade geschehen ist, ihr Gesicht ist ein einziges Fragezeichen. Typisch Mann, sensibel wie eine Kartoffelreibe.

“Wer ist den nun wieder Aischa?”

“Bloß mein Vater, als Supermacho brummt er gerade eine Strafe; genau wie du, als Frau ab. Nur… er muss drei Monate absolvieren, du, bis jetzt, nur ein Wochenende.”

“Was heißt hier nur? Mann! Ich ahnte es! Vor dir ist keiner sicher. Aber was meinten sie denn mit dem Sklaven der sich erholen musste?”

“Wenn sich jemand fies benimmt, kriegt er von mir einen Denkzettel! Und das mit dem Sklaven kapierst du nicht? Seltsam! Ist doch ganz einfach, mein Vater hat als Frau sein neues Geschlecht entdeckt und sich etwas ausgetobt. Er muss nur vorsichtig sein, sonnst bekomme ich von ihm noch ein Geschwisterchen. Soll ich es dir als Diet zeigen, wie es funktioniert.” fragt Jeanie mit ihrer erotischen Stimmlage. Allmählich ist ihr auch ziemlich warm geworden und es kribbelt ihr mächtig im Schritt.

“Oh Mann! Bist du irre? Bloß nicht, aber ich habe mich doch gar nicht fies benommen, ich habe doch nur…”

“Nur wieder dumm sabbernd auf die Titten meiner Dienerinnen geglotzt und das auch noch zur selben Zeit, in der du mich in deinen Armen hattest. Von wegen irre! Schäm dich!”

“Aber Jeanie, ich habe…”

“Ach, sei still!” gurrt sie und streichelt Sieglinde zärtlich leicht im Gesicht.

“Was ist denn nun wieder los? Also, was ich dir damit eigentlich sagen wollte… nein… äh ich meine… ich, ich wollte dir damit doch wirklich nur sagen, …nun ja, weißt du es ist ganz einfach so, nunmehr, …äh …es ist eben schon am Anfang passiert, ich muss es endlich erwähnen, denn du sollst es schließlich auch wissen, um es genau zu sagen, fing alles ab dem Moment an, an dem du Jeanie wurdest, es ist wirklich nicht so, wie es jetzt den Anschein erweckt und du denkst, aber es ist nun mal so geschehen, nicht dass du Verkehrtes denkst, ich, ich…!”

“Immer wieder ich, ich, ich! Könnt ihr Schwanzträger euch nicht mal verständlich ausdrücken? Übrigens. ich verstehe gar nichts, nur Bahnhof, so nach dem Motto, der Bahnhof fährt ab und der Zug bleibt stehen. Was willst du mir denn eigentlich sagen?”

“Erstens bin ich im Moment dank dir kein Schwanzträger, und zweitens liebe ich dich bereits ab den Augenblick, als du Jeanie wurdest. Blickst du mich mit deinen hübschen geheimnisvollen blauen Augen an, geht es mir so richtig durch und durch, auch jetzt!”

“Oh Mann! Mehr als drei Worte für eine Liebeserklärung! Erstaunlich! Siehst du, du kannst dich auch klar und deutlich ausdrücken. Wenigstens ist hier der Ort etwas romantischer als der vor einigen Tagen in der Schule auf dem Klo. Siggi, du willst dich doch wohl nicht bessern?” hauch Jeanie Sieglinde verliebt ins Gesicht.

“Jeanie, ich… ich…”

“Ach, hör auf, du süßer Trottel, komm her und küss mich endlich wieder, das kannst du besser als reden.” Jeanie ist auf einmal wieder die zärtliche, total verliebte junge Frau und kuschelt ihre sehr erregenden Kurven fest an Siglinde.

“Und du willst wirklich Diet nicht mal auf diese Weise kennen lernen?”

“Jeanie! Ich kann doch nicht…!” Sieglinde ist auf einmal kräftig errötet.

“Komisch, dein Nein verstehe ich nicht, wo du vorhin bei unserem kleinen Spielchen so zufrieden gejubelt hast.”

“Ich bin doch ein Mann!”

“Sooooo? Na, wo denn?” kommt es grinsend von Jeanie. Manchmal kann sie Siggi ganz schön sticheln, der jetzt als Sieglinde mit seinem knallroten Kopf vor Jeanie steht.

Gerade dieser ständige Wechsel macht Siggi ganz irre und Jeanie für ihn total unberechenbar. Er kann nur noch denken, typisch Frau und sich sehr schnell in seine Gefühle flüchten und voll fallen lassen, als Jeanie Sieglinde wieder mit Streicheleinheiten an allen empfindlichen Stellen einer Frau intensiv verwöhnt. Es bleibt nicht aus, das Jeanies Verlangen gleichfalls ins Unermessliche ansteigt und nach Erfüllung ruft.

“Ach, hör auf, du süßer Trottel, komm her und küss mich endlich wieder, das kannst du besser als reden.” Jeanie ist auf einmal wieder die zärtliche, total verliebte junge Frau und kuschelt ihre sehr erregenden Kurven fest an Siglinde.

“Und du willst wirklich Diet nicht mal auf diese Weise kennen lernen?”

“Jeanie! Ich kann doch nicht…!” Sieglinde ist auf einmal kräftig errötet.

“Komisch, dein Nein verstehe ich nicht, wo du vorhin bei unserem kleinen Spielchen so zufrieden gejubelt hast.”

“Ich bin doch ein Mann!”

“Sooooo? Na, wo denn?” kommt es grinsend von Jeanie. Manchmal kann sie Siggi ganz schön sticheln, der jetzt als Sieglinde mit seinem knallroten Kopf vor Jeanie steht.

Gerade dieser ständige Wechsel macht Siggi ganz irre und Jeanie für ihn total unberechenbar. Er kann nur noch denken, typisch Frau und sich sehr schnell in seine Gefühle flüchten und voll fallen lassen, als Jeanie Sieglinde wieder mit Streicheleinheiten an allen empfindlichen Stellen einer Frau intensiv verwöhnt. Es bleibt nicht aus, das Jeanies Verlangen gleichfalls ins Unermessliche ansteigt und nach Erfüllung ruft.

Mit dem letzten bisschen Verstand kann sie in ihrer Erregung und aufsteigende unbefriedigten Lust aus tiefster Sehnsucht nur noch eines, “Zieeeeeep” und Siggi ist wieder da, allerdings immer noch im leicht transparenten Haremskostüm. Jeanie lächelt nur kurz darüber und stürzt sich lieber überfallartig auf ihren Siggi.

Die nächsten Stunden ist er dermaßen gefordert, dass es ihm schlussendlich wie dem Sklaven ergeht. Er kann am Ende nur noch total geschafft mit der weißen Fahne winken und erschöpft einschlafen. “Der Apfel fällt nicht weit vom Baum!” heißt es so schön, so hat auch Jeanie ihn total gefordert, Eben typisch die Tochter ihres Vaters. Er wurde durch Jeanie total bis ins Letzte beansprucht und hat daher wahrlich kein Quäntchen Energie mehr ab zu geben, selbst Viagra kann da nichts mehr erreichen.

Apropos Viagra! Was ist Viagra-Oxyd? Na, klar doch: Lattenrost!

Jeanie hat ihn überfallen, wie ein unersättlicher, ausgehungerter Vampir, und ausgesaugt, als hätte sie Monate lang völlig keusch gelebt und alle schönen Gefühle auf einmal nachholen möchte. Die simple Frage nach dem Unterschied zwischen einem Huhn und einer Frau bewahrheitet sich mal wieder, denn nur ein Huhn sitzt immer ruhig auf den Eiern.

Wie ein sattes und rundum zufriedenes Kätzchen schmiegt sich Jeanie am Schluss eng an ihren Siggi, nimmt ihn zärtlich in ihre Arme und schläft auch ein.

Ihr Liebesspiel war für Außenstehende dermaßen erregend, dass selbst Jeanies Dienerinnen einige Zeit ihre eigenen aufgeputschten Bedürfnisse miteinander befriedigen. So einen liebevollen ausdauernden Nahkampf wie zwischen Jeanie und Sigge haben selber sie noch nie erlebt.

Am nächsten Morgen braucht Siggi eine ganze Weile, bis er auf Jeanies zärtliche Weckversuche reagiert.

“He, du Schlafmütze, werde mal langsam munter. Na los, du süßer Trottel, mach endlich deine Augen auf. Deine Jeanie braucht viel mehr von deiner Zärtlichkeit. Lass uns endlich da weiter machen, wo du gestern einfach eingeschlafen bist und mich völlig allein gelassen hast.” ermuntert Jeanie schnurrend ihren Siggi.

“Hilfe! Nicht schon wieder!” tönt es vom immer noch ermatteten Krieger.

“Was soll denn das heißen, hee? Liebst du mich denn nicht mehr? Wills du keine Zärtlichkeiten mehr?”

“Nei… äh… Ja doch… verdammt, du… du hast mich geschafft, mir tun noch alle Knochen weh, sogar solche, die ich noch nicht kannte. Hab doch Erbarmen mit einen armen, geschafften Mann und lass mir noch ein bisschen Zeit zum Erholen.”

“Typisch Mann! Nix da, gepennt wird zu Hause. Ich bin jetzt der Mittelpunkt deines Lebens und du hast dich gefälligst nur um mich zu kümmern!” und überfällt wieder Siggi mit Küssen und Streicheleinheiten.

“Hilfe, mmmpf… lassmmmpf …mmmpf noch… wa… mmmmpf… übrig… mmmmpf!”

“Waaaaas? Du Schuft! Ich hör wohl nicht richtig! Ich soll was übrig lassen? Du willst doch bloß mit anderen Weibern fremdgehen, du… du Scheusal, aber mir vorher eine Liebeserklärung machen.” kommt es gespielt ärgerlich von Jeanie.

“Stimmt doch gar nicht, ich mmmmmpff…”

“Ich warne dich! Geh mir nicht fremd, sonst fresse ich dich auf.”

“Was denn, sind Dschinnis etwa Kannibalen?”

“Wie bist du denn drauf?”

“Na ja, wenn du von mir nichts übrig lassen willst…!”

“Ich nichts übrig lassen? Na warte!”

“Hey mmmmpffff…”

Und wieder verknoten sich ihre Zungen und der gründliche Austausch von Zärtlichkeiten zwischen den beiden Liebenden ist weiter angesagt. Erst als Siggi endgültig völlig fertig ist und quasi aus dem letzten Loch pfeift, wird eine kleine Pause eingelegt. Jetzt ist die Stunde der zärtlichen sanften Streicheleinheiten. Nur eine kleine leichte Mahlzeit unterbricht ihr Tun.

Jedes Mal blickt Siggi natürlich die Dienerinnen, wenn sie was bringen, kurz an, diesmal schaut er nur, nach Meinung von Jeanie. Lektion beendet, denkt sie lächelnd und überfällt ihren Siggi erneut, der diesmal, nach für Jeanie zu kurzer Zeit, endgültig nur noch total erschöpft die weiße Fahne erneut und endgültig hissen kann. Weiblich Dschinn sind eben manchmal unersättlich und sehr anlehnungsbedürftig, vor allem dann, wenn sie frisch verliebt sind.

Sich wohl fühlend, räkelt sich Jeanie neben ihren Siggi, bei dem sich jetzt sein Klein-Siggi endgültig total zurückgezogen hat und absolut keine Reaktion mehr zeigt. Jeanie kann nur sehr zum Missfallen von Sigge darüber schmunzeln, widmet sich als Entschuldigung mit Streicheleinheiten sehr zärtlich dem kleinen, erschöpften Krieger. Siggi lernt wieder was Neues, er kann nur genießen und seine Hände sanft an Jeanies Körper auf Wanderschaft schicken, die ihn in ganz andrer Art befriedigt. Wieder lernt er eine neue Variante der Liebe kennen, eine Möglichkeit hinter der keine sexuelle Gier steht, sondern nur der Wusch seinem Partner seine Zuneigung zärtlich zu zeigen.

Aber geht es dem Kätzchen zu gut, wird es wieder frech.

“Duu… huu Siggilein?” kommt es von Jeanie unschuldig.

“Ja?”

“Du Siggi, kennst du die Bestandteile von Antibabypillen?”

“Was soll denn dass nun wieder?” fragt Siggi misstrauisch.

“Na sag schon, kennst du sie?”

“Wieso? Ist das wichtig? Nein! So ein Unsinn, was soll der Quatsch.”

“Nicht doch, ich meine es ganz ernst!”

“Wer es glaubt wird selig, du hast bestimmt eine Gemeinheit auf Lager.”

“Aber Siggi, wie schlecht denkst du von deiner allerbesten Freundin? Kennst du sie nun?”

“Ach, was soll´s, nein!”

“Ist doch ganz einfach, Ajax und Terpentin. Ajax macht das Becken sauber und Terpentin macht den Pinsel weich. Intensiver Sex hat die gleiche Wirkung auf den Pinsel.”

“Was? Na warte, du ungezogenes Mädchen, mich erst fast wund scheuern und dann auch noch darüber lästern.”

“Hi, hi, hi… Hilfe!”

Siggi stürzt sich diesmal auf seinen liebestollen Frechdachs und kitzelt sie zu erst richtig durch und geht anschließend wieder zu zärtliche Streicheleinheiten über, die mit wahrer Begeisterung erwidert werden.

Nach einigen anschließenden zärtlichen, sanften Schmusereien kommt ihr Gespräch zu Beziehungen im Allgemeinen und ihrer insbesondere in Gang. Der richtige Zeitpunkt dafür ist gekommen. Anfangs sind Siggis Hemmungen bei diesem Gespräch sehr groß. Über Liebe, Sex und Beziehung, vor allem über seine Gefühle zu sprechen, fällt ihm sehr schwer. Wie jeder Mann hat er große Hemmungen. Die alten verstaubten anerzogenen Klischees und allgemeinen gesellschaftlichen Konventionen wirken auch bei ihm und müssen von ihm erst mit Jeanies Hilfe überwunden werden. Jeanie hat ihn die ganze Zeit darauf vorbereitet. Als er es schließlich geschafft hat, können beide offen über ihre Wünsche, Vorstellung, Sehnsüchte und Gefühle sprechen. Dieses Gespräch, immer wieder von Zärtlichkeiten unterbrochen, ist für beide sehr wichtig, vor allem für Siggi hilfreich.

Jetzt weiß er, er kann sich zu guter Letzt beim Liebesspiel mit Jeanie ohne ständig groß dirigieren zu müssen, sogar völlig fallen lassen. Eben nur genießen kann er ohne den starken Mann heraus kehren zu müssen. In der Zukunft kann er sich an dem Vielen erfreuen, was er aus Liebe von Jeanie geschenkt bekommt und kann sich selber schenken. Er hat seine Gefühle vom so genannten verstaubten, männlichen Ballast befreit. King Kong in ihm hat sich schließlich für immer verabschiedet. Er hat es geschafft, ein wahrer Partner von Jeanie zu werden, gelegentliche Rückfälle sind möglich.

Vieles gibt er in der nächsten Zeit mit einer inneren Freude und Befriedigung an Jeanie zurück und er lernt auch damit das Vergnügen kennen, einem anderen Menschen aus vollem Herzen sich und seine eigenen Gefühle zu offenbaren.

Aus ihrer innigen Kinderfreundschaft ist durch Jeanies Wandlung eine tiefe Liebe geworden, die keiner von den beiden mehr missen möchte und beide voll ausfüllt.

Ein neues “Zieeeeeep” signalisiert den Beiden, das das Wochenende leider nun zu Ende geht. Beide stehen mit Bedauern in ihren Gefühlen, in ihrer normaler Kleidung vor Siggis Zuhause und verzögern durch ihre langen Küsserei den Abschied. Schweren Herzens trennen sich beide schließlich und Siggi geht zu sich nach Hause, in die Wohnung, in der eine besorgte Mutter sitzt. Das ganze Wochenende wollte sie Siggi erreichen um ihn zu bemuttern. Das Diet, der Freund ihres Sohnes jetzt Jeanie ist, erfüllt sie mit leichten Eifersüchteleien.

Wieder haben Siggi und Jeanie die Rollen getauscht. Diesmal hat die verliebte Frau ihren Mann nach Hause gebracht ohne seine Briefmarkensammlung zu sehen. Über seinen etwas breitbeinigen staksenden Gang kann Jeanie nur lächeln, es war wohl für Siggi doch etwas zu heftig, …oder?

Glücklich, auch etwas traurig schlendert Jeanie alleine zu sich nach Hause. Völlig in Gedanken versunken bummelt Jeanie ihren gewohnten Weg endlang und bemerkt diesmal nicht, welche Aufmerksamkeiten und ungewöhnliche Aufruhr sie wieder bei den männlichen Passanten auslöst. So manche männliche Stielaugen werden von erzürnten Frauen zu Recht gestutzt, bei einigen Laternenpfählen besteht die Gefahr, dass sie wegen der zahlreichen Beulen ausgetauscht werden müssen, die die daran rennenden Männerschädel ihnen verpassen. Zu Hause angekommen, wird sie ohne Gruß sofort von ihrer sehr besorgten Mutter buchstäblich überfallen.

„Sag mal Jeanie, was hast du mit dem armen Siggi am Wochenende angestellt? Siggis Mutter hat mich gerade angerufen, als er eben nach Hause angekommen ist, ist er entgegen seinen üblichen Gewohnheiten augenblicklich ohne Abendbrot oder sonst irgendetwas ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen.”

„Erst einmal guten Abend, Mama, und zu deiner Frage, nichts, Mam! Von wegen, armer Siggi! Es war ein ganz normales Wochenende, wie es bei zwei frisch Verliebte eben so üblich ist, besonders wenn sie Männlein und Weiblein sind.”

„So, so! Wo wart ihr eigentlich? Siggis Mutter hat wie wild herumtelefoniert, weil sie ihn nicht erreichen konnte.”

„Das habe ich mir beinahe gedacht, darum habe ich für uns beide ein Handyverbot ausgesprochen, bei wichtigen Dingen hättest du mich nur rufen brauchen.”

„Und wo wart ihr nun?”

„Na wo schon, wir waren nur im Palast. Eure ständigen Kontrollen sind uns auf die Nerven gegangen. Wenn es nach euch ginge, wären wir noch nicht mal fünf Minuten alleine und dürften nur Händchen haltend Gänseblümchen auf der Wiese pflücken.”

„Aber, Jeanie, wir sind eure Mütter und müssen…”

„Uns unseren Freiraum lassen. Wir beide sind alt genug und möchten die Nähe des Partners ohne Spanner genießen.”

„Wir spannen doch nicht, wir wollen doch nur das Beste…”

„Dann lasst uns auch mal ungestört einige Zeit alleine.”

„Ihr seit doch unsere Kinder!”

„Das werden wir immer sein, Mam, und auch nicht vergessen. Falls du Angst hast, schon jetzt Oma zu werden, so habe ich dir doch schon einmal gesagt, nur ich alleine entscheide, wann ich Mutter werde, sonst niemand und dann ist Siggi nur derjenige, der das Kind zeugt. Jetzt ist es mir dazu noch viel zu früh!”

„Und was ist nun mit Siggi los?”

„Ich sagte es dir doch schon, nichts! Wir haben nur die letzten Wochen nachgeholt.”

„Du meinst…? Jeanie! Du bist unmöglich. Einen Mann so ran zu nehmen, so dass er am Ende auf dem Zahnfleisch läuft, dass macht man nicht.”

„Warum nicht, wer sagt das? Wen meinst du mit Mann? Wenn es uns beide so einen Spaß macht und wir es genießen toben wir uns eben aus, und wenn du nicht weißt was ich meine, so frage einfach Aischa, meinen Vater.”

„Ihr müsst auch nicht zum Palast flüchten, wenn euch danach ist.”

„Doch müssen wir, es fehlt nämlich nur noch, dass ihr beiden mütterlichen Glucken neben dem Bett steht und noch ne brennende Kerze dabei halten wollt, anderes bleibt uns nicht übrig. Wir sind auch keine Tiere, die irgendwo auf der Straße bocken.”

„Jeanie, wie sprichst du denn mit mir.”

„Genau so, wie es in diesem Fall einmal sein muss, damit ihr es versteht. Mam, lasst uns unseren Freiraum. Ich verstehe dich nicht, du hast doch sonst immer Verständnis für mich gehabt.”

„Na da warst du doch nur Diet. Jeanie, ich mach mir doch Sorgen um dich, weil du jetzt meine Tochter bist! Dir könnte doch so viel passieren.”

„Das darfst du auch, aber nur, wenn es notwendig ist. Wieso machst du zwischen Diet und mir solch einen Unterschied? Als ich mit Monika intim wurde, hat es dich nicht gestört… und passieren…? Was soll mir denn geschehen? Mam, du vergisst, ich bin ein besonderes Mädel. Ihr beiden Mütter kennt uns zwei doch lange genug, lasst uns alleine auf Entdeckungsreise gehen. Siggi und ich tragen keine Windeln mehr, und der Schnuller ist auch schon lange weg, denn diesen Weg müssen wir alleine finden.”

“Es geht mir alles so nur zu schnell!”

“So ist das eben, das wahre Leben.”

“Ach, Kind!”

Die restliche Zeit sitzen beide nachdenklich lange schweigend zusammen. Trotz ihres kleinen Disputs kuscheln beide wie jeden Abend. Miteinander reden klärt viele Spannungen in Ruhe auf, denkt Jeanie.

“Sind wir wirklich so schlimm, Jeanie?” unterbricht Jeanies Mutter das Schweigen.

“Ja.”

“Ich glaube, ich muss mich mit Siggis Mutter unterhalten.”

“Tue das, Mam. Guten Nacht!”

“Schlaf schön, Kind.”

Mit einem “Guten – Nacht – Kuss”, wie neuerdings jeden Abend, geht Jeanie schlafen.

Am nächsten Morgen können seit langer Zeit Mutter und Tochter mal wieder wochentags zusammen frühstücken, weil Jeanies Mutter etwas später einen Kundentermin hat und ihn direkt von zu Hause wahrnimmt. Beide werden emsig von ihren Dienerinnen unauffällig verwöhnt. Die Frauen geniessen diese zusätzlich gewonnene Stunde der Zweisamkeit aus vollen Zügen.

Wenn ein Mensch nur die schönen Seiten des Lebens erfährt, tauchen sehr schnell die Neider auf. Auch das muss nun Jeanie erfahren. Irgendein unterbezahlter Beamter hat seine Schweigepflicht, durch eine monetäre Spende für seine eigene Brieftasche angeregt, gebrochen und über Jeanies wundersame Wandlung an der falschen Stelle geplaudert.

An diesem Morgen klingeln mehrere auffällig unauffällige Herrn in stark gebügelten Nadelstreifenanzüge und Schlapphut heftig an der Wohnungstür. Beide Frauen schauen sich über dem Frühstückstisch erstaunt an.

“Was soll denn das?” fragt Jeanies Mutter.

Jeanie befragt blitzschnell ihre Aura.

“Ich glaube, jetzt kommt der Ärger auf uns zu. Soll ich was machen?”

“Untersteh dich, Kind! Ich gehe mal aufmachen, sonst brauchen wir eine neue Wohnungstür.”

“Mama, ich ahne Böses, soll ich nicht doch lieber…..?”

“Nein! Ich gehe aufmachen.”

“Mach es lieber nicht. Oh Mann! Stur wie immer.”

“Das habe ich gehört!”

“Los Mädels, verschwindet auf euer Zimmer, sicher ist sicher!”

Beide Dienerinnen gehen schnell auf ihr Zimmer als Jeanies Mutter die Tür öffnet. Sofort wird sie grob bei Seite gedrängt und die ungebetenen Besucher stürmen regelrecht unaufgefordert die Wohnung.

“Sind sie Frau Kronbauer? Wir sind vom Bundesgesundheitsamt. Wo ist ihr Sohn? Los vorwärts, sie beide müssen sofort mitkommen.”

“Was soll denn das, und wer sind sie überhaupt?”

“Halts Maul, blöde Ziege, ich habe es eben schon gesagt, wir kommen vom Bundesgesundheitsamt, Abteilung Seuchenbekämpfung. Wir haben erfahren, dass ihr Sohn plötzlich angeblich zur Tochter geworden ist. Es steht der Verdacht, dass dieses durch eine Infektionskrankheit ausgelöst wurde. Ihr behandelnder Arzt weigert sich, die Patientenunterlagen ihres Sohnes heraus zu rücken. Auf Grundlage des Bundesseuchenverordnung von 1874 sind sie sofort zu isolieren, wir werden sie umgehend im Institut Bernburg unterbringen. Machen sie keine Schwierigkeiten, sonst müssen wir Gewalt anwenden.”

“So, so! Eine Infektionskrankheit? Wo ist dann ihre Schutzausrüstung? Moment mal, erst zeigen sie mir ihre Dienstausweise und dann erklären…..”

“Halts Maul, du alte Schachtel, los vorwärts! Und du kleine Hure folgst uns sofort.”

Jeanies Mutter wird von einem der Männer grob am Arm angefasst und zur Wohnungstür gedrängt.

“He, du Gehirnamputierter, lass sofort meine Mam los!”

“Werd hier nicht frech du Göre, wir machen nur unsere Arbeit.”

“Das kann auch höflicher geschehen, vor allem stellt man sich als erstes mal richtig vor und legt dann sein Anliegen klar.”

“Ach nee, du willst hier rum zicken. Ein Paar Maulschellen werden dich Schlampe ganz schnell zur Räson bringe. Los vorwärts, Abmarsch!”

Jetzt reicht es Jeanie, als keine Reaktion auf ihrer Warnung folgt und sie selbst ergriffen wird. Blitzschnell entscheidet sie sich, erst einmal ihre Magie nicht anzuwenden. Wegen der Gewalt gegen ihre Mutter greift sie sofort ein und verteilt mal kurz und sehr kräftig, links und rechts laut klatschend ihr Jeanie-Spezial, das deutlich jeweils einen gut sichtbaren Handabdruck mit fünf Finger in die fremden Gesichter schreibt. Die Empfänger Jeanies kräftiger Gabe hebt es aus den Angeln. Sie landen auf dem Fußboden, sehen eine zeitlang Sterne und sind erst mal leicht weggetreten. So ganz können sie auf dem Fußboden sitzend nicht begreifen, was gerade geschehen ist. Ihre Holkörper, allgemein als Kopf bezeichnet, wurden arg durchgeschüttelt. Das alles geschieht in Bruchteilen von Sekunden.

“So, ihr Waldschrate, ich werde euch mal kurz ein Paar Takte erklären…”

In diesem Moment rappelt sich der erste wieder auf.

“Dein Gewäsch wollen wir von dir Tunte nicht hören, du hast dein stinkendes Maul zu halten und zu gehorchen. Eines ist auch klar, die Maulschellen kriegst du noch zurück.” Mit einem bösen Lächeln im Gesicht wendet sich Jeanie an ihre Mutter, die inzwischen wieder frei ist.

“Mama, mach doch bitte mal kurz die Tür auf und ruf danach die Bullen an!”

Kurz darauf, nachdem Jeanies Mutter die Tür geöffnet hat, segeln wieder mal ungebetenen Gäste unsanft sehr schnell aus der Wohnung und landen hart auf dem Treppenabsatz. Ihre Landung quittieren deren Sitzfleisch mit schmerzenden, sich blau färbenden Symptomen. Jeanie hat ihre Kenntnisse der Kampfsportarten und ihre verstärkte Kraft noch immer nicht zurück genommen und wird es wohl vorläufig nicht tun. Mittlerweile ist sie wirklich mächtig sauer und der Tag hatte so schön angefangen.

“Was bildet ihr Idioten euch ein? Erst meine Mam angreifen, ihr wehtun und dann noch beleidigen. Ihr Vollidioten lügt hier nach Strich und Faden rum. Zufälligerweise weiß ich, das das ominöse Institut Bernburg eine private Forschungsanstalt ist und sich mit Genforschung beschäftigt. Die schlachten doch für ihre unmöglichen Versuche jeden Tag unschuldige Tiere ab. Diese so genannten Wissenschaftler sind der Meinung, Gott spielen und in die Evolution eingreifen zu müssen. Ihr Gangster bleibt gefälligst schön auf dem Fußboden liegen… liegen bleiben hab ich gesagt!” Eine erneute kräftige Backpfeife mit gleichzeitiger Lockerung der Kauleiste hindert einen der am Boden liegenden am Aufstehen.

“Also, wo waren wir? Ach ja, ihr suhlt euch weiter im Dreck, bis die Bullen da sind. Euch hat wohl eine Pferdebremse ins Gehirn geschissen, euch hier wie die Vandalen und vor allem unhöflich zu benehmen. Ihr Würmer wagt es in meinem Beisein meine Mutter zu beleidigen und anzugreifen. Verdammt, liegen bleiben, habe ich gesagt!”

Wieder muss Jeanie flink ihren speziellen kräftigen Diskussionsbeitrag großzügig verschenken, weil sich erneut zwei Nadelstreifenanzüge erheben wollen. Wie die wildeste aller Walküren steht Jeani zwischen den ungebetenen Besucher. Alle im Haus anwesenden restlichen Bewohner sammeln sich mittlerweile im Treppenhaus. Sie sind vom Lärm und Jeanies Geschimpfe angelockt worden.

“So, ihr Würmer, ich habe die Schnauze voll und verspreche euch eines, der Nächste der rumzuckt, den renke ich die Arme knochenweise aus.”

Diese Drohung ist eigentlich unnötig, denn so wie ihre Aura normaler Weise anderen Menschen gegenüber Offenheit und Sympathie anzeigt und diese beeinflussen kann, so kann sie genauso ihre Wut und Kampfbereitschaft signalisieren. Es reicht, um die Besucher am Boden diesmal durch Angstattacken regelrecht fest zu nageln. Sie haben arge Probleme diese aufkommenden Ängste in den Griff zu kriegen und sind jetzt vor Furcht regelrecht gelähmt. Ihre Schließmuskeln der unteren Region zucken verdächtig vor dieser Angst. Das eine oder andere Tröpfchen landet ungewollt in den Boxershorts.

Jeanies Mutter steht erschrocken im Flur, so hat sie ihre sonst so liebevolle Tochter noch nicht kennen gelernt. Auch Diet hatte nie solche Seite gezeigt, ihr läuft eine regelrechte Gänsehaut den Rücken rauf und runter.

Endlich, ein lautes Trampeln lässt ihre Erstarrung sich auflösen als die Polizei im Großaufgebot schließlich auftaucht. Nicht nur ihre Mutter hat die Polizei verständigt sondern durch den Tumult aufgeschreckt auch gleichzeitig mehrere Mitbewohner des Hauses. Sie haben den Bullen wohl eingetrichtert, dass im Haus die Fortsetzung der Völkerschlacht bei Leipzig stattfindet.

Jeanie, die als Dienst habende Walküre zwischen den ungebetenen Gästen steht, übernimmt sofort die Initiative und zeigt die am Boden liegenden ungebetenen Besucher und das ominöse Institut an. Das halbe Strafgesetzbuch muss dafür herhalten. Auch Jeanies Mutter verschafft sich entrüstet Luft. Dort, wo sie grob angefasst und aus der Wohnung gezerrt werden sollte hat sie etliche blaue Flecke am Arm. Eingeschüchtert durch Jeanies Aura werden die nicht eingeladenen Nadelstreifenanzüge mit Handschellen abgeführt.

Zwei Beamte wollen den üblichen Schriftkram mit Jeanie und ihre Mutter erledigen, als Jeanie ihren Lieblingspolizisten erkennt, der sie zusammen mit dem Vertreter vom Ordnungsamt vor einiger Zeit zur Schule gebracht hatte. Mit einem inneren Lächeln schmeißt sich Jeanie regelrecht wie ein ausgewachsener Vamp an ihn ran und verwendet wieder ihre sexy Schlafzimmerstimme, nach dem sie unter Einsatz ihres Körpers ihm einen zarten Begrüßungskuss auf seine Wange gehaucht hat.

“Ach, wie schön Schnukelchen, dass du auch wieder da bist. Süßer, du bist mir der liebste Polizist. Weißt du, das große schlimme Mädchen war mal wieder ganz, ganz böse und hat diese schlimmen Onkels verhauen. Möchte der große starke Polizist das ungezogene Mädchen auch mit Handschellen wegbringen?” haucht sie ihm ins Gesicht. Voll ihren schönen kurvenreichen Körper erneut einsetzend, bringt Jeanie sein Gesicht wieder zu glühen und lässt den Schritt seiner Uniformhose natürlich sehr eng werden, das sie mit einem wissenden Schmunzeln quittiert. Deutlich ist zu sehen, wie sich der Verstand proportional zum Wachstum im Schritt abschaltet.

Jetzt kennt Jeanie ihre Wirkung auf den Testosteron gesteuerten Teil der Bevölkerung und weiß, wie sie diese einfach lenken und um ihre Finger wickeln kann. Ihre Mutter ist erneut total baff, so hat sie ihre Tochter auch noch nicht erlebt. Sie hat heute in kurzer Zeit zwei neue extreme Seiten ihrer Tochter kennen gelernt. Jeanie indes hackt sich bei ihrem Polizisten, der momentan durcheinander und fast völlig weggetreten ist, ein und wieder mal zieht sie ihn regelrecht hinter sich her, diesmal in die Wohnung.

Einige Minuten Erholungszeit gönnt Jeanie den armen Kerl und erzählt ihrer Mutter währenddessen ausführlich von ihrer ersten Begegnung. Nach Erledigung des üblichen obligatorischen Papierkrams werden beide Frauen ins Polizeipräsidium eingeladen, um ihre Anzeigen amtlich zu machen. Da Mutter und Tochter die Angelegenheit sofort erledigen wollen, bleibt Jeanie nichts anderes übrig, als ihren Klassenlehrer anzurufen, ihm kurz zu erzählen, was geschehen ist und ihm Bescheid zu sagen, dass sie deswegen später zur Schule kommt. Jeanies Mam muss ihren Kundentermin ebenfalls verschieben, da inzwischen viel Zeit vergangen ist und sie zu spät kommen würde. Im Revier erregt Jeanie natürlich wieder ein großes Aufsehen. Plötzlich hat jeder Revierangehörige irgendetwas in Jeanies Nähe scheinbar zu tun. Beide Frauen müssen etwas warten, bis sie ihre Anzeige amtlich gesiegelt abgeben können. Jeanies Identität sorgt für zusätzlichen Wirbel und zögert bis zu dessen Klärung den Aufenthalt der Frauen zusätzlich in die Länge.

“Siehst du, Mam, wenn du mir erlaubt hättest, alles auf meine Weise zu klären, bräuchten wir hier nicht stundenlang rum hängen.”

“Aber, Jeanie, wir haben oft genug darüber gesprochen.”

“Traust du dir nicht deine Meinung zu ändern, weil du denkst, ich könnte das falsch auffassen?”

“Nicht doch, Kleines, ich will nur nicht, dass du hier mit einer, na sagen wir mal Lüge leben musst.”

“Aber, Mam, in meinem Leben würde sich doch nichts ändern.”

“Ach, Jeanie, ich möchte das nicht.”

“Wenn es sein muss…” seufzt Jeanie.

Endlich ist alles geklärt und beide Frauen können sich ihrem normalen Tagesablauf widmen.

Jeanie geht zum Gymnasium und ihre Mutter zur Arbeit. Nach dem Jeanie an ihrem Ziel ankommt ist, hat gerade die erste große Hofpause begonnen und sie geht zu ihren Freunden, denen sie natürlich das Erlebte bis ins kleinste Detail erzählt. Kaum fertig, wird sie zum Direktor beordert. Als sie sein Büro betritt, ist dieser nicht alleine.

“Ach, Jeanie, da bist du ja endlich. Hier, Professor Bernburg will dich sprechen, es ist dringend und für dich sehr wichtig.”

“So, so, Bernburg. Heute Morgen hatte ich schon das Vergnügen ihre Angestellten kennen zu lernen. Herr Direktor sagen sie bitte der Sekretärin Bescheid, sie soll die Polizei anrufen und denen mitteilen, das der Anstifter des Überfalls am Morgen auf meine Mam und mich hier bei ihnen ist. Sie sollen ihn augenblicklich abholen.”

“Aber junges Fräulein, ich habe nichts angestiftet. Ich will doch nur den Grund ihrer Transformation herausfinden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind sicher für die Genetik sensationell. Ich will…”

“Ab sofort ihre Klappe halten und mich nicht weiter belästigen.”

“Ich will doch wenigstens Einsicht in deine Patientenunterlagen haben aber dein Arzt, Doktor Haberstein will sie mir nicht geben.”

“Stimmt, das haben meine Mam und ich so festgelegt und jetzt entfernen sie gefälligst ihre komische Figur aus meiner Nähe.”

“Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, ich werde deine Mutter…” Zornig greift Jeanie beim Wort Mutter den Professor an seiner Krawatte und schüttelt ich kräftig durch. Heute scheint ihr Tag durch Handgreiflichkeiten geprägt zu werden.

“In Ruhe lassen. Du elender Wicht wagst es meine Mam zu bedrohen? Sollte ihr irgendetwas geschehen, egal was, egal von wem, drehe ich dich Zwerg persönlich durch den Fleischwolf.”

“Aber die Wissenschaft fordert…”

“Raus! Lassen sie sofort meine Schülerin in Ruhe. Sie haben mich in unserem Vorgespräch angelogen. Verlassen sie sofort das Gymnasium.”

“Aber…!”

“Muss ich erst wirklich die Polizei rufen lassen?”

“Besser wäre es.”

Ärgerlich vor sich hingrummelnd verlässt der Besucher das Büro.

“Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!”

“Stimmt genau!”

“Jeanie, ich muss mich bei dir entschuldigen, er sagte mir, dass einige Untersuchungsergebnisse von dir auf eine schwere Krankheit hindeuten und er das konkret abklären muss.”

“Ich muss meine Mam anrufen und sie über diesen Vorfall verständigen, bitte rufen sie inzwischen doch lieber die Polizei! Hier ist die Rufnummer des Beamten, der meinen Fall bearbeitet. Je mehr er von anderen erfährt, desto besser!”

Nach dem Telefongespräch verabschiedet sich Jeanie von ihrem Klassenlehrer.

“Meine Mam will mit mir sofort zum Anwalt gehen. Ich muss heute wohl blau machen.”

“Warum gleich einen Anwalt?”

Nach dem Jeanie von dem morgendlichen Überfall in allen Einzelheiten berichtet hat, bekommt Jeanie sofort frei.

“Jeanie, unter diesen Umständen kannst du natürlich gehen. Deine schulischen Leistungen sind, wie du versprochen hast, mittlerweile wirklich exzellent und ich sehe von dieser Seite keine Probleme bei dir. Du hast dein Wort gehalten und dich wirklich in Allem zu deinem Vorteil verändert.”

“Danke, Herr Direktor.”

“Solltest du Hilfe brauchen, rufe mich sofort an.”

“Ich sehe da noch ein anderes kleines Problem auf uns zu kommen, wenn dieser Genheini von mir erfahren hat, wird die Klatschpresse auch bald auftauchen.”

“Das fürchte ich auch. Ich werde mich darum kümmern, so dass du wenigsten in der Schule vor denen in Ruhe gelassen wirst.”

“Den Rest muss mein Anwalt erledigen.”

“Mach’s gut, Jeanie! Bis Morgen!”

“Auf Wiedersehen.”

Eiligen Schrittes verlässt Jeanie das Büro, verabschiedet sich stürmisch von ihren Freunden und eilt ohne deren Fragen zu beantworten zu ihrem Anwalt. Hoffentlich kommt ihre Mutter ungehindert dort auch an, denkt sie. So wie vor kurzem ihre Mutter um sie gekämpft hat, so kampfbereit ist jetzt Jeanie, um ihre Mutter zu schützen. Viel fehlt nicht, dass sie ihre Magie einsetzt, nur ihr Versprechen hält sie noch etwas davon ab. Sie will das Vertrauen ihrer Mutter nicht zerstören.

Als sie an ihrem Ziel ankommt, rutscht ihr, das Herz doch in ihren hübschen, zarten, mit Spitze verzierten Schlüpfer. Vor dem Haus ist großes Aufgebot in grün angesagt. Mehrere Funkwagen und andere Fahrzeuge stehen vor dem Haus. Nach einigem rumhorchen erfährt sie, das Doktor Haberstein in seiner Praxis überfallen worden ist und seine Patientenunterlagen durchwühlt wurden. Jeanie weiß, welche Unterlagen gesucht wurden, zum Glück hat sie ihr Anwalt in Verwahrung.

Flinken Fußes eilt Jeanie zu einem Kriminalbeamten, gerade als dieser das Haus verlässt. Sie erzählt ihm ihre heutigen Erlebnisse, die bestimmt den Überfall aufklären werden. Endlich trifft auch ihre Mutter ein, die gleich Jeanies Aussage bekräftigen kann. Anschließend gehen beide doch sorgenvoll zu ihrem Anwalt und berichten ihm alles. Er verspricht, alles ihm Mögliche sofort zu unternehmen. Mit einem Lächeln überreicht er den beiden Frauen einen Safeschlüssel für ein Schließfaches in einer Bank. Vorsorglich hat er Jeanies ärztliche Unterlage dort verwahrt. Seine Berufserfahrung hat bereits beim ersten Besuch seiner Klientinnen ahnen lassen, dass mit dieser Geschichte viel Wirbel entsteht.

Als alles erledigt ist, gehen beide Frauen anschließend sofort in die Praxis von Doktor Haberstein, die so aussieht, als wäre eine Horde wilder Büffel durchgetobt. Der Doktor sitzt in seinem Behandlungszimmer und wird gerade von einem Rettungssanitäter verpflastert, der ungebetene Besuch ist nicht gerade sanft mit ihm umgegangen.

“Hallo, Gudrun! Schön das ihr beide gekommen seid. Wie geht es euch?” begrüßt er die Frauen fröhlich.

“Viel wichtiger ist doch, wie geht es ihnen? Tut mir leid, dass ich schuld bin, dass die ungebetenen Innendekorateure die Praxis so umgestaltet und sie verletzt haben. Hoffentlich war ihre Frau nicht dabei. Eines wundert mich nun aber doch, dass ihnen noch nach Lachen zu Mute ist.”

“Warum nicht, ich konnte mich endlich mal wieder richtig austoben, als Student war ich doch beim Boxen gewesen. Die Ganoven haben sich einige gut platzierte Schwinger eingefangen, leider hat mir einer der Feiglinge von hinten den Scheitel nachgezogen und bei mir gingen alle Lichter aus.”

“Und wo ist ihre Frau? War sie dabei?”

“Nein, sie ist mit unserer Sprechstundenhilfe unterwegs einkaufen. Du weißt es doch wohl langsam selber aus eigener Erfahrung, Gudrun, dass das Einkaufsgen der Frauen ab und zu befriedigt werden muss. Und du Jeanie, mach dir bitte keine Vorwürfe, du kannst nichts dafür. Den großen Bahnhof hier wollte ich eigentlich nicht, aber unser gemeinsamer Rechtsverdreher hat mal wieder zu korrekt gearbeitet. Bei wichtigen Dingen ist das ja ganz in Ordnung, aber unnötig bei dieser Kleinigkeit. Hoffentlich sind die bald fertig und wir können uns in Ruhe unterhalten. Wollt ihr beide einen Kaffee?”

“Warum nicht? Wir haben Zeit, aber das hier ist aber wohl keine Kleinigkeit. Wo ist denn deine Küche, ich werde das übernehmen, Peter.”

“Gudrun, ihr seit doch meine Gäste, also…”

“Nichts da! Ich werde ihn machen.”

“Widersprechen sie meiner Mam lieber nicht, manchmal hat sie Haare auf den Zähnen.”

“Das habe ich gehört!”

“Dann ist ja gut, und du kannst mir auch einen Kaffee mitmachen.”

“Kind, das geht doch nicht, du musst noch wieder zur Schule.”

“Nein, Mam, brauch ich nicht, mein Direx hat mir heute frei gegeben, weil ich neuerdings sehr gut im Unterricht bin. Jetzt haben wir Zeit und können alles regeln. Übrigens, in der Schule hat dieser Professor Bernstein gewartet und mich belästigt. Er wollte mich einfach so mitnehmen um mich aufzuschnippeln, dann hat dieser Fiesling damit gedroht, dir was anzutun, wenn ich nicht mitgehen würde.”

“Aber, Kleines, das musst du auch sofort der Polizei sagen.”

“Hab ich doch schon Mam, kurz bevor du gekommen bist. Ich lass mir doch nicht von so einem Wurzelzwerg ans Knie pinkeln.”

“Jeanie! Wie redest du auf einmal!”

“Ich bin jetzt richtig sauer!”

“Das verstehe ich doch, aber mach bitte keine Dummheiten.”

“Ich mach doch nie welche.”

“So, So! Und was ist mit Siggi?”

“Och das? Das sind doch keine Dummheiten gewesen, sondern nur kleine Scherze als Erziehungshilfe.”

“Nur kleine Scherze? Dann möchte ich nie erleben, was bei dir kleine Dummheiten sind.”

“Ach, Mama, du schon wieder!”

“So Mädels, der Kaffee ist fertig, ich schenke ihn euch gleich ein. Der Zirkus ist Gott sei Dank auch zu Ende und ein allgemeines Verkrümeln ist angesagt, hi, hi, hi…”

“Peter, jetzt fängst du auch noch an.”

“Muss sein…. AU verdammt!”

“Was ist los?”

“Nicht Schlimmes, nur einige schmerzhafte Prellungen.”

“Sind jetzt alle weg?”

“Ja, ich habe die Praxis erst einmal für heute geschlossen, schließlich muss ich hier wieder aufräumen.”

„Nicht nötig, Doc Wie heißt es so schön, nicht verzagen Jeanie fragen. Zieeeeeep!”

„Jeanie!”

Als hob ein Sturm durch die Praxis fegt, wirbeln alle Unterlagen kurz in der Luft herum, sortieren sich dabei und landen wieder als komplette Unterlagen im Aktenschrank.

“So, das war´s! Einer meine leichtesten Übungen. Jetzt sind sie noch dran “Zieeeeeep”! Meine Damen und Herren, der Wunderdoktor Jeanie hat wieder zugeschlagen und eine totale Heilung erzielt. Noch irgendwo Schmerzen?”

“Nnnnein! Es ist wieder alles in Ordnung. Ich glaube, an die Magie kann ich mich gar nicht gewöhnen. Trotzdem bleibt die Praxis heute zu! Ich muss erst das Ganze verdauen.

…Ahh, meine Frau ist zurück, einen Moment bitte.”

Voller Elan verlässt er den Behandlungsraum, nur Jeanis Mutter ist mal wieder etwas angesäuert, weil ihre Tochter schon wieder ihre Magie wie selbstverständlich so ganz nebenbei angewendet. Jeanie merkt natürlich, was mit ihr los ist.

“Mam, sei nicht sauer, aber ich muss doch helfen, schließlich ist das Alles hier nur wegen mir geschehen, vor allem weil der Doc auch noch verletzt wurde. Immer wenn ich anderen Menschen helfen kann, tritt dein Wunsch in den Hintergrund, hilft mir aber meine Magie bei Fremden unbemerkt anzuwenden. Vergessen lassen kann ich den Doc das Geschehene nicht, dieser Eingriff ist viel zu groß und widerspricht deinem Wunsch.”

“Du weißt doch, ich mag das nicht, du verteilst deine Magie so rum, als ob du nur Staub wischt.”

“Ach Mam, du weißt doch, die Magie gehört jetzt zu mir wie die Luft zum Atmen.”

“Ich werde mich wohl nie daran gewöhnen.”

“Dann toleriere sie wenigstens, ich kann nun mal meine Fähigkeiten nicht unterdrücken.”

Arm in Arm betritt Familie Haberstein den Behandlungsraum. Frau Haberstein blickt sich nach der kurzen Begrüßung neugierig um, sie sucht wohl das Chaos.

“So, meine Sprechstundenhilfe macht auch blau und ist schon weg, jetzt haben wir Zeit zum Plaudern.”

“Was haltet ihr von einigen entspannenden Stunden? Mama, du gehst doch heute auch nicht mehr ackern?”

“Nein, Jeanie. Aber was hast du vor? Ich glaube, ich ahne es, Kind nicht schon wieder!”

“Aber Mam, es macht doch Spaß!”

“Zieeeeeep”

“So, das war´s! Einer meine leichtesten Übungen. Jetzt sind sie noch dran “Zieeeeeep”! Meine Damen und Herren, der Wunderdoktor Jeanie hat wieder zugeschlagen und eine totale Heilung erzielt. Noch irgendwo Schmerzen?”

“Nnnnein! Es ist wieder alles in Ordnung. Ich glaube, an die Magie kann ich mich gar nicht gewöhnen. Trotzdem bleibt die Praxis heute zu! Ich muss erst das Ganze verdauen.

…Ahh, meine Frau ist zurück, einen Moment bitte.”

Voller Elan verlässt er den Behandlungsraum, nur Jeanis Mutter ist mal wieder etwas angesäuert, weil ihre Tochter schon wieder ihre Magie wie selbstverständlich so ganz nebenbei angewendet. Jeanie merkt natürlich, was mit ihr los ist.

“Mam, sei nicht sauer, aber ich muss doch helfen, schließlich ist das Alles hier nur wegen mir geschehen, vor allem weil der Doc auch noch verletzt wurde. Immer wenn ich anderen Menschen helfen kann, tritt dein Wunsch in den Hintergrund, hilft mir aber meine Magie bei Fremden unbemerkt anzuwenden. Vergessen lassen kann ich den Doc das Geschehene nicht, dieser Eingriff ist viel zu groß und widerspricht deinem Wunsch.”

“Du weißt doch, ich mag das nicht, du verteilst deine Magie so rum, als ob du nur Staub wischt.”

“Ach Mam, du weißt doch, die Magie gehört jetzt zu mir wie die Luft zum Atmen.”

“Ich werde mich wohl nie daran gewöhnen.”

“Dann toleriere sie wenigstens, ich kann nun mal meine Fähigkeiten nicht unterdrücken.”

Arm in Arm betritt Familie Haberstein den Behandlungsraum. Frau Haberstein blickt sich nach der kurzen Begrüßung neugierig um, sie sucht wohl das Chaos.

“So, meine Sprechstundenhilfe macht auch blau und ist schon weg, jetzt haben wir Zeit zum Plaudern.”

“Was haltet ihr von einigen entspannenden Stunden? Mama, du gehst doch heute auch nicht mehr ackern?”

“Nein, Jeanie. Aber was hast du vor? Ich glaube, ich ahne es, Kind nicht schon wieder!”

“Aber Mam, es macht doch Spaß!”

“Zieeeeeep”

Alle Vier tauchen im Garten vom Palast auf. Unter einem Baldachin sind viele bequeme Sitzgelegenheit. Die vier Besucher sind festlich gekleidet, die Frauen in zart durchschimmernden Gewänder und der Dok als Pascha.

“Du kannst es einfach nicht lassen.”

“Nööö, Mam!”

Yasmin und Jeanies drei Dienerinnen begrüßen die Gäste, die sich es bequem machen. Sie reichen den Gästen Naschereien und Getränke. Jeanie lädt ihre Großmutter ein, mit in dieser Runde zu feiern, die nach Jeanies Ruf unmittelbar erscheint.

“Huch! Ah… hallo Jeanie, jetzt hat es mich auch mal erwischt. Hallo Gudrun! Schön, dass du wieder hier bist.”

“Oma, das verliebte Pärchen dort auf dem Sofa ist Familie Haberstein, er ist der Arzt der versucht, meine Existent in der Menschenwelt mit seinen Tricks zu legalisieren.”

“Aber, Kleines, dass brauchst du doch nicht. Warum wendest du deine Magie nicht an?”

“Mama will es nicht.”

“Typisch, Gudrun, sei doch nicht immer so kompliziert, es ist doch alles ganz einfach.”

“Fängst du jetzt auch noch an? Du kennst doch meine Einstellung dazu.”

“Ja, …leider!” seufzt die ältere Dame.

“Wo treibt sich eigentlich Aischa rum? Ich fühle nur, dass sie weit weg ist.”

“Sie ist mit Melissa in der nördlichen Stadt und räumt mit ihr unter den Sklavenjägern auf. Die wollen partout ihren Beruf nicht aufgeben und moserten ein bisschen herum.”

“Muss ich auch eingreifen?”

“Nein, brauchst du nicht. Deine Wesire unterstützen sie tatkräftig zusammen mit ihren Gehilfen. Du kennst doch Melissa, wo sie auftaucht hat keiner was zu lachen der Dreck am Stecken hat. Deine Auswahl der Wesire ist dir wirklich gelungen.”

“Hat mein Vater sonst noch ein Problem?”

“Nur die normalen Probleme als Frau. Die ersten dreißig Tage der Zeit ist ja fast vorbei und wenn diese Strafe geholfen hat und danach auch anhält, sollte diese Bestrafungsform Gesetz werden.”

“Du hast Ideen, Oma.”

“Ich habe nur von dir gelernt, hi, hi, hi.”

“Ich verstehe jetzt nur Bahnhof, erst er dann sie und wieder er?”

“Ist nichts besondere Dok, mein Vater brummt als Dienst habender Obermacho nur eine befristete Strafe als Frau ab. Anscheinend wirken die neuen Erfahrungen sich positiv auf ihn aus, genau was ich wollte.”

“Das kann ich nur bestätigen. Die Zeit mit meiner Frau ist sehr schön, dieses Erlebnis möchte ich nicht mehr missen.”

“Aha, die Armreifen kamen schon zum Einsatz.”

“Oh ja, das Wochenende war schön. Das Zusammensein mit meinem Mann wird seitdem immer erfüllender.”

“Hast du schon von dem Sklaven gehört, der….”

“Ja doch, Oma, bei meinem letzten Besuch.”

“Man konnte bei deinem kurzen Besuch vieles hören. Muss wohl sehr stürmisch gewesen sein.”

“Na und? Wenigstens brauchte Siggi nur eine Nacht zur Erholung.”

“Dann hat er bestimmt noch Reserven.”

“Oma!”

“Hi, hi, hi…”

Jeanie verfällt kurz darauf ins Grübeln und wird auf einmal still.

“Jeanie, Kind, was ist auf einmal los? Du bist so nachdenklich geworden.”

“Mam, ich finde es gemein, dass dieser indiskrete geldgierige Sesselfurzer der vertrauliche Informationen weiter gegeben und mich verraten hat, einfach so ungeschoren davon kommen könnte.”

“Wir wissen doch gar nicht wer es war, Kind.”

“Falsch, Mam, ich weiß wer es war. Du vergisst, das ich eine Dschinni bin und alles erfahre kann, was ich wissen muss.”

“Jeanie, unterstehe dich, dem Mann mit deiner Magie was anzutun.”

“Och auch nicht nur so bisschen?”

“Nein!”

“Man bist du wieder streng, aber Strafe muss sein Mam, ich werde nur dafür sorgen, das diese Nulpe seine Arbeit wegen Korruption verliert und vielleicht eingeknastet wird, verdächtigt wird er bereits, nur fehlten bis jetzt die konkrete Beweise und die erschaffe ich.”

“Mach das nicht Jeanie!”

“Aber Mam, wegen dem Fiesling wurdest du bedroht, dir sogar wehgetan und da soll er wieder ungeschoren davon kommen? Nein, nicht mit mir! Diese Typen von heute Morgen kommen bestimmt wieder.”

“Muss das wirklich sein?”

“Ja Mam, es wird noch schlimmer, der Erbsenzähler will sein Wissen über mich auch noch an die Schmierblätter verscheuern. Wenn das geschieht, haben wir beide in Zukunft kein normales Leben mehr, und das werde ich verhindern.”

“Ach, ich weiß nicht.”

“Doch Mam, in deinem Inneren weißt du genau, es muss sein, oder willst du demnächst zur Sicherheit für eine lange Zeit mit mir hier im Palast verbringen?”

“Wie stellst du dir das vor? Und was ist mit meiner Arbeit?”

“Meinst du, dein Brötchengeber reagiert mit Beifall, wenn wir beide in der Presse durch den Dreck gezogen werden oder es meinem Direktor gefällt, wenn das Gymnasium von Paparazzi belagert wird?”

“Irgendwie hast du ja Recht, aber du musst dann wieder deine Magie verwenden.”

“Besser so gezielt nur ein bisschen, als den Ärger am Hals haben.”

“Warum fragst du mich dann eigentlich? Du machst es doch sowieso und kannst es auch heimlich tun.”

“Das schon, Mam, aber dann würde ich dein Vertrauen missbrauchen. Denk an deinen Wunsch, Mam.”

“Ist dir das so wichtig?”

“Ja, Mam, ich bin deine Tochter, ich liebe dich und nicht nur durch mein neues Leben hier ehre ich dich auch als meine Mutter, so wie es bei den Dschinn Gesetz ist. Auch als Diet warst du für mich sehr wichtig, obwohl ich schon 18 Jahre alt bin.”

“Und dieses Gesetz, Gudrum, stammt von Jeanie, sie hat eine alte mündliche Tradition gleich als Erstes zum Gesetz erhoben.”

“Du bist erwachsener als ich dachte.”

“Gudrun, ich habe dir schon mal gesagt, du hast Jeanie gut erzogen, für ihr Alter ist sie wirklich sehr erwachsen.”

“Na gut, wenn es unbedingt sein muss. Aber Jeanie, tue ihm nichts, ich meine körperlich.”

“Auch nicht nur so ein kleines bisschen?”

“Jeanie!”

“Ja, Mam? Na gut, dann eben nicht.”

Mit einem “Zieeeeeep” verschwindet Jeanie aus dem Palast und taucht zu Hause in normaler Kleidung auf. Um ihre Magie so vorsichtig, wie ein Uhrmacher einen Schraubenzieher in der Uhr, zu handhaben, muss sie dem Übeltäter so nahe wie möglich sein, ohne das ihr Handeln bemerkt wird. Keine Zeit verschwendend, macht sie sich sofort auf den Weg und legt den Beamten so richtig rein.

Auch dieser Professor Bernburg bleibt nicht verschont, für ihn ist es besser, nie wieder an Jeanie zu denken oder gegen sie was zu unternehmen. Er bekommt seine eigene Kost zu fühlen und vergiftet sich an seinen Experimenten, harmlos für andere, für ihn sehr schmerzvoll und lang anhaltend.

Eine Stunde später ist sie mit ihrem berühmten “Zieeeeeep” wieder bei ihren Gästen und setzt sich nachdenklich hin. Irgendwie wurde ihr der Spaß an diesem Ausflug genommen.

“Nun Kind, alles erledigt?”

“Ja, Mam. Er ist noch gesund und sitzt derzeit im Knast, den Professor plagen Schmerzen und der Schmierfink hat eine starke Grippe.”

“Aber Jeanie, du sollst doch einem Menschen nichts antun.”

“Hab ich doch nicht, ich habe doch nur beim Schmierfink seiner bereits latent vorhandenen Grippe den Ausbruch beschleunigt. Nun hat er eben einige Tage Kopfschmerzen und Fieber. Was soll´s, aber dann sind die Nachrichten über mich nicht mehr neu. Sollte er wieder an mich denken, hat er einen Rückfall und dem Professor sind seine Experimente zum Verhängnis geworden.”

“Auch eine Art, Paparazzi den Mund zu stopfen.”

“Aber das mit dem Professor…?”

“Der bekommt durch sein Gift eine schmerzhafte Wunde, die nicht mehr heilen wird und dafür sehr groß wird.”

“Jeanie, du sollst doch keinen Menschen…”

“Mam, er hat das Ganze angestiftet. Ich sehe noch immer dein schmerzverzerrtes Gesicht, als dich der eine Typ aus unserer Wohnung zerren wollte und höre auch die versteckte Drohung beim Direktor. Das was ihm jetzt widerfährt, ist von ihm selbst entwickelt worden.”

“Mir ist doch nichts passiert.”

“Gudrun, wenn eine Mutter einer Dschinni in Gefahr ist, so vermag eine Dschinni alles um sie zu schützen.”

“Stimmt, Oma, Mamas Wunsch hat mich bei der ganzen Aktion kein bisschen gehindert.”

Jeanie verfällt in Grübeleien. Ihre Nachdenklichkeit nach einiger Zeit bei Seite schiebend ist sie ab sofort wieder die aufmerksame Gastgeberin, im Inneren jedoch über sich selber erschrocken.

“Was ist denn los, Kleines?”

“Ach, Großmutter, ich frage mich, ob ich mit diesen drei Fieslingen nicht anders umgehen sollte, war es richtig? Hätte ich anders reagieren können?”

“Nein, Strafe muss sein, Kind. Dadurch, dass du dir selbst diese Fragen stellst, mache ich mir um dich keine Sorgen. Sie zeigen mir doch nur deinen verantwortungsvollen Umgang mit deiner Magie. Dadurch, dass dieser Beamte sein Wissen verraten hat und dieser Strolch von Professor bei euch Gewalt angewendet hat, haben sie sich ins Unrecht gesetzt und dem Schmierfink hast du nur die Möglichkeit genommen, dich zu verleumden. Diese drei Figuren sind im Grunde genommen noch sehr glimpflich davon gekommen. Seit du wieder da bist, Jeanie, seit dem bin ich jetzt sehr oft unter den Menschen, damit ich dich noch besser verstehen kann.”

“Glaubst du das wirklich?”

“Ja, Kind.”

Der Rest dieses Tages wird weiter so erholsam von den Anwesenden verbracht. Familie Haberstein lässt es sich nicht nehmen, Jeanies kleines Bad ausgiebig zu nutzen.

Auch diese schöne Zeit geht mal vorbei und mit einem “Zieeeeeep” sind alle vier wieder in der Praxis. Jeanie und ihre Mutter verabschieden sich und gehen gemütlich nach Hause. Durch einige kleine Shoppingattacken verzögert sich die Zeit ihrer Ankunft in ihre Wohnung. Kaum dass sie ihre Handtaschen und ihre Einkäufe abgelegt haben, klingelt es an der Wohnungstür und Jeanies Mutter öffnet die Tür.

“Wir kaufen nix und erwarten keinen Besuch, auf wieder sehen!” und Jeanies Mutter will wieder die Tür schließen.

“Bitte, Frau Kronbauer, nur einen kurzen Moment. Ich möchte sie gerne sprechen. Mein Name ist Doktor Horn und…”

“Und ihre Patienten liegen auf dem Friedhof weiter vorn.” schiebt Jeanie so neben bei mit ein.

“Jeanie! Sei nicht so unhöflich.” Mit diesem kurzen Satz ist nun Jeannies Mutter gezwungen, der Störung an der Wohnungstür ihr Ohr zu leihen.

“Also, was wollen Sie? Eine Versicherung brauchen wir auch nicht.”

“Aber Frau Kronbauer, ich bin Doktor Horn von der medizinischen Fakultät der Universität. Wir haben von ihrem Sohn, äh jetzt Tochter Kenntnis erlangt. Solche Transformation ist wissenschaftlich gesehen völlig unmöglich. Mein Fachgebiet sind medizinische Grenzfälle. Ich wollte mich heute Nachmittag bei ihrem Arzt über die Veränderungen ihres Sohnes…”

“Sie meinen bestimmt Tochter, oder?”

“Ja, nun also Tochter. Ich wollte mich über den Ablauf und die Ursache dieser Veränderung informieren, nur ihr Arzt verweigert mir, einem Kollegen, die Einsichtnahme in die medizinischen Unterlagen. Er hat den großen Fehler begangen und hätte diesen einmaligen, komplizierten Fall an kompetentere Stellen überweisen müssen. Ich denke…”

“Also, Herr Horn, ich habe das gute Gefühl, dass ich bei Doktor Haberstein gut aufgehoben bin, und das mit den Akten wollte zuerst meine Mutter nicht und ich jetzt auch.”

“Aber eine wissenschaftliche Untersuchung…”

“Hören sie mit diesem Quatsch auf, ich kann es nicht mehr hören. Erst heute Morgen diese gewaltsame Einladung von diesem Knacker Bernstein und sie auch noch! Ein für alle Mal, meine Unterlagen und ich selber stehen nicht zur Verfügung.”

“Können wir sie wenigsten untersuchen, um…”

“Nein! Ich bin kein Affe, den man in einem Käfig im Zoo einsperrt, und der vom Publikum Erdnüsse zugeworfen bekommt. Meine Unterlagen bleiben verschlossen.”

“Aber…!”

“”Guten Abend!” und die Wohnungstür wird von Jeanie ziemlich laut geschlossen.

“Siehst du, Mam, jetzt geht der ganze Gnatsch los. Würdest du mir es erlauben, alles auf meiner Art zu regeln, hätten wir jetzt Ruhe.”

“Du weißt es ganz genau Kind, ich will das nicht!”

“Schon gut, Mam, ich halte still. Du weißt auch warum.”

“Dann ist ja gut Jeanie, ich… ah, das Telefon klingelt…… Kronbauer?”

“…was?”

“…nein!”

“…stimmt schon, aber ich will es nicht.” kommt es genervt von ihr.

“…haben sie nicht. Ich verbiete es ihnen hiermit ausdrücklich. Sollten sie mein Verbot missachten, werde ich gegen Sie und ihre Zeitung rechtliche Schritte veranlassen und nicht eher Ruhe geben, bis sie nicht mehr existieren.” sagt Jeanies Mutter ziemlich wütend.

“…nein, keine Chance, ich ändere meine Meinung nicht.”

“…nein! Auf wieder hören.”

“Mama, was ist denn los, du warst ja richtig wütend am Telefon?”

“Dieser Wicht, der spinnt doch total. Kommt mir mit dem Recht auf Information, freie Meinungsäußerung, …oooch ich könnt…! Ich werde mal unseren Anwalt anrufen. Kümmerst du dich ums Abendbrot?”

“Aber Mam, ich… na gut.”

Während Jeanie sich mit den Dienerrinnen um das Abendbrot kümmert, telefoniert ihre Mutter mit dem Anwalt. Jeanie ist verdammt neugierig, verkneift sich aber der Versuchung nachzugeben und das Gespräch zu belauschen.

“Ha, Jeanie, unser Anwalt ist wirklich gut, kein Käseblatt wird etwas über dich schreiben.”

“Wie? Warum?”

“Er hat heute Vormittag eine richterliche Verfügung erlangt, die den Zeitungen verbietet, über dich zu berichten.”

“Geht das denn so einfach?”

“Wenn er es sagt, ich glaube schon. Sie dürfen von dir keine Bilder abdrucken, weder deinen Namen noch irgendwelche Hinweise auf deine Identität. Wenn diese Angaben fehlen, ist der Artikel für Zeitungsleser uninteressant.”

“Hoffentlich funktioniert das Alles.”

“Komm, lass uns Abendbrot essen.”

“Gut, aber meinst du, wir haben jetzt Ruhe?”

“So ganz glaube ich es nicht.”

“Mam, eines sage ich dir gleich, wenn es keine Ruhe gibt oder du in Gefahr bist, werde ich eingreifen.”

“Aber Jeanie, du…”

“Mam, darüber diskutiere ich nicht mit dir, ich muss dich schließlich schützen und ich will nicht, dass dir was geschieht.”

“Kind, du kannst doch nicht die Menschen manipulieren.”

“Wenn es sein muss, tue ich es, und zwar so, dass ich diese Indiskretion und alle Folgen eliminiere. Es wird ganz schön kompliziert sein, dieses eine Ereignis alleine zu verhindern.”

“Ist das nicht von dir überheblich?”

“Ich sehe das nicht so, vor allem dann, wenn die Menschen in Gefahr sind, Menschen die ich liebe und zu meinem Leben gehören. Ich kann eben nicht anders, Mam.”

“Überlege dir es ganz genau bevor du eingreifst.”

“Tue ich doch immer, Mam.”

“Da bin ich mir gar nicht so sicher.”

“Aber Mam, was denkst du denn von mir?”

“Immer das Beste, Kind, immer nur das Beste.”

“Hört sich aber nicht so an.”

“Ach, Jeanie, Jeanie, wer hätte das Alles gedacht.”

In den nächsten Tagen ereignet sich nichts Besonderes und Jeanie freut sich auf ein Wochenende mit Monika.

Am folgend Wochenende fährt Siggi mit seinem Fußballverein zu einem Auswärtsspiel und so entscheiden sich Monika und Jeanie mal wieder ein abwechslungsvolles Mädchenwochenende zu verbringen. Am Sonnabend beschließen beide als Auftakt einen Schaufensterbummel zu machen. Da das Wetter sehr schön ist, brezeln sie sich aus Freude am Leben besonders sexy auf. Die Menge Stoff, die beide Mädels zusammen tragen, reicht noch nicht mal vereint für einen normalen Kopfkissenbezug aus.

Mit voller Absicht werden ihre hübschen und ansehnliche Reize ihrer jungen Körper zur Schau gestellt. Ihre Miniröcke sind gerade mal etwas zu breit geratene Gürtel, bedecken so eben das Nötigste, die bauchfreien Tops enthüllen mehr als sie verhüllen, und die hochhackigen Pumps lassen ihre wohlgeformte Beine mit den sehr zart glänzenden Strümpfen endlos erscheinen. Ein dezentes Make-up vollendet ihre sexy Erscheinung. Untergehakt, munter plaudernd ihre Handtäschchen schwingend, stöckeln beide Mädels keck ihre aufreizende Jugend präsentierend durch die Einkaufsmeile von Schaufenster zu Schaufenster.

Das Stakkato der Absätze ihrer hochhackigen Pumps kündigt mit ihrem klack, klack, klack der Männerwelt dabei ihr Kommen an. Sehr auffällig unauffällig werden beide Mädels zu ihrer Belustigung nicht nur von gierigen Blicken sondern auch von einer allmählich größer werdenden Traube von hormongesteuerten Männern verfolgt. Die sich ständig steigernde Aufmerksamkeit für die beiden Mädchen, verstärkt durch Jeanies Aura, animiert die beiden Frauen, ihren aufreizenden, jugendlichen Hüftschwung zu zelebrieren. Ihr Sitzfleisch vollführt gekonnte, aufreizende, schwungvolle, schwingende, schwebende, weit schweifende Bewegungen. Jedes in der Sonne blitzendes Stückchen ihrer jugendlichen Haut, jede sich bewegende Muskelfaser der Mädchen trifft wie tiefe Nadelstiche die Augen der Männer, sorgt dafür, dass sich ihr Verstand verabschiedet, in die Hosen wandert, die sich im Schritt ausbeulen und erhöht die Zahl der sie verfolgenden Zuschauer, sowie die der Laternenpfahlopfer.

Jedes Tackern der Absätze der vier Schuhe, das ein Männerohr trifft, ist wie eine Explosion für deren Hormonstau, äußerst wirkungsvoll und alles andere aus deren Köpfen verdrängend. Zum Nachteil dieser bedauernswerten Geschöpfe lässt Jeanie auch ihre Aura intensiv spielen. Sie hat viel Spaß dabei, mit einigen gezielten Regungen ihres Körpers zur Verdummung der Männerwelt beizutragen, sogar zu beschleunigen und für einen Hormonstau zu sorgen.

Zahlreiche Schläge gibt es von außen für einige der Herren in Begleitung. So wie die Hormone bei den Männern aufkochen, so schwingen die erzürnten Hausfrauen im Gleichklang ihre Handtaschen, als ob sie Nudelhölzer wären. Zahlreiche Hiebe treffen die sabbernd glotzenden, Beifall heulenden, brünstigen, männlichen Figuren. King Kong lässt grüßen.

Dieses unverschämte beleidigende Verhalten dieser so genannten Herren der Schöpfung provoziert allmählich eine wahre Straßenschlacht. Je heftiger sie wird, umso aufreizender bewegen sich beide Mädels unter Einsatz aller ihrer körperlichen Möglichkeiten. Der ewige Kampf der Geschlechter, angetrieben durch überschäumende Hormone auf beiden Seiten ist wieder in die heiße Phase übergegangen.

Diejenigen, die an diesem Intermezzo nicht beteiligt sind, begnügen sich zu ihrem Vergnügen in ihrer Rolle als Publikum. Besonderer Beifall wird denjenigen Herren gespendet, die geistig völlig weggetreten über Werbeschilder oder Auslagen vor den Geschäften auf den Gehweg stolpern, bühnenreif abheben und häufig unsanft landen. An den Gemüseständen ist deren Landung besonders pikant, es wird öfters demonstriert, wie Ketschup aus frischen Tomaten hergestellt werden kann.

Als beide Mädels vergnügt schlendernd eine Eisdiele finden, beschließen sie eine Bummelpause einzulegen. Um das Chaos nicht zu verstärken, gehen sie in den Laden und setzen sich dort an einen Tisch.

Zahlreiche Schläge gibt es von außen für einige der Herren in Begleitung. So wie die Hormone bei den Männern aufkochen, so schwingen die erzürnten Hausfrauen im Gleichklang ihre Handtaschen, als ob sie Nudelhölzer wären. Zahlreiche Hiebe treffen die sabbernd glotzenden, Beifall heulenden, brünstigen, männlichen Figuren. King Kong lässt grüßen.

Dieses unverschämte beleidigende Verhalten dieser so genannten Herren der Schöpfung provoziert allmählich eine wahre Straßenschlacht. Je heftiger sie wird, umso aufreizender bewegen sich beide Mädels unter Einsatz aller ihrer körperlichen Möglichkeiten. Der ewige Kampf der Geschlechter, angetrieben durch überschäumende Hormone auf beiden Seiten ist wieder in die heiße Phase übergegangen.

Diejenigen, die an diesem Intermezzo nicht beteiligt sind, begnügen sich zu ihrem Vergnügen in ihrer Rolle als Publikum. Besonderer Beifall wird denjenigen Herren gespendet, die geistig völlig weggetreten über Werbeschilder oder Auslagen vor den Geschäften auf den Gehweg stolpern, bühnenreif abheben und häufig unsanft landen. An den Gemüseständen ist deren Landung besonders pikant, es wird öfters demonstriert, wie Ketschup aus frischen Tomaten hergestellt werden kann.

Als beide Mädels vergnügt schlendernd eine Eisdiele finden, beschließen sie eine Bummelpause einzulegen. Um das Chaos nicht zu verstärken, gehen sie in den Laden und setzen sich dort an einen Tisch.

Kaum waren beide Mädels durch die Eingangstür der Eisdiele gegangen, legt sich draußen allmählich der Tumult und verlagert sich ins Innere der Eisdiele. Ihre Verfolger indes zerstreuen sich verschämt in allen Richtungen. Alle geistig weggetretenen hormongesteuerten Herren mit ihrem geschwollenen Hahnenkamm verwandeln sich schlagartig in kleine, bettelnde männliche Fiffis, die vor ihren wütenden ehelichen Drachen im Straßenstaub knien, mit ihren Schwänzchen wedeln und um Vergebung jammern.

In der Eisdiele sind die beiden Schönheiten natürlich sofort der Mittelpunkt jeglichen Interesses, die Anzahl der mit Eis bekleckerten Oberbekleidung der anwesenden Herren steigt sprunghaft an, ebenso die neidvollen Blicke der vorhandenen Damenwelt. Die beiden jungen Frauen stören sich überhaupt nicht daran und genießen mit wahrem Wohlbehagen ihr Eis. So viel Spaß hatten sie schon lange nicht mehr. Ihr darauf folgendes weiteres Schlendern veranlasst ein erneutes auflaufendes Ereignis.

Einige weitere Laternenmaste erweisen sich viel härter als die Schädel sabbernder Hormonbolzen. Die Ehefrauen müssen erneut gewaltsam den Kopf ihrer Ehemänner zu Recht rücken, damit diese endlich ihre Augen wieder in die Augenhöhlen zurückfahren. Sonst von Rheuma sowie Gicht geplagt und dadurch kaum beweglich können sie zum Ärger ihrer Eheherinnen in dieser Situation sich so bewegen, als ob sie jung und Schlangenmenschen wären.

Stellenweise geht die Aufruhr sogar so weit, dass einige ältere Damen ihrem Begleiter die Einkaufstüten oder großflächigen Hüte empört vors Gesicht halten.

Der Spaß, den beide Mädels an ihrem Spaziergang haben, animiert beide wieder, noch auffälliger wieder ihre Hüften sehr sexy beim Laufen vollendet schwingen zu lassen.

Selbst bei einem Kiosk, an dem beide munter plaudernd vorbei tippeln, verschlucken sich einige Männer an ihren Bieren und duschen damit ausgiebig ein paar vorbeigehende Passanten, nur der weibliche Teil beschwert sich darüber, ihre begleitenden Männer bleiben einfach stehen und werden manchmal sofort von anderen umgerannt. Auf einmal liegt Würmchenträger auf Würmchenträger auf der Straße, bis nach der Schrecksekunde das große Gejammer und Schmerzgeschreie zwischen den so genannten Unfallopfern losgehen. Begleitet wird dieses Konzert mit wütendem Schimpfen und empörten Rufen der gehörnten Ehefrauen.

Weder die hinter ihnen her lechzenden Männer noch die waffenlosen ehekriegsähnlichen Zustände nehmen beide bei den interessanten Auslagen in den Schaufenstern nicht mehr wahr, die immer dann ausbrechen, wenn die Herren der Schöpfung ihre weibliche Begleitung vergessen und das ist fast immer der Fall.

Auch einige weibliche Fußgängerinnen können ihre Blicke verträumt nicht von den beiden Schönheiten lassen. Haben sie eine männliche Begleitung, so haben diese auf einmal nun Schwierigkeiten, sich nicht an dem allgemeinen Gezänk der gehörnten Ehefrauen zu beteiligen.

So kann nur Chaos und Anarchie aus unschuldig absichtlich verursachten Anblick zweier hübschen Mädchen entstehen, die ihre Jugend zugegebenermaßen recht provozierend zur Schau stellen. Ein Reporter der Klatschpresse nutzt dieses Ereignis voll aus, um mit seinen gedruckten geistigen Ergüsse seine Leser in der nächsten Ausgabe ihrer Schmierblätter noch mehr zu verdummen.

Voller Interesse betrachten die Mädels derweilen sich völlig unschuldig gebend sehr ausgiebig die Auslagen eines Dessousgeschäft. Einige dieser zarten Stoffstücke finden Gnade in den verwöhnten, vor Schalk blitzenden Augen der Mädchen. Die Fanfare der Einkaufsattacke für den Angriff blasend, stürmen beide das Geschäft und verlagern damit das Chaos von der Straße ins Geschäft. So löst sich das Durcheinander in der Fußgängerzone wieder auf. Ausgiebig wird die Ware des Geschäftes regelrecht mit vielen Ahs und Ohs durchwühlt und anprobiert. Das weibliche Einkaufsgen hat voll zugeschlagen und ihre Vernunft umgepolt, so wird jede Anprobe der Freundin gezeigt und vor einem großen Spiegel direkt im Laden ausgiebig von allen Seiten betrachtet. Sie wohl fühlend, wirkt Jeanies Aura dementsprechend auf alle anwesenden Kundinnen.

Nun haben die Verkäuferinnen allmählich Schwierigkeiten, die Ordnung im Landen aufrecht zu erhalten und geben sehr schnell entnervt auf. Die Präsentation der zarten Stücke durch die beiden jungen hübschen Frauen entwickelt sich zur allgemein animierenden Dessousmodenschau bei der viel zart verhüllte Haut zu sehen ist.

Beide Mädels stiften damit andere Kundinnen an, sich daran zu beteiligen und die Nutzungsfrequenz der Umkleidekabinen geht gegen Null. Frauen unter sich kennen keine Grenzen. Der Spruch: „wehe, wenn sie los gelassen” bewahrheitet sich wieder und die neuen zarten Stoffteilchen werden gleich am Fundort anprobiert. Das Innere des Ladens wird zum wahren Paradies für jeden Spanner. Das einzige Gute ist, dass von draußen nicht durch die Schaufenster auf das Geschehen im Laden gesehen werden kann, sonst würde nicht nur ein Chaos erneut auf der Straße ausbrechen.

Durch eintreffende Neukundinnen wird das ganze Durcheinander noch vergrößert. Voller Elan und Begeisterung wird jedes neue Kleidungsstück anprobiert, gezeigt und besprochen. Der beste Nebeneffekt für die Verkäuferinnen ist das Heißlaufen der Ladenkasse. Viele Kreditkarten, von den Ehemännern vertrauensvoll in die Hände ihres geliebten Hausdrachen unter Zwang übergeben, werden voll ausgereizt. Manches teure Stück wechselt die Besitzerin. Entdeckt eine der Damen ein neues Bekleidungsstück, das ihr gefällt, wird bei einigen auf Neid umgeschaltet und für sich selber das gleiche Teil gesucht und mühselig auf dem Schlachtfeld erkämpft. Es bleibt nicht aus, dass das Durcheinander nicht nur bei der Ware immer größer wird.

Für die beiden jungen Frauen wird es langsam Zeit, sich diskret zurück zu ziehen. Als sie endlich den Laden mit ihrer Beute verlassen, habe beide Mädels, obwohl sie sich jede mehrere Garnituren zarter Dessous gekauft haben, nur jeweils ein kleines Tütchen in der Hand, in denen der Hauch von Nichts verpackt ist. Einige Minuten nach dem die Mädels den Laden verlassen haben, kehrt dort allmählich wieder Ruhe ein, weil Jeanies Aura nicht mehr da ist. Die Verkäuferinnen im Laden haben viel zu tun und müssen nach Geschäftsschluss Überstunden einlegen, um das Einkaufschaos wieder zu beseitigen.

Ihr Einkaufsgen ist abgekühlt und um durch ihr erneutes Erscheinen die Unruhen auf der Straße nicht wieder so ausarten zu lassen, rufen beide sich ein Taxi und fahren zufrieden mit ihrer Beute in den Tütchen zu Monika. Zu ihrem Glück ist der Taxifahrer eine Fahrerin und so kommen sie ohne Blessuren bei Monika zu Hause an.

Sich präsentieren und ein gründlicher Einkauf erfordert auch von ihnen eine gute Kondition, Extremshopping ist leider noch keine anerkannte Sportart für Frauen, obwohl… eigentlich schon… es ist nur noch nicht olympisch!

Der Rest des angebrochenen Tages wird am Pool verbracht und im Evakostüm die wärmenden Strahlen der Sonne genossen. Entspannende Massagen durch ihre jeweiligen Diener tragen zum Wohlgefühl der Mädchen bei.

Am Abend machen sich beide Mädchen frisch ausgeruht wieder besonders hübsch und das jeweilige kleine Schwarze mit den hochhackigen Pumps vervollständigt ihre Nahkampfausrüstung für den Diskobesuch. Ihre hübschen Kehrseite schwingend, stöckeln beide Mädels zur Disko, die zurzeit angesagt ist. Beim Einlass werden sie regelrecht hineingetragen, obwohl es schon gerammelt voll ist.

Der Belagerungsring der armen hormongesteuerten Männchen um die beiden Mädels entwickelt sich in jeder Tanzpause, in der sie sich um ihre Getränke keine Sorgen machen müssen.

Am Schluss brauchten beide viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um sich von den hormongesteuerten wandelnden Pimperstangen zu befreien. Viele sabbernde Blicke verfolgen sie auf ihren Weg zum Ausgang.

Nach dem beide wieder bei Moni zu Hause sind, geht es in der darauf folgende restlichen Nacht zwischen den beiden jungen Frauen, natürlich vorher schon absehbar, sehr turbulent zu. Der Austausch von Zärtlichkeiten steht ganz oben auf ihrer Liste.

Der nächste Tag wird darum ruhig angegangen und wieder am Pool verbracht. Eine Erholung haben beide dringend nötig. Beide genießen das schöne Wetter und werden fast unauffällig von ihren Diener versorgt. Richtig tratschend vergeht sehr schnell die Zeit und Jeanie muss sich am Abend verabschieden.

Die Schulzeit am nächsten Tag ist wieder mit Lernen ausgefüllt. Da sie sich am Wochenende zwei Tage nicht gesehen haben, tauschen Jeanie und Siggi in den Pausen die lang vermissten Zärtlichkeiten aus, ihre Umgebung ist für sie dabei total unwichtig.

Der triste Alltag wird eines Tages durch eine Bekanntmachung in der Schule unterbrochen. Alle älteren Schüler vom Gymnasium werden für einen Maskenball in der Aula der Schule eingeladen. Diese Ankündigung sorgt für große Aufregung. Die erste Frage, die sich stellt, ist das Übliche, geht man hin oder nicht und die Nächste, was ziehe ich an oder wie verkleide ich mich.

Jeanie hat mal wieder eine Idee und spricht kurz mit Monika, die sie auch nicht schlecht findet. Alle Mädel ihrer Klasse werden darauf hin für den Nachmittag sofort von Monika eingeladen. Die restlichen Schulstunden bis zum Schluss verlaufen sehr unruhig. Jeanie und Monika gehen mit Siggi im Schlepptau zu Monika nach Hause. Unterwegs wird noch ein kleiner Abstecher zu einem Bäcker gemacht, bei dem nach dem Verlassen des Geschäftes Sahnetörtchen Mangelware sind.

Bei Monika angekommen, will sie selber das später folgende Kaffeekränzchen vorbereiten als Jeanie sie voll ausbremst.

„Hey Moni, lass dass, du hast doch jetzt einen Diener der alles machen kann.”

„Aber ich kann doch nicht von ihm verlangen, dass er uns nachher bedient.”

„Warum nicht? Ein schwarzer Anzug, weißes Hemd und eine Fliege, fertig ist dein Butler. Die dummen Gesichter der Mädels möchte ich sehen, wenn du sie ihn vorstellst. Du musst ihn nur entsprechend instruieren.”

„Mmmmm, ich mach es.”

Statt ihn nun zu rufen, stöckelt Monika los, um ihn vorzubereiten.

„Jeanie kannst du mir mal sagen, was du wieder ausheckst?”

„Nö, noch nicht.”

„Und was soll ich dabei?”

„Teilnehmen!”

„Ich als einziger Kerl unter aufgescheuchten, klatschenden Hühner?”

„Spinnst du? Seit wann bin ich ein Huhn?”

„Ist doch wahr, gib Frauen eine Tasse mit Kaffee in die Hand und ein Stück Sahnetorte, dann reden sie wie ein Wasserfall und alle durcheinander. Kein Mensch versteht sie und der Lärm ist derselbe wie in einem Hühnerstall.”

„Ach, so siehst du das? Frauen verstehen aber alles, was gesagt wird. Schon mal was von Multitasking gehört? Ihr Männer habt da ein erhebliches Defizit.”

„Nee, haben wir nicht, wir denken nur logisch.”

„Ach ihr denkt? Seit wann denn das?”

„Fängst du schon wieder an?”

„Womit?”

„Na mit das!”

„Was?”

„Du weist doch selber, was ich meine:”

„Und was meinst du nun?”

„Jeanie!”

„Ja? Ich bin doch hier.”

„Oh Mann, verstehe einer die Weiber!”

„Was soll denn jetzt wieder diese Bezeichnung.”

„Welche Bezeichnung?”

„Hör auf mich zu veräppeln sonst darfst du uns als Minna bedienen.”

„NEIN! Bloß nicht.”

„Klasse Idee, Jeanie, das könnte ein Spaß werden.”

„Du nun wieder.”

„Nö, mach ich nicht Moni, noch hat er es nicht nötig und außerdem, wen soll ich dann Knutschen, wenn er Minna ist?”

„Du küsst mich doch auch.”

„Na und? Du bist meine Freundin.”

„Dann kannst du Minna auch knutschen.”

„Minna mag ich nicht, ich will Siggi!”

„Ich werde wohl nicht gefragt?”

„Nö, nicht nötmmmmpffff.”

Siggi beendet diesen Disput mit einer überfallartigen Kussattacke auf seine Jeanie.

Die nun folgende Küsserei ist mal wieder nicht jugendfrei. Einen Moment schaut Moni neidisch zu, greift sich ihren Butler und knutscht den regelrecht zu Boden. Der Wettkampf, wer küsst am erotischsten endet nach einigen Minuten mit Atemlosigkeit aller Teilnehmer unentschieden. Leicht erhitzt setzen sich die drei Schulfreunde hin und werden von Monis Butler bedient.

„Aha, du hast deinen Ali schon instruiert.”

„Nur grob, den Rest hat er sich von der Butlerschule in England abgekupfert. Das mit dem Butler finde ich nicht schlecht, so kann Ali immer in meiner Nähe sein.”

„Also hast du ihm den Namen Ali verpasst.”

„Als mein Butler ist er James.”

„Kommt er da nicht durcheinander?”

„Nein, junge Herrin, dafür habe ich gesorgt.”

„Hey seit wann ist Jeanie deine Herrin?”

„Du bist meine Herrin und Meister, Herrin Monika, sie ist aber meine oberste Herrscherin, sie regiert jetzt das Reich der Dschinns und ihr muss ich immer gehorchen.”

„Oh Mann, jetzt geht das wieder los.”

„Das hast du nun davon, Jeanie.”

„Du nun wieder.”

In dem Moment klingelt es an der Tür und James in seiner Funktion als Butler geht die Türe öffnen und Monis Besuch begrüßen. Die Mädels staunen mal wieder Bauklötzer über Monis Neuerwerbung. Statt nun die Gastgeberin zu begrüßen, wird sie gleich mit dem Thema Butler überfallen, das Geratsche geht auch ohne Kaffee und Kuchen voll los. Merkwürdig ist nur, dass Siggi sich locker voll an dem Gespräch beteiligt. Als dieses Thema von allen Seiten beleuchtet und durchgesprochen wurde, wird der Kaffeetisch gestürmt und unter munteren Geplauder der aufgetischte Kuchen vernichtet. Natürlich sitzen Jeanie und Siggi nebeneinander und turteln dabei ungeachtet der anwesenden Mädels herum.

„Ach, Siggi, du auch hier? Was machst du denn in unserer Mädchenrunde?”

„Lass ihn, Babs, er will sich bestimmt zu Sieglinde umstricken lassen und trainiert nur ein bisschen.”

Siggi muss kräftig schlucken und bekommt mal wieder rote Farbe ins Gesicht, was von den Mädels mit Lachen quittiert wird…

„Ach wie süß, Sieglinde wird noch rot.”

„Renate du hast das ja schon sehr lange verlernt.”

„Petze!”

„Selber Zicke!”

„Siggi, du wirst für mich immer interessanter, willst du…”

„He Mädels, lasst meinen Siggi in Ruhe, er gehört mir.”

„Achtung Mädels, die Löwin verteidigt ihr Revier.”

„Na und? Siggi hat doch einen süßen Knackarsch, richtig zum Knuddeln.”

„Das könnte dir so richtig gefallen, Petra.”

„Jeanie, wenn du dich von Siggi trennst, sag mir dann bitte Bescheid, damit ich ihn mir greifen kann.”

„Davon träumst du nur!”

Siggi sitzt sprachlos in der Mädchenrunde und wechselt öfter seine Gesichtsfarbe zwischen blass und rot. Nun bekommt er es zu spüren, wie es ist, als einziger Mann in einer Frauenrunde zu sein.

„Ach, auf einmal?”

„Gerade jetzt wo Diet weg ist. Die beiden waren wie Siamesische Zwillinge.”

„Und wer will behaupten, dass es jetzt nicht so ist?”

Jeanie und Siggi können mal wieder nicht voneinander lassen und sind emsig mit Küssen beschäftigen.

„Mann, o Mann, könnt ihr nicht mal fünf Minuten die Hände von euch lassen.”

„Nö, neidisch?”

„Ich möchte auch mal kennen lernen, was Siggi so in seiner Hose hat.”

„Ich auch”

„Hi, hi, hi, hi…!”

“Mädels hört auf! Seht mal, was ihr bei Siggi angerichtet habt!… Na komm schon zu deiner Jeanie!”

Sagt sie und unter weiterem Gelächter zieht Jeanie Siggi zu sich und küsst ihn sehr erotisch und aufregend. Jetzt sind die Mädels dran mit dem Rotwerden. Je länger sie dem verliebten Pärchen zusehen, macht sich bei ihnen auch eine leichte Unruhe breit. Die Luft wirkt irgendwie geladen. Monika nutzt die kurze aufgekommene Ruhe und spielt die Vereinsvorsitzende.

„So, Mädels, kommen wir lieber zu dem eigentlichen Grund unseres Beisammensein, bevor ihr euch wie ausgehungerte Wölfe auf Siggi stürzt.”

„Ach jaaaaaa …Liebe kann so schön sein.”

„Du sagst es Petra. Also ich habe euch eingeladen, damit wir über unsere Kostüme beim Maskenball sprechen. Jeanie hat da so eine Idee.”

„Lass hören!”

„Also, was haltet ihr davon, wenn wir dort als Gruppe auftreten?”

„Welche Gruppe?”

„Mal was vorweg, wer von euch bringt selber einen Macker mit? …Na nu, Keine? Dann könnt es klappen.”

„Was hast du denn nun für eine Idee?”

„Was haltet ihr davon, die Kostüme anzuziehen, die wir bei Monis Geburtstagsfeier an hatten?

„Waaaaaass? Da kann Mann doch alles sehen!”

„Unmöglich!”

„Ich trau mich nicht.”

„He, he Mädels, hört erst mal zu, ich bin noch nicht fertig. Also mir ist klar, dass wir so wie bei der Geburtstagsfeier nicht auftauchen können denn dann würden alle Kerle wegen Vergewaltigung in den Knast wandern. Ich denke da natürlich an eine kleine Änderung.”

„Und an was?”

„Wartet kurz, ich zeige es euch!”

Jeanie verschwindet in Monikas Zimmer und mit einem kurzen “Zieeeeeep” hat sie das festliche leicht durchscheinende Haremskostüm an, allerdings mit einer Änderung. Unter dem Kostüm träg sie eine süße BH-Garnitur mit viel Spitze, die Jeanies Vorzüge richtig zur Geltung bringen, aber auch genug verhüllt. Die Garnitur ist so ausgewählt, dass sie das Kostüm richtig ergänzt. Zur Sicherheit wartet Jeanie noch einige Minuten bevor sie zur Mädchenclique zurückkehrt.

Mit viele Ahs und Ohs wird sie begrüßt und bestaunt.

„Seht ihr, was ich meine? Eine passende hübsche Garnitur darunter und schon werden die verklemmten Konventionen erfüllt und ihr braucht nicht schüchtern zu sein.”

„Heiß!”

„Von wegen schüchtern.”

„Nun stellt euch mal vor Mädels, wir nehmen alle zusammen so gekleidet am Ball teil.”

„Dann muss die Feuerwehr das Testosteron eimerweise aus der Aula schöpfen.”

„Und wer ist unser Bodygard, etwa Siggi?”

„Nö, Siggi ist unser Pascha und wir sein Harem.”

„Oh, das wird schön!”

„Bild dir nur nichts darauf ein Siggi, deine Gedanken, Hände und Augen gehören mir und haben sich mit mir zu beschäftigen!” sagt Jeanie ziemlich spitz zu Siggi, der sofort mit einem Kuss diesen Bund besiegelt. Die Mädels spenden dazu ihren Beifall, sie merken aber auch, dass die Beziehung zwischen den Beiden sehr tief ist.

„Also Mädels, was haltet ihr davon?”

„Und wo bekommen wir den passenden Schleier her?”

„Wenn´s weiter nichts ist, werde ich sie besorgen.”

„Ich weiß nicht, nur so eine BH-Garnitur darunter und sonst nichts?”

„Sieh doch her, dadurch, dass das Gewand nur etwas transparent ist, tarnt die Garnitur den Rest richtig oder seht ihr meine Brustwarzen durchschimmern?”

„Nein! Also ist Shopping angesagt!”

„Au ja, sofort?”

„Später, lasst uns erst einmal alles durchsprechen”

Jeanie setzt sich aufs Sofa und Siggi sich sofort neben sie und nimmt sie in die Arme. Lächelnd wird der Kreis von den Mädels geschlossen und das Thema Kostüm von allen Seiten besprochen. Siggi und Jeanie können es nicht sein lassen, sich zwischendurch zu küssen. Als alles besprochen ist, geht Jeanie sich umziehen und die Mädchenhorde stürmt los, das Shoppinggen ist wieder voll aktiv. Der arme Siggi wird einfach mitgeschleift. Wie heißt es so schön, wehe wenn sie losgelassen werden.

Aufgeregt, eifrig schnatternd fahren sie ins Zentrum und flanieren durch die Einkaufszone und fallen diesmal durch ihre Masse auf. So schlimm wie am vergangenen Wochenende ist es diesmal nicht, weil alle heute normal gekleidet sind.

Jeanie und Moni verständigen sich kurz und so lenken sie die Horde in das Dessousgeschäft, das sie am Wochenende geplündert haben. Kaum im Laden werdende beiden jungen Frauen erkannt und mit einem verzweifelten Blick versuchen die Verkäuferinnen zu verhindern, dass das Ganze nicht in eine neue Einkaufsschlacht ausartet. Nur diesmal haben sie nicht mit der Begeisterungsfähigkeit junger Frauen gerechnet. Zum Glück beschränkt sich das Chaos nur auf die Dessousabteilung. Schnell entsteht wieder eine freizügige Einkaufspräsentation. Jeder gefundene zarte Hauch von Nichts wird ausgiebig begutachtet und auf Tauglichkeit geprüft. Keines der Mädchen denkt daran, dass Siggi dabei ist. Er hat sich etwas in die Warteecke für die Herren zurückgezogen und holt sich mächtig Appetit auf seine Jeanie, sein Schritt wird immer enger. Er kann nur staunend diese Horde freizügiger Weiblichkeit betrachten.

Obwohl Jeanie und Moni schon am Wochenende zugeschlagen haben, stecken sie in voller Aktion mitten drin. Am Schluss klingelt sich die Registrierkasse zur Zufriedenheit der Verkäuferinnen wieder heiß. Aufatmend bemerken die Verkäuferinnen, dass diesmal das Durcheinander nicht so schlimm wie am Wochenende ist. Jede Mädel schwingt ihr kleines Tütchen mit dem aufregenden Nichts wie eine Jagdtrophäe. Noch immer aufgeregt beschließen sie die nächste Eisdiele zu stürmen und sorgen dort für eine weitere Umsatzsteigerung. Es braucht einige Zeit bis die Hektik in der Gruppe heruntergeschraubt ist. Plötzlich wird Siggis Anwesenheit registriert.

„Nanu, Siggi, du auch hier?”

„Natürlich die ganze Zeit!”

„Dann musst du dir auch was Hübsches kaufen. Ich habe da einen niedlichen Anfänger-BH mit Slip gesehen. Die Garnitur hat viel Spitze und Schleifchen, dass alles sogar in unschuldigen Weiß.”

„Aber das geht doch nicht, Männer tragen so etwas nicht.”

„Würde dir aber auch ganz gut stehen.”

„Siehst du Siggi, ich habe es dir auch schon mal gesagt.”

„Natürlich! Es kann gar nicht anders Sein, das du Jeanie es auch noch anspricht.” Stöhnt Siggi regelrecht hervor und versucht das rötliche Aufglühen seines Kopfes zu verhindern. Jeanie kann nur lächeln.

„He Mädels! Siggi war die ganze Zeit bei uns.”

„Was? Warst du etwa auch im Geschäft?”

„Klar!”

„Oh!”

Jetzt ist es an den Mädels rot zu werden und Siggi steht voll im Mittelpunkt. Es ist nun an ihm pfiffig zu grinsen. Die schlagartig verlegende Stille ist richtig auffallend, die Jeanie gleich ausnutzt.

„Mädels, treffen wir uns in drei Tagen noch einmal bei Moni und wir machen eine Kostümprobe.”

Schnell ist der Termin festgelegt und die Mädels zerstreuen sich. Siggi, noch immer ziemlich aufgeheizt, schnappt sich regelrecht Jeanie und stürmt mit ihr zu sich nach Hause. Kaum zu Hause peilt er die Lage, keine Mutter zu sehen und Jeanie kann sich Siggis Angriffen nicht mehr erwehren, will sie auch nicht. In den nächsten Stunden kommt jeder auf seine Kosten. So stürmisch und erregt Siggi ist, so denkt er auch an Jeanie und gibt ihr viel Zärtlichkeit. Wie immer müssen sie sich mit Bedauern wieder trennen, weil Siggis Mutter bald nach Hause kommt und Jeanie auch erwartet wird.

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