German Sex Geschichten

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Schönes und Romantisches Geburtstagsgeschenk 05

durch auf Sep.09, 2011, unter Fantasie, SexGeschichten und 3,375 views

Irgendetwas kneift in der Hose.”

„Das ist doch normal, du musst dich nur entscheiden ob rechts oder links.”

„Rechts oder links? Was meinst du denn damit?”

„Na Rechts- oder Linksträger.”

„Ups! Habe ich etwa…?”

„Du weißt es doch, halbe Sachen mache ich nicht.”

„Könnte ich jetzt auch mit dir als Jeanie spielen?”

„Theoretisch schon, aber so weit bin ich bei dir nicht gegangen, Es ist zwar alles da, was kneifen kann, aber nicht so richtig funktionstüchtig, die nötigen Hormone fehlen, aber für die Toilette reicht es aus. Erstens wollte ich dich nicht überfordern und zweitens ein Macho reicht mir heute Nachmittag.”

„Mann, Jeanie, du gehst aber mit Siggi ganz schön hart um.”

„Nööö, eigentlich nicht. Er braucht nur mal wieder einen kleinen Dämpfer, ich mag solche Typen ganz und gar nicht.”

„Was ist denn bei dir ein Macho?”

„Ist doch ganz einfach, es ist ein überheblicher Typ, der sich einen blasen lassen will, keinen hoch kriegt und dann auch noch die Frau fragt „Passiert dir so was öfters?” Ist doch wahr, kaum streichelst du einen Kerl, schon wedelt er gleich mit seinem Schwanz. Die mag ich deswegen ganz besonders nicht.”

„Ich auch nicht. Du hast recht, irgendwie hat Siggi sich auf dem Heimweg wie ein eitler Gockel benommen.”

„Siehst du, deswegen braucht er mal wieder etwas Nachhilfe, für ihn war sein Verhalten hormonbedingt selbstverständlich, aber auch mit unserem normalen Aussehen kein Wunder.”

„Wie schaffst du es, dass er sich nicht darüber aufregt?”

„Erstens gebe ich ihm den passenden Charakter für seine neue Erscheinung mit und zweitens weiß er ganz genau, wenn er meckert wird’s schlimmer.”

„Mach aber bloß nicht mit mir auch noch solche Spielchen.”

„Nööö, Moni, oder denkst du, du hast es auch nötig?”

„Na, bei dir bin ich mir neuerdings nicht mehr so ganz sicher.”

„Wirklich, Moni, du brauchst vor mir keine Angst zu haben, ich liebe dich doch noch immer.”

„Und Siggi?”

„Da bin ich mir nicht so ganz sicher, ich weiß es nicht und ich kann meine Gefühle noch nicht so richtig einordnen. Er hat Seiten, die mir gefallen und mich reizen, aber manchmal knallt er ganz schön durch, wenn seine Hormone verrückt spielen, und ich muss, wie heute, immer etwas nachhelfen und ihn von der Palme holen.”

„Das Knutschen mit ihm macht dir aber ganz schön Spaß, es ist nicht zu übersehen.”

„Sieht man es so deutlich?”

„Ja”

Das tiefe Gespräch über Beziehungen wird von Minna unterbrochen, die den Kaffee serviert und mit einem Knicks anschließend den Raum wieder verlassen will, wird von Moni zurück gerufen.

„Minna, komme mal zu mir.”

„Ja, gnädiger Herr.” antwortet Minna und Knickst erneut. So ganz weiß sie nicht, was sie davon halten soll.

„Umdrehen!”

Als Minna ihre Kehrseite zeigt, greift Moni einen Straps und lässt ihn zurück schnipsen.

„Sexy, sehr sexy Minna, ich könnte dich als Nachtisch so richtig vernaschen. Nun du kannst gehen.”

Mit einem Klaps auf Minnas Hintern wird sie aus dem Zimmer gescheucht. Mit hoch rotem Kopf macht sie ihren vorgeschriebenen Knicks und stürmt regelrecht aus dem Zimmer.

Mit einem weiteren “Zieeeeeep” sitzen statt der jungen Männer wieder Moni und Jeanie im Zimmern und halten sich vor Lachen ihren Bauch.

Nach einer Weile betritt Minna wieder das Zimmer, knickst und meldet mit einem traurigen Gesichtsausdruck, dass ihre Arbeit in der Küche fertig ist. Jeanie hat mit Siggi Erbarmen und stellt wieder mit dem bekannten “Zieeeeeep” den normalen Zustand blinzelnd her. Monika, Jeanie und Siggi haben wieder ihr normales Aussehen. Siggi ist erleichtert, aber mal wieder leicht angesäuert. Wenigstens darf er jetzt auch eine Tasse Kaffe zusammen mit den beiden Mädels trinken.

„Der Straps hat weh getan.” kommt es schmollend von Siggi.

„Hi, hi, hi! Da saß er ja richtig.” sagt Moni mit einem Grinsen.

„Musste das eben sein, Jeanie?”

„Ja, sonst lernst du nichts, merke dir endlich, immer wenn du den Macho rauskehrst, kriegst du von mir einen Denkzettel. Jetzt weißt du, wie sich eine Frau als Sexobjekt fühlt. Also überlege in Zukunft vorher, wie du uns gegenüber auftrittst.”

„Immer ich! Ich kenne es doch schon aus dem Stripteaseclub, schon vergessen? Vor allem bei den einen Mal, an dem du mich einen Table-dance hast tanzen lassen. Wie die ollen Kerle geglotzt haben. Ich dachte, dass du so etwas nicht mehr mit mir machen kannst, weil deine Mutter jetzt die Flasche besitzt.”

„Na und? Wie du gesehen hast, kann ich es noch immer, also benimm dich und lass den Macho in dir verschwinden, sei einfach Mensch und du gefällst uns besser. Und wenn wir dich nicht mögen würden, so würden wir dir deine Fehler nicht zeigen.”

„Du hast leicht reden!”

„Jeanie, Ruth hat mich heute schon wieder gelöchert, die hat sich wie ein Terrier festgebissen und will unbedingt die Wahrheit wissen.”

„Ich habe da so eine Idee, aber ich werde erst einmal mit meiner Mam darüber reden. Ich brauche dafür dann auch deine Hilfe, Moni.”

„Geht klar.”

„Und wo bleibe ich?”

„Eifersüchtig Siggi? Du hast bestimmt auch noch Gelegenheit dich richtig irgendwann als mein Freund zu beweisen.”

„Mal so ganz nebenbei, was meintet ihr eben mit mögen und so?”

„Dass du zum Beispiel mein Freund bist.” sagt ihm Monika, „Vorher musste ich dich mit in Kauf nehmen, weil du Diets Freund warst und eure Freundschaft echt war, also nichts Gekünsteltes und jetzt bist du eben auch mein Freund.”

„Ich mag dich doch auch Siggi! Manchmal gehen bei mir meine Gefühle weiter als nur bei einer Freundschaft. Ich weiß es noch nicht genau, aber wenn ich mir klar bin, sage ich es dir. Wir sind schon zu lange Freunde, haben gemeinsam unsere Windeln gefüllt. Ich bin dein Freund erst als Diet und jetzt mit mir als Jeanie deine Freundin. Das ist bei mir der einzige Grund, warum ich dir gegenüber durcheinander bin, meine Gefühle rauf und runter gehen, und ich dir noch nichts eindeutig sagen kann. Hab noch etwas Geduld. Mein Freund bist und bleibst du jedenfalls.”

Alle drei gehen in Siggis Zimmer und machen zusammen die Hausaufgaben. Jeanie informiert sich dabei über die Neuigkeiten im Lehrstoff, sie möchte schließlich auf dem Laufenden sein, findet aber nicht viel neues.

Als sie fertig sind, hören sie die neuesten Schlager und plaudern munter weiter. Nur Siggi hat mit seiner zu engen Hose Probleme, die er versucht zu tarnen. Seine Natur kann er eben auch nicht leugnen. Beide Mädels bemerken natürlich seine Reaktion und denken sich lächelnd ihr Teil.

Am Abend verabschieden sie sich und die zwei Grazien gehen nach Hause aber nicht ohne einen heftigen Abschiedskuss, Moni nur auf Siggis Wange und Jeanie mit Zunge.

Auf dem Heimweg wird es Jeanie doch ein bisschen mulmig, wenn sie an ihre Beichte bei ihrer Mutter denkt. Sie überlegt, wie sie es ihr am Besten sagen kann, findet aber keine ideale Lösung.

Jeder Weg ist mal zu Ende und etwas nervös betritt sie die Wohnung. Glück gehabt, denkt sie, ihre Mutter ist noch nicht zu Hause. Jeanie hat eine Galgenfrist, nutzt die verbleibende Zeit und deckt schon mal den Abendbrottisch.

Als Jeanies Mutter nach Hause kommt, bemerkt sie natürlich sofort die kleinen aber feinen Änderungen an Jeanie.

„Hallo Kleines, gut sieht du aus. Hast du etwas nachgeholfen? Hast du deine….”

„Nein, Mam, dafür nicht. Es ist das Werk einer echten Kosmetikerin. Schau mal, meine neuen Fingernägel. Sehen die nicht chic aus?”

„Du warst im Kosmetikstudio?”

„Ja, Mam. Ich musste heute Vormittag viel Zeit tot schlagen und die Wohnung war in Ordnung. Es gab doch nichts zu tun, da bin ich eben etwas spazieren gegangen und wollte eigentlich shoppen.”

„Und bist dabei zufällig zur Kosmetikerin gestolpert. Kind, wie schaffst du es nur in so kurzer Zeit, dir ständig neue weibliche Tugenden anzueignen, die dir keiner gezeigt hat. Das war bestimmt teuer, ich muss wohl dein Taschengeld erhöhen.”

„Dagegen habe ich nichts, Mam, aber teuer war das Ganze auch nicht. Ich habe nämlich nichts bezahlt.”

„Jeanie!!! Hast du etwa doch deine Magie angesetzt?”

„Nein, Mam, dafür nicht.”

„Also hast du doch deine Magie angewendet!”

Wie ein kleines Kind steht Jeanie nun vor ihrer Mutter, blickt schüchtern nach unten und scharrt mit ihrem Fuß herum. Zögernd antwortet sie ihrer Mutter.

„Na… jaaaaaa, …ähm ja… Da war so ne blöde Situation, die Bullen waren da… da musste ich es eben mal machen.”

„Höre auf, herum zu stotternd und erzähle der Reihe nach, ich reiße dir schon nicht gleich den Kopf ab.”

„Von der Kosmetikerin habe ich dir schon erzählt. Sie hat mich umsonst hergerichtet und als Gegenleistung wollte sie, wie von einem Model, nur ein Foto von mir, das sie als Werbung in ihrem Laden aufhängen möchte. Morgen hole ich mir einen Satz Abzüge für mich ab, dann kannst du die Bilder auch sehen.”

„Aha, und wann hast du deine Magie nun angewendet?”

„Ich war Zeugin bei einem Unfall und die Bullen wollten einen Ausweis von mir sehen. Leider waren nicht beide Männer, den Zweiten, die Frau, konnte ich nicht mit meinem Aussehen so beeinflussen wie Männer. Sie wollten unbedingt meinen Ausweis sehen, den brauchen sie für ihren Papierkrieg. Ich habe doch noch kein offizielles Dokument als Jeanie, so habe ich mir einen herbei gezaubert, aber nur den Ausweis!”

„Hat jemand was gemerkt?”

„Nein, Mam, ich war vorsichtig!”

„Na, da hast du dich geschickt mit deiner Magie aus der Affäre gezogen.”

„Aber da war noch was, Mam.”

„So? Was denn?”

„Na der erste Bulle hat mich dermaßen angesabbert und auf offener Straße aus mir eine Wichsvorlage gemacht. Jeder konnte es sehen. Da habe ich mich so… so voll beleidigt gefühlt. Es hat nicht viel gefehlt und er hätte sich beinahe vor allen Leuten selber einen abgerubbelt.”

„Ach Kind! Jeanie an so etwas musst du dich als junge, attraktive Frau gewöhnen.”

„Aber wenn es so offensichtlich ist?”

„Auch dann! Erzähle weiter, was hast du mit ihm angestellt?”

„Och… nicht viel, Mam, Ich habe ihm nur geholfen, sein gewünschtes Ziel ohne Anfassen zu erreichen. Glaub mir Mama, viel war dafür gar nicht notwendig, nur so ein ganz kleiner Stups. Er hat dabei nur eine feuchte Hose und einen knallroten Kopf bekommen.”

Jeanies Mutter hat arge Probleme, ernst zu bleiben, als sie sich alles bildlich vorstellte. Jeanies Beichte im Kleinmädchen-Stiel hat nur alles schlimmer gemacht. Jeanie ist das schlechte Gewissen, wie bei einem Kind, anzusehen.

„Ach Jeanie, du sollst doch nicht die Menschen so manipulieren.”

„Habe ich doch gar nicht Mam, ich habe ihm doch nur seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt.”

„Jeanie, höre bitte auf, ich kann nicht mehr.”

„Was denn Mam?” kommt es unschuldig klingend von Jeanie.

„Das weißt du doch genau.” kommt es mit einem Kichern von ihrer Mutter.

„Mam, hast du das vorhin mit der Taschengelderhöhung ernst gemeint?”

„Mal sehen, lass dir nicht einfallen, dein Taschengeld durch die Magie selber zu erhöhen, das wäre Betrug.”

„Aber Mama, was hältst du denn von mir?”

„Na, dann ist ja gut.”

„Du…uu Mam, da ist noch etwas!”

„Was hast du noch angestellt?” So ganz kann sich dabei Jeanies Mutter noch immer nicht das Schmunzeln sich verkneifen.

„Nun ja, der Siggi hat heute zu Mittag Essen gekocht, Moni und mich dazu eingeladen. Nach dem Essen hat er mal wieder seinen Machokoller bekommen und meinte, dass nur Frauen zum Abwaschen da sind.”

„So, so und was hast du angestellt?” Sie hat es jetzt wirklich sehr schwer ernst zu bleiben.

„Och, nichts Schlimmes, ich habe ihn nur zur Minna gemacht.”

„Ach, wenn es weiter nichts ist.” sagt ihre Mutter erleichtert.

„Du verstehst es falsch, Mam, er wurde zur Zofe Minna mit großer Oberweite, Korsett, schwarzem Kleidchen mit Häubchen und Servierschürzchen, so richtig sexy. Aber wirklich nur ganz kurz, bis er abgewaschen und uns einen Kaffee gemacht hat. Na ja, Moni hat noch ein kleines Späßchen mit ihm gemacht wovon er nur einen roten Kopf bekommen hat.”

„Aha, und was noch?”

„Nichts weiter, Mam.”

Bei ihrer Beichte sieht Jeanie ihre Mutter noch immer wie ein kleines Mädchen mit unschuldigen Augen an, das vom Pudding genascht hat und dabei erwischt worden ist. Jeanies Mutter kann nicht mehr ernst bleiben und fängt herzhaft an zu lachen.

„Du bist gut, Jeanie. Hi, hi, hi! Aber ist das für Siggi nicht etwas zu heftig… hi, hi, hi… ihn in eine Frau und Zofe zu verwandeln?”

„Nöö Mam, er ist es schon so langsam gewöhnt.”

„Daran gewöhnt? Ha, ha, ha… Wie oft hast du den Siggi denn schon verwandelt?”

„Na so einige Male, ich habe nicht mitgezählt, aber immer nur dann, wenn er zum Macho und Schnösel wurde.”

„Ist auch eine Variante, sich einen Mann zu erziehen, aber du hast mir versprochen, deine Magie nicht so oft anzuwenden. Und außerdem kannst du nicht so mit Menschen umspringen, das habe ich dir doch schon einmal gesagt.”

„Das mache ich doch gar nicht so oft. Es war doch heute nur dreimal in der ganzen Zeit seit deinem Wunsch, dass ich in den letzten Tagen meine Magie angewendet habe.”

„Aha, nur dreimal!”

„Und außerdem muss ich doch in Übung bleiben, damit ich die Magie richtig beherrsche.”

Jeanies Mutter hat Tränen gelacht und trocknet sich erst einmal ihre Augen, nachdem sie sich beruhigt hat.

„Typisch Teenie, um eine Ausrede nie verlegen! Trotzdem zaubere nicht so viel durch die Gegend.”

„Ist ja schon gut, Mam. Wann gehst du morgen zum Schulamt?”

„Gleich am Vormittag! Noch eines, Kleines, deine Ablenkungsmanöver fallen auf.”

„Schade, aber kann ich mitkommen?”

„Diese Idee von dir finde ich nicht so gut, weil dann wohl die Dermatologen in der Umgebung vom Schulamt zu volle Praxen bekommen würden.”

„Typisch, immer das Schlechteste von deiner Tochter denken, dabei bin ich doch eine liebe Dschinni.”

„Ja, ja, lieb und frech!”

„Du kannst Behauptungen aufstellen. Und was mache ich nun morgen den ganzen Tag? Da steht schon wieder das öde Alleinsein auf dem Programm.”

„Du könntest doch mal in deine Schulbücher rein schauen, damit du nachher nicht so viel nachholen musst.”

„Hab ich doch schon längst erledigt Mam, als Moni und Siggi ihre Hausaufgaben gemacht haben. Im Moment machen die wohl nur Wiederholungen vom vergangenen Schuljahr. Die Lehrer können es eben nicht besser.”

„Das könnte dir auch nicht schaden, Kind.”

„Dachte ich auch, aber als ich mir die Aufgaben vorgenommen habe, war ich in fünf Minuten schon fertig und zwar ohne Magie! Ich glaube fast, dass Oma auch daran etwas gedreht hat. Ich finde es nur von ihr komisch, dass sie nicht mal wieder vorbei kommt, sie war doch kurz nach meiner Verwandlung so neugierig. Und mein Erzeuger könnte sich auch mal so nebenbei blicken lassen und sich bei dir entschuldigen.”

„Die beiden möchte ich unbedingt auch mal kennen lernen und sie mir so richtig zur Brust nehmen.”

„Mama! Was ist denn neuerdings mit dir los? Seit dem ich Jeanie bin, bist du ja richtig kämpferisch, wie eine Walküre! Ich bedaure schon jetzt die Aktenwälzer morgen im Schulamt.”

„Eben, weil du jetzt Jeanie bist, muss ich handeln.”

„Och und für Diet hättest du es nicht gemacht?”

„Doch, aber da war es noch nicht nötig. Er hatte nicht solche Probleme wie du jetzt.”

„Welche Probleme, Mam?”

„Du kannst mir doch nicht erzählen, dass dir alles, was mit dir in den letzten Tagen geschehen ist, so gar keine Probleme macht.”

„Eigentlich, Mam, wenn ich ehrlich bin, sehe ich keine Probleme. Ich habe nur den Eindruck, dass du dir selber die ganzen Probleme aufhalst, dabei kann doch alles so einfach sein, ich könnte wieder zur Schule gehen und wäre auch keine so genannte illegale Person. Das Wichtigste dabei aber wäre dann auch, das ich nicht die ganze Zeit nur so herum hänge.”

„Ach Kind, fängst du schon wieder davon an? Ich möchte nicht, dass du deine neue Existenz mit Magie begründest, dass weißt du doch ganz genau.”

„Aber Mama, durch die Magie bin ich doch Jeanie geworden! Warum kann sie uns nicht auch im Kampf mit den Bürohengsten helfen. Es regt dich doch alles nur unnötig auf.”

„Ist schon gut, Kleines. Es macht mir auch Spaß diese Typen auf Trab zu bringen. Das Einzige, was mir Sorgen macht, ist die Begründung warum du jetzt Jeanie, eine junge Frau, bist.”

„Das braucht es nicht, Mam, dein Doktor wird es schon richten. Seine Ideen waren gar nicht so schlecht.”

„Woher weißt du das denn?”

„Schon vergessen? Ich bin ein Flaschengeist und kann vieles, was sich ein normaler Mensch nicht vorstellen kann.”

„Da bin ich aber gespannt.”

„Du Mam, da gibt es noch ein kleines Problem.”

„Was hast du heute noch so angestellt?”

„Na nichts weiter, Mam, ich habe dir alles gesagt aber ein Mädchen, unser Klassendetektiv schlägt wieder zu. Wenn sie was findet, beißt sie sich wie ein Terrier fest. Ihr ist meine Ähnlichkeit mit Diet aufgefallen und lässt nun nicht mehr locker. Ich will den Gerüchten nun gegensteuern.”

„Und was willst du machen?”

„Ein kleines Treffen mit den Mädels bei Moni organisieren und zumindest ihnen bereits sagen, dass ich mal der Diet war, natürlich ohne zu sagen, dass ich eine Dschinni bin.”

„Und wie willst du es sagen?”

„Na so ganz locker, auf Frauenart bei Kaffee und Kuchen oder besser am Pool.”

„Warum gerade am Pool?”

„Da hat man normaler Weise wenig oder gar nichts an. Ein unbekleideter Körper hat eine hohe Beweiskraft. Alle können sehen, das ich jetzt Jeanie bin und nicht mehr Diet.”

„Nicht schlecht gedacht, aber warum zuerst nur die Mädchen?”

„Na, mit ihnen komme ich doch in Zukunft viel näher in Kontakt als mit den Jungs, zum Beispiel beim Sport, in der Dusche oder auf der Toilette.”

„Und wie willst du deine Verwandlung begründen?”

„Ich probiere einmal die Idee vom Doc aus, wenn unser Klassenschnüffler es akzeptiert, dann können wir die Sesselfurzer in den Ämtern auch überzeugen, da gibt es doch nur geistige Tiefflieger. Bist du damit auch einverstanden?”

„Versuche es, Jeanie.”

Das waren die letzten schweren Probleme, die Jeanie und ihre Mutter an diesem Abend besprachen. Der Rest bis zum Schlafen gehen war wieder ein intensiver, gemütlicher Plausch über viele interessante Themen. Jeanie lernt ihre Mutter von einen ganz neuen Seite kennen. Durch ein Ankuscheln an ihre Mutter kann sie ihre Gefühle nun erneut wieder richtig zeigen und fühlt sich selber sehr wohl dabei.

Als Jeanie am nächsten Morgen aufsteht, ist ihre Mutter schon wieder weg. Gerne hätte sie mit ihr zusammen gefrühstückt. Nachdem sie die Küche und den kleinen Rest in Ordnung gebracht hat überlegt sie angestrengt, wie sie die folgende Zeit totschlagen kann. Jeanie schaut aus dem Fenster und muss feststellen, dass es regnet und sie somit keinen Spaziergang machen kann.

Gelangweilt macht sie es sich mit Musik und einem Buch auf ihrem Sofa bequem und beginnt zu lesen. Aber selbst diese Beschäftigung ist nicht so kurzweilig, wie erhofft, und sie überlegt, was sie anderes tun kann. Lernen? Nur was? Das, was sie gestern bei Moni und Siggi gesehen hat, kennt sie schon. Etwas wundert sie sich doch darüber. Ob ihre Vermutung stimmt, dass ihre Großmutter auch daran gedreht hat? Nach einigem Grübeln hat sie eine Idee. Zweimal ist das “Zieeeeeep” zu hören. Mit dem ersten “Zieeeeeep” hat Jeanie wieder ihre zartrosa, leicht transparente „Dienstkleidung” an und mit dem zweiten ist sie aus ihrem Zimmer verschwunden.

„Hallo, Oma! Warum hast du dich nicht mehr gemeldet?”

„Huch, Kind, hab ich mich erschreckt. Du kannst doch nicht so überraschend hier bei mir erscheinen?”

„Du siehst es doch, ich kann es, das ist wohl bei uns Familientradition! Du machst es auch so, aber erschrecken wollte ich dich nicht.”

„Es hat einige Zeit gedauert, bist du endlich kommst. Ich dachte, du kommst viel früher.”

In dem Moment ist ein lautes Kreischen aus dem Garten vor dem Fenster zu hören.

„Nanu, der lebt ja noch, ich dachte, der alte Pfau ist längst im Kochtopf gelandet.”

„Erstens ist der alte Vogel viel zu zäh und zweitens war er doch mal der Sultan.”

„Zurück verwandeln kann ich ihn wohl nicht, weil es seine Magie war, verstärkt durch den Ring. Kann er sich eigentlich noch an sein anderes Leben erinnern?”

„Nein, nur die ersten Tage, jetzt ist er nur ein alter, gerupfter Pfau. Deshalb kümmere ich mich um ihn. Ich sehe, der Ring hat dich akzeptiert.”

„Was hat es denn nun mit diesem Ring auf sich?”

„Er verstärkt jetzt deine Magie und außerdem ist er das Zeichen deiner Herrschaft.”

„Äh, welche Herrschaft?”

„Deine Herrschaft über die Dschinns.”

„Das hättest du mir vorher sagen können, bevor ich den Ring nicht mehr vom Finger bekomme. Ich habe ihn doch nur aus Trotz meinem Erzeuger nicht gegeben, weil er so gierig auf ihn war und ich ihn nicht kannte.”

„Eigentlich sollte er ja der Nachfolger vom Sultan sein.”

„Bin ich etwa auch mit dem Pfau irgendwie versippt?”

„Nur um fünf Ecken, er ist in gewisser Hinsicht so ein Ur-, Ur-Großonkel von dir.”

„Um fünf Ecken?

„So ungefähr. Im Augenblick geht es hier drunter und drüber, weil kein Herrscher auf dem Thron sitzt.”

„Äh, was? Das kannst du dir abschminken, dass ich mich auf diesen Kissenberg fläze und die Girlies halbnackt vor mir rum hüpfen lasse, damit die alten Knacker was zu sabbern hat.”

„Ha, ha, ha Kind! Das brauchst du gar nicht, wenn du es nicht willst. Aber für Ordnung musst du als Herrscherin schon sorgen.”

„Und wie?”

„Ernenne doch deinen Erzeuger und Vater zum Großwesir, also zu deinem Regenten.”

„Und die Puppen nach seiner Pfeife tanzen lassen.”

„Das musst du natürlich auch regeln.”

„Mam will dich kennen lernen, ihn natürlich auch.”

„Mal sehen, was sich machen lässt.”

„Eigentlich wollte ich von dir lernen, meine Magie richtig zu beherrschen.”

„In Wirklichkeit brauchst du nichts zu lernen, sondern nur zu üben. Du kannst sie doch schon richtig verwenden, sonst wärst du nicht hier.”

„Mam will nicht, dass ich meine Magie allzu oft anwende, am liebsten gar nicht.”

„Typisch, dass wollte Gudrun früher bei deinem Vater auch nicht, da hat sie sich nicht verändert.”

„Dann gib ihr wenigstens ihre Erinnerung zurück, damit sie sich an meinen Erzeuger erinnert. Sie ist manchmal aus unbestimmten Gründen so traurig. Es stört mich ungemein meine Mutter so zu sehen, normaler Weise ist sie immer fröhlich und sehr stark.”

„Das mit ihrer Erinnerung kann ich nicht, dein Vater muss sich ihr wieder nähern. War ihre Liebe wirklich so groß, wie er selber sagt, wird es zwischen den beiden wieder funken und sie kehrt zurück. Aber warum nennst du deinen Vater immer wieder nur dein Erzeuger?”

„Vater kann ich ihn nicht nennen, dazu hätte er sich um mich und auch vor allem um meine Mutter kümmern müssen, auch wenn meine Existenz verschwiegen werden musste. Wege gibt es immer.”

„Ich glaube, da bin ich schuld. Ich habe ihm geraten, keinen Kontakt zu euch aufzunehmen.”

„Aber für uns sorgen hätte er können, auch dafür gibt es viele Wege und Möglichkeiten, gerade als Dschinn.”

„Ich dachte, dass er es macht.”

„Männer! Typisch! Das hättest du doch wissen müssen. Meine Mam hatte es anfangs sehr schwer für uns beide zu sorgen und musste viel arbeiten, bis sie ihre heutige Stellung erreicht hat und es uns besser geht.”

„Das wollte ich so nicht, Kleines, du musstest am Leben bleiben und hier gerade mit deiner jugendlichen Unbekümmertheit endlich das Leben verändern, es wird langsam Zeit dafür.”

„Und das soll ich können?”

„Du tust es doch bereits schon oder warum laufen Fatima und Mahsud zusammen gekettet hier herum?”

„Eigentlich wollte ich nur Fatima bestrafen, weil sie, statt mir, meinem Freund aus Rache den Arsch versohlen wollte und weil sie durch ihre Lebensweise so gemein und fett geworden ist.”

„Ja, ja, deine Anmerkung über das Attest und den Pferdearsch hat ganz schnell seine Runde durch den Palast gemacht. Pferdearsch, einfach herrlich, was für ein Ausdruck!”

„Du, Oma, sag mir mal, ist es normal, dass die Männer, sobald sie mich sehen, ihren Verstand abschalten, mit achtziger Kesselnieten mich sabbernd anstarren und selbst die Frauen so einige Probleme mit meinem Aussehen haben?”

„Das ist bei dir ganz normal, Kind. Da du sehr selten in deiner Flasche gewohnt hast, konnte sich deine magische Aura voll entfalten, der Ring ist daran auch nicht so ganz unschuldig. Alle Menschen werden davon beeinflusst und da du eine junge weibliche Dschinni bist haben eben Männer, je nachdem wie sie sich beherrschen können, bei dir besondere Probleme.

„Kann ich das irgendwie ausknipsen?”

„Nein, Jeanie, dass gehört nun zu dir.”

„Mist! Wo sind wir hier eigentlich?”

„Na, Dummerchen, im Palast natürlich,”

„Nein, ich meine wo befindet sich der Palast?”

„In unserer Welt natürlich.”

„Welche Welt meinst du denn?”

„Na, die Welt der Dschinns!”

„Ach lass es! Du verstehst es nicht, ist auch egal. Wo finde ich denn nun meinen Erzeuger?”

„Der schwirrt hier irgendwo im Palast herum, du brauchst ihn doch nur einfach zu rufen. Er muss dann zu dir kommen. Kind, du hast doch den Ring!”

„Und wie mach ich das?”

„Oh, diese Jugend! Einfach nur an ihn denken und an deinen Wunsch ihn zu sehen.”

„So einfach?”

„Ja, so einfach ist die Magie!”

„Ich versuche es mal. Mmmm… Mal sehen…”

“Zieeeeeep”

„Verdammt! Was soll das! Mutter, …duuuuu?”

„Hi, hi, hi…!”

„Hallo, Paps! Ich bin’s, Jeanie, deine Tochter!”

„Duuuu? Verdammt, der Ring!”

„Genau, Vater, jetzt kriege ich ihn nicht mehr vom Finger.”

„Hilfe, das Reich der Dschinns geht unter! Eine Frau ist der neue Herrscher!”

„Du meinst Herrscherin! Aber Papa, was denkst du denn von deiner lieben Tochter!”

„Ich?”

„Klatsch!” Nach der letzten dummen Frage hat er mit der Hand seiner Tochter im Gesicht Bekanntschaft gemacht, Ein Handabdruck blüht in seinem Gesicht auf, die fünf Finger sind deutlich zu erkennen.

„Au! Was soll das? Ich bin schließlich dein Vater!”

„Na und? Aber nur aus Versehen. Das war übrigens für Mam, weil du sie alleine gelassen hast. Andauernd kannst du immer nur immer ich, ich, ich, ich blöken. Nie denkst du an andere, noch nicht einmal an deine Tochter, geschweige denn an ihre Mutter! Dabei hätte sie dich so dringend gebraucht. Du kannst dich nur an halbnackten rumhüpfenden Mädchen aufgeilen. Wohl möglich lässt du dir von ihnen einen blasen und fragst dann noch hinterher „Na Mädel, war ich gut„, wie so ein oller Macho.”

„Jeanie, wie wagst du es mit mir, deinem Vater, zu reden? Wo bleibt denn da der Respekt?

„Pah” Respekt! Dir haben sie wohl deinen Turban mit Reiszwecken angetuckert. Respekt muss man sich auch als Vater erst verdienen und nicht glauben, dass dafür einfaches Schwanzwedeln reicht, denn das reicht gerade mal um nur als Erzeuger bezeichnet zu werden.”

„Was habe ich da bloß gezeugt? Ich verstehe die Frauen nicht mehr.”

„Genau das meine ich doch. Manche Männer versuchen ein Leben lang die Frauen zu verstehen und scheitern, da beschäftigen sie sich viel lieber mit leichten Sachen, wie zum Beispiel die Relativitätstheorie.”

„Relativ…. Äh was?”

„Sag mal, kommst du vom Mond oder was ist mit dir los? Wird langsam mal Zeit, dass du bei den Menschen zur Schule gehst und dir das laufende, normale Grundwissen aneignest. Dumme gibt es genug auf einen Haufen.”

„Weib! Wie redest du mit deinem Vater? Es widerspricht doch der Jahrtausende alten Tradition. Alle Frauen haben nur eine dienende und die Männern die herrschende Rolle. Frauen haben die Männer zu erfreuen.”

„Wo hast du denn bloß diesen idiotischen Müll her? Dann wird es Zeit, dass du mal den Kochtopf kennen lernst. Ich mache dich einfach zur Minna und du darfst dann als Zofe dienen. Zu viel Staub hat sich hier, in dieser Welt abgelagert, er muss weg.”

„Untersteh dich! Ich ein Weib?”

„Hä? Was willst du dagegen tun? Mit deiner Magie rumpuffen und den Ring herausfordern. Mal auch zur anderen Hälfte des Lebens zu gehören würde dir ganz gut tun. Das würde dir mal helfen, die Welt aus anderen Augen endlich richtig zu sehen.”

„Das ist das Ende! Ja, ich sag euch, wahrlich das Ende aller Zeiten!”

„Siehst du, Oma, jetzt kommt er mit den alten Dichtern weil er nicht mehr weiter weiß! Mensch, ziehe bloß Leine, ehe ich mich vergesse.”

„grummrlll grrrrrrr…..”

„Ha, ha, ha Jeanie, du bist gut, siehe mal, wie der abzieht!”

„Ja, ja, Männer sind eben wie Milch, lässt man sie mal stehen, werden sie gleich sauer!”

„Oh ja, Jeanie, du hast Recht! Ich habe lange nicht mehr so gelacht und ich glaube, du wirst hier den Jahrhunderte alten Staub aus dem Palast fegen. Darauf habe ich mich schon seit deiner Geburt gefreut. Nur wer als normaler Mensch aufwächst, kann hier aufräumen. Du hast wenigstens dafür die notwendigen offene Augen, ohne Scheuklappen und siehst alles.”

„Also spiele ich doch den Revoluzzer?”

„Revoluzzer? Kind, deine Redeweise ist richtig drollig, so erfrischend.”

„Aber Oma! So sprechen die Menschen heute. Es wird nicht mehr so viel drum herum geredet oder umschrieben, sondern direkter gesagt.”

„Eines bedauere ich allerdings sehr, dass ich nicht erlebt habe, wie du aufgewachsen bist.”

„Selber schuld! Dann nutze wenigstens jetzt die Zeit und nimm an meinem Leben teil.”

„He, Kleines, warte! Wo willst du hin?”

„Ich komme gleich wieder, Oma. Ich gehe nur mal ein bisschen Staub aufwirbeln!”

„Ja. Ja, bloß keine Zeit verlieren.”

„Bis gleich, Oma!”

Jeanie hat einen Entschluss gefasst und will ihn sofort verwirklichen. Hurtig, wie ein Wirbelwind fegt sie durch die Gänge des Palastes. alle die ihr begegnen werden wie Laub im Sturm beiseite gewirbelt. Sehr viel Unruhe verbreitet Jeanie. Erst von den Wachen vor dem Thronsaal wird sie aufgehalten.

„Halt, Dienerin, wohin willst du?”

„Na da rein, wohin sonst?”

„Sag mal , dir geht es wohl nicht gut? Wie kannst du nur solches vermessene Ansinnen haben?”

„Och mir geht es gut und außerdem habe ich einen Schlüssel für alle Türen! Siehe mal genauer hin.”

Jeanie zeigt den Wachen die Hand mit dem Ring. Als sie diesen sehen, treten alle respektvoll zur Seite und verneigen sich vor Jeanie, eigentlich aber nur vor dem Symbol der Macht, vor dem Ring.

Ihnen ist es egal, wer ihn trägt. Sie sind und bleiben eben nur Wächter. Ehe sie wieder reagieren können, stößt Jeanie die Tür zum Saal mit einem lauten Krachen auf und erblickt das, was sie erwartet hat.

Alle zwölf Greise sitzen wieder im Halbkreis vor dem leeren Thron auf ihren Kissen und geifern erneut halbnackte, tanzende Mädchen an. Dummer Weise haben ihre Frauen sie von ihren Tugendwächter zu schnell befreit. Wie ein Fuchs im Hühnerstall stürmt Jeanie zwischen die Mädchen und scheucht sie aus dem Saal.

Ein Knäuel leicht bekleideter Mädchenleiber mit wehenden Gewandresten verlässt eilig kreischend den Saal.

Ihre Hände in die Hüfte gestemmt, blickt sich Jeanie im Saal um. Sie steht auf fast demselben Platz wie vor einigen Tagen schon einmal, nur die Vorzeichen sind heute anders. Die Wesire sehen den Ring an ihrer Hand und ahnen nichts Gutes, sie sollten Recht behalten.

„Genau so habe ich es mir vorgestellt. Statt eure Aufgaben als Wesire zu erfüllen, sitzt ihr hier im Saal auf euren dicken Hintern herum, fresst und sauft euch die Wampen voll. Aber nicht nur das, ihr sabbert wieder hinter jungen Frauen her und zwingt sie eure Perversitäten zu erfüllen.”

„A…aaaa… aber das ist doch die Bestimmung des Weibes, ihrem Herren in allem zu dienen.”

„Unsinn!”

„Du sprichst doch nur so respektlos mit uns, weil du Weib den Ring trägst.”

„Du hast Recht, ich trage den Ring und er hat mich angenommen. Kraft des Ringes und der Herrschaft über die Dschinns seid ihr ab sofort auf Rente gesetzt. Legt alle sofort eure Symbole der Ämter vor euch ab und verlasst mit flinken Füßen den Palast. Wagt es nie wieder hier zu erscheinen.”

„Aber Herrin…!”

„Was soll denn das bedeuten?”

„Nichts weiter, es ist nur Revolution und die Dinge werden endlich zurecht gerückt.”

„Hilfe, das ist endgültig der Untergang!”

„Gnade!”

„Seid ihr alten Schnösel immer noch hier? Wache! Zeigt ihnen, wo der Ausgang ist! Alles raus! Sofort! Sonst….”

„Erbarmen!”

„Nein, nicht!”

„Ah, ehe ich es vergesse!”

„Zieeeeeep” und alle alten Knaben haben von Jeanie diesmal ein versiegeltes Abschiedsgeschenk bekommen, ein bequemes, unbequemes Höschen aus Metall vom Typ „Siggi-Spezial”, das ihre Männlichkeit wegsperrt. Dank der Erfahrung von Siggi, kühlen diese Spezialanfertigungen immer wieder das Teil, was sich erregt aufrichten will.

„Die ersten stählernen Höschen hättet ihr lieber behalten sollen. Ich hätte eben dafür sorgen müssen, das ihr sie durch eure Frauen nicht schon nach einigen Stunden wieder los werden konntet. Ich hätte sie so dauerhaft wie eure neuen Tugendwächter gestalten sollen. Sagt euren Frauen Bescheid, wenn sie den Inhalt eurer Neuerwerbung nutzen wollen, sollen sie zu mir kommen und sich die Schlüssel holen, diesmal verschwinden sie nicht von selber mit Hilfe eurer Frauen!”

Fluchtartig verlassen alle jammernd vor Angst breitbeinig gehend augenblicklich den Saal nachdem sie die Symbole ihrer Macht abgelegt haben. Ihre Flucht wird mit einem Lächeln von Jeanie begleitet. Eine dunkel gekleidete Gestalt tritt auch diesmal wieder aus dem Hintergrund hervor.

„Jeanie, Tochter! Was machst du? Du kannst doch nicht alle Wesire entlassen. Wer soll denn regieren und für Ordnung sorgen?”

„Na, ich zusammen mit den Wesiren! Und du auch hier?”

„Welche Wesire? Sie sind alle weg!”

„Na und? Ich suche mir eben Neue!”

„Und wen?”

„Weiß ich noch nicht! Es werden sich schon welche finden.”

„Du kannst doch nicht jedem Beliebigen diese Aufgaben in die Hände legen.”

„Warum nicht? Ihre Entscheidungen werden für die Menschen viel besser sein als die von den alten Knackern.”

„Tochter, aber….”

„Ach, auf einmal bin ich deine Tochter? Wo warst du denn in den vergangenen siebzehn Jahren? Andauernd lauerst du nur im Hintergrund und versuchst Brosamen aufzusammeln, die dich nichts angehen, statt dich um deine Familie zu kümmern.”

„Aber du weißt doch, es musste…”

„Ach halt deinen Schnabel! Du kannst jetzt gehen!”

„Ich will…”

„Schon wieder ich, ich? Geh endlich weg und denke mal gründlich nach!”

„Hi, hi, hi, Jeanie, ich sehe, du hast ganz schön Staub aufgewirbelt.”

„Mutter! Wie kannst du nur…”

„Ach, halt den Schnabel und tue, was deine Tochter gesagt hat. Übe dich mal ausnahmsweise im Denken.”

„Ich kann doch…”

„Geh mein Sohn, sonst muss ich meine Erziehungsmaßnamen wieder aufnehmen, auch wenn du vielleicht schon erwachsen bist, du bleibst mein Sohn, dem man den Hintern, äh wie sagtest du, Jeanie, so schön, den Arsch versohlen kann.”

„…so endlich ist er weg. Typisch Mann, ob er lernen kann?”

„Weiß ich nicht, Oma. Jetzt muss ich neue Wesire finden. Ich muss mir was einfallen lassen. Einen Moment! Verdammt, schon so spät! Nanu? Warte! Mam, ruft mich, ich muss los.”

„Nein warte, Jeanie, hole sie doch auch her und kommt beide in meine Zimmer. ”

„Du meinst… einfach so?”

„Natürlich, du bist doch eine Dschinni. Ich möchte mich mit ihr etwas unterhalten, die Zeit ist reif dafür.”

„O je, das gibt bestimmt Zoff.”

Ein “Zieeeeeep” und Jeanie ist wieder in den Räumen ihrer Großmutter.

“Zieeeeeep” und Jeanies Mutter steht in einem kostbaren, festlichen Gewand neben ihr. Jeanie nimmt schnell die Hand ihrer Mutter, die sich etwas erschrocken umblickt.

„Entschuldigung Mama, es musste sein. Ich kann hier im Augenblick nicht weg, und du hast nach mir gerufen. Oma ist nebenan und will dich auch sprechen.”

„Jeanie! Wie konntest du mich nur so einfach …”

„Na wie immer, einfach mit einem “Zieeeeeep”.

„Jeanie! Was ist das für Kleidung, die ich trage, und warum wendest du deine Magie an?”

„Mam, du bist jetzt vorübergehend bei den Dschinns, hier muss ich sogar meine Magie anwenden. Ich habe dir auch ein traditionelles, festliches Gewand gegeben. Jeder, der dir hier begegnet soll wissen, dass du meine Mutter bist, dich zu ehren hat und deine Wünsche auch Gesetz sind.”

„Das ist alles so verwirrend.”

„Macht nichts, du gewöhnst dich daran.”

„Ist er auch hier?”

„Du meinst meinen Erzeuger? Vielleicht! Jedenfalls war er noch vor einer Weile im Palast, jetzt schmollt er in irgendeiner Ecke. Ach, noch eines!”

“Zieeeeeep” und eine sehr junge Dienerin steht neben Jeanie.

„Jeanie, du sollst doch nicht….”

„Schon gut, Mam. Höre Mädchen. Das hier ist meine Mutter. Du wirst stets an ihrer Seite bleiben, ihr helfen und alle ihre Wünsche erfüllen. Ach noch eines, ab sofort bist du keine Sklavin mehr. Du hast nun die Wahl, den Palast zu verlassen oder meiner Mutter aus freien Stücken zu dienen.”

„Herrin! Ich bleibe! Wo soll ich denn sonst hin? Eine Familie habe ich schon lange nicht mehr.”

„Gut, so sei es. Knie dich das letzte Mal vor mich hin.”

„Herrin!”

Jeanie legt ihre Hand mit dem Ring auf das Sklavenmal an der Schulter des Mädchens. Ein kurzes Aufleuchten des Ringes begleitet das Verschwinden des Zeichens. Das Mädchen merkt einen kurzen Schmerz.

„Aua! Verzeihung, Herrin!”

„Schon gut. So, Dienerin meiner Mutter, erhebe dich nun, von jetzt an bist du eine freie Frau und kannst selber entscheiden ob und wem und wo du dienen möchtest. Ich kann dir nur raten, vertraue dich ruhig meiner Mam an und kümmere dich um sie mit ehrlichem Herzen, so wirst du es gut haben.”

Noch einmal verneigt sich die Dienerin vor Jeanie.

„Ich höre und gehorche. „

„Jeanie, ich brauche keine Dienerin.”

„Doch Mam, hier im Palast brauchst du eine Hilfe und hier habe ich das Sagen. Du darfst, nein musst mich weiterhin darauf aufmerksam machen, wenn ich was Falsches mache. Du darfst es, denn du bist und bleibst meine Mam! Mütter werden hier besonders geehrt und geachtet. Sie dürfen ihre Kinder zu jeder Zeit sehen und sogar zur Ordnung rufen, egal welche Stellung ihr Kind einnimmt. Genauso, wie eben, brauchst du mich nur zu dir zu rufen, und ich werde erscheinen, Diese gute Tradition behalte ich bei, Mütter haben die größere Lebenserfahrung als ihre Kinder, und ich kann von dir noch vieles lernen. Sprich am besten mit Oma. Ich muss noch einiges in Ordnung bringen und anfangen, den Staub der Jahrhunderte zu beseitigen. Zumindest ist deine Dienerin die erste, die keine Sklavin mehr ist.”

„Und was ist mit all den anderen Sklaven?”

„Ich werde viel zu tun haben, bei allen Sklaven das Sklavenmal zu beseitigen. Ich muss dabei mit Bedacht vorgehen und vorher dafür sorgen, dass sie irgendwo gebraucht werden, ein Heim haben und dann auch ein nützliches und sinnvolles Leben führen können. Ich kann nicht so pauschal Knall auf Fall alle Sklaven gleichzeitig vom Schandmal befreien. Du siehst es an deiner Dienerin, sie alle haben keine Familie mehr und würden mit leeren Händen dastehen, eben weil sie so lange Sklavinnen waren.”

Sprachlos sieht sie ihre Tochter an, die ihre Hände vor ihre Brust kreuz und sich vor ihrer Mutter verneigt.

„Mam!” sagt Jeanie noch und mit einem “Zieeeeeep” ist sie verschwunden.

„Hallo, Gudrun!”

„Sie? Sind sie die…..”

„Ja, ich bin Jeanies Großmutter und deine Schwiegermutter. So sagt man doch bei euch. Die Kleine ist gut, nicht war? Sie ist uns beiden gut gelungen. Komm, setz dich zu mir, wir habe viel zu besprechen.”

Jeanis Mutter macht es sich bequem, ihre Dienerin setzt sich hinter sie und erwartet ihre Befehle.

„Ah, ich sehe, deine Tochter sorgt gut für dich.”

„Du meinst dieses junge Mädchen?”

„Ja, deine Dienerin.”

„Ich weiß gar nicht, was ich mit ihr soll, aber eine Sklavin ist sie seit eben nicht mehr.”

„Doch Mam, hier im Palast brauchst du eine Hilfe und hier habe ich das Sagen. Du darfst, nein musst mich weiterhin darauf aufmerksam machen, wenn ich was Falsches mache. Du darfst es, denn du bist und bleibst meine Mam! Mütter werden hier besonders geehrt und geachtet. Sie dürfen ihre Kinder zu jeder Zeit sehen und sogar zur Ordnung rufen, egal welche Stellung ihr Kind einnimmt. Genauso, wie eben, brauchst du mich nur zu dir zu rufen, und ich werde erscheinen, Diese gute Tradition behalte ich bei, Mütter haben die größere Lebenserfahrung als ihre Kinder, und ich kann von dir noch vieles lernen. Sprich am besten mit Oma. Ich muss noch einiges in Ordnung bringen und anfangen, den Staub der Jahrhunderte zu beseitigen. Zumindest ist deine Dienerin die erste, die keine Sklavin mehr ist.”

„Und was ist mit all den anderen Sklaven?”

„Ich werde viel zu tun haben, bei allen Sklaven das Sklavenmal zu beseitigen. Ich muss dabei mit Bedacht vorgehen und vorher dafür sorgen, dass sie irgendwo gebraucht werden, ein Heim haben und dann auch ein nützliches und sinnvolles Leben führen können. Ich kann nicht so pauschal Knall auf Fall alle Sklaven gleichzeitig vom Schandmal befreien. Du siehst es an deiner Dienerin, sie alle haben keine Familie mehr und würden mit leeren Händen dastehen, eben weil sie so lange Sklavinnen waren.”

Sprachlos sieht sie ihre Tochter an, die ihre Hände vor ihre Brust kreuz und sich vor ihrer Mutter verneigt.

„Mam!” sagt Jeanie noch und mit einem “Zieeeeeep” ist sie verschwunden.

„Hallo, Gudrun!”

„Sie? Sind sie die…..”

„Ja, ich bin Jeanies Großmutter und deine Schwiegermutter. So sagt man doch bei euch. Die Kleine ist gut, nicht war? Sie ist uns beiden gut gelungen. Komm, setz dich zu mir, wir habe viel zu besprechen.”

Jeanis Mutter macht es sich bequem, ihre Dienerin setzt sich hinter sie und erwartet ihre Befehle.

„Ah, ich sehe, deine Tochter sorgt gut für dich.”

„Du meinst dieses junge Mädchen?”

„Ja, deine Dienerin.”

„Ich weiß gar nicht, was ich mit ihr soll, aber eine Sklavin ist sie seit eben nicht mehr.”

„Das ist sehr gut, Jeanie ist ja schneller, als ich dachte. Die Dienerin gehört jetzt aus freien Stücken zu dir, wird deine Wünsche erfüllen und zeigt allen gleichzeitig deine hohe Stellung als Jeanies Mutter, also als Mutter der Herrscherin aller Dschinn. Da deine Dienerin nun als Freie mit eigenen, freien Willen bei dir geblieben ist, hast du auch ihr gegenüber jetzt eine Verantwortung. Sie wird dir treu dienen, denn anderes hat sie nie gelernt. Ach ehe ich es vergesse, sie ist jetzt natürlich auch eine vollwertige Dschinni und braucht von dir nur noch einen Namen.”

„Ich verstehe das alles nicht.”

„Ich kann mir denken, dass du ganz schön durcheinander bist. Ich werde dir helfen und alles erzählen. Du musst eines wissen, deine Tochter, meine Enkelin Jeanie ist was ganz Besonderes, sie wird hier vieles verändern.”

„Aber sie ist gerade mal achtzehn Jahre alt.”

„Na und? Es ist für Veränderungen gerade das richtige Alter. Und dass sie viel Vernunft besitzt hat sie bereits gezeigt. Warum, denkst du, dass sie die Rolle einer Mutter gemäß unserer Tradition beibehalten will und somit weiter auf deinen Rat hören möchte? Darauf wird sie nicht verzichten wollen. Das zeigt auch, dass du ihr viel Liebe geschenkt hast und sie dir bedingungslos vertraut.”

„Und was wird aus den vielen Problemen die die Pubertät auftürmt?”

„Viele lösen sich in dem nun folgenden Trubel von selber auf. Und außerdem, so lange sie noch an ihre Flasche gebunden ist, kannst du sie noch immer beeinflussen und sie lenken. Das ist eine Sicherung, die ich für dich dafür vorgesehen habe.”

„Und das geht so einfach?”

„Ja, Jeanie muss weiter auf dich hören was sie bisher freiwillig macht. Aber wie sie bisher reagiert hat, zeigt ihre Stärke und ist das Ergebnis deiner Erziehung. Du hast alles richtig gemacht, hast aber noch immer eine große Verantwortung und Einfluss auf sie. Tut mir leid, dass das nun so und etwas verworren ist, ich kannte Jeanie noch nicht als ich alles plante.”

„Ich bin im Augenblick total durcheinander…”

„Das ist völlig normal.”

„Mal was anderes, ist er etwa auch hier?”

„Du meinst Hassan, mein Nichtsnutz von Sohn und dein Mann?”

„So, so! Ähhh… mein Mann? Wieso verheiratet? Also heißt er Hassan. Wo treibt der sich herum? Und warum nun das ganze Durcheinander?”

„Ich werde dir alles erklären. Und was meinen Trottel von Sohn angeht, nun ja, er wird in irgendeiner Ecke sitzen und schmollen, weil jetzt eine junge Frau Herrscherin aller Dschinn ist. Jeanie hat schon die ersten Spinnenweben beseitigt, an denen er so liebevoll hängt.

Ihre Backpfeife hättest du mal sehen sollen, als es um dich ging. Sie hat sich ihn so richtig schön zur Brust genommen, weil er sich nicht um euch, speziell um dich gekümmert hat, und du es so schwer hattest. Ich hätte es auch nicht anders gekonnt.”

„Was? So richtig mit Klatsch und so?”

„Genau, alle fünf Finger sind zu sehen.”

„Ohhhh, Jeanie!”

„Ha, ha, ha, meine Enkelin ist gut, nicht war?”

„Ja, immer für eine Überraschung gut.”

Jeanie ist wieder im Thronsaal und läuft hin und her. Sie überlegt erst jetzt gründlich, wie es weiter gehen soll. Typisch Jugend.

„Mahsud!”

…”Zieeeeeep”

„Du? Äh Herrin, ihr habt Mahsud gerufen!”

„Aua; verdammter Idiot, kannst du nicht aufpassen? Immer musst du mich herumhetzen.”

„Schweig, Tochter des Schaitan. Glaube mir, Fatima, wenn du dich nicht zusammen reißt, versohlt dir Mahsud erneut deinen Hintern bis er diesmal grün und blau ist!”

„Ach, Fatima! Noch immer so bockig? Du musst doch früher mal eine attraktive Frau gewesen sein und nicht solche verbohrte Furie mit solcher Schwabbelfigur. Wohin hast du sie gefressen, wo ist sie geblieben?”

„Was willst du denn von mir, du ungezogene ….Verdammt der Ring! …..Äh Herrin! Verzeihung.” stammelt die verdutzte Fatima und verbeugt sich ganz schnell auf den Knien vor Jeanie.

„Mahsud, Mahsud, du hast noch viel Arbeit vor dir, um aus ihr wieder eine vernünftige Frau und Dschinni zu machen”

„Ja, junge Herrin, in der Tat, es ist äußerst fatal, dass der Ring jetzt dir gehört, sehr fatal. Mahsud ahnt fast, dass du Mahsud jetzt bestrafen wirst. Junge Herrin, das ist nicht sehr wünschenswert für Mahsud. Nein, nein, armer Mahsud!”

„Warum glaubst du, dass ich dich bestrafen werde. Kennst du einen Grund dafür?”

„Weil Masud versucht hat, aus dir eine devote Dienerin deines Herrn und Meisters zu machen? Weil Mahsud dabei versagt hat?”

„Und was glaubst du, wie deine Strafe aussehen wird?”

„Wenn ich es so recht bedenke, wird Mahsud mindestens für 500 Jahre oder mehr zusammen mit dieser Nervensäge an der Kette in eine Flasche eingesperrt. Das ist für Mahsud schlimm. Sehr schlimm.”

„Waaaas? Mit diesem Kerl zusammen in eine Flasche? Der prügelt mich dauernd. Das kannst du nicht tun!”

„Warum sollte ich nicht, Fatima? Wie ich Mahsud kenne hast du die Strafen bestimmt verdient. Dann hat doch Mahsud genügend Zeit für deine Erziehung.”

„Junge Herrin, Mahsud bittet dich, ihn nur alleine einzusperren. Bitte gewähre mir diese kleine Gunst, diese Frau ist unmöglich, wahrlich junge Herrin, unmöglich.”

„Dann sei viel strenger zu ihr Mahsud, bis sie es gelernt hat.”

„Und wo wird Mahsud sie erziehen?”

„Kennst du das hier?”

„Ja, junge Herrin, es sind die Insignien eines Wesirs. Warum zeigst du sie Mahsud?”

„Weil es ab sofort deine sind. Du wirst dich weiter um die Ausbildung der Dschinnis sorgen, mit einer Einschränkung oder besser Änderung. Du wirst sie im Gegensatz zur bisherigen Vorgehensweise alle zu selbstbewussten jungen Frauen und Dschinnis erziehen, die ihre Aufgaben zwar erfüllen aber ihrem Meister stolz und eigenständig gegenüber treten. Alles, was sie für ihren Meister tun sollen, muss ab sofort freiwillig sein. Sie entscheiden selber, wie weit sie gehen wollen und ihrem Meister dienen. Keine Duckmäuserei mehr.”

„Oh, junge Herrin, du zerstörst unsere Ordnung.”

„Nein nicht zerstören, Mahsud, ich ändere und verbessere sie. Nur die Ehrung der Mütter durch ihre Kinder soll beibehalten werden.”

„Das wird eine schwere Aufgabe für Mahsud, wirklich schwer und dann noch mit Fatima an der Kette.”

„Sei nicht so niedergeschlagen, Mahsud. Sie wird deine Diplomarbeit sein und du kannst mit ihr die neue Ordnung testen! Also nimm die Insignien und, Wesir, erfülle dein Amt gewissenhaft”

„Unangenehm, sehr unangenehm, junge Herrin, bei dir habe ich, Mahsud, versagt, als du nur eine junge Dschinni warst.”

„Mahsud, du hast nicht versagt, du hattest so wieso keine Chance. Mache dir eines klar, du hättest es bei mir nie geschafft, dazu war und bin ich zu sehr Mensch der jetzigen Zeit und ich habe auch noch meine Mutter an meiner Seite, der ich gehorche, sie hat mich zur Selbstständigkeit erzogen und hätte deine Erziehungsversuche auch nicht zugelassen.”

„Oha, das waren für Mahsud gleich zwei Frauen als Gegnerinnen, da musste Mahsud ja den kürzeren ziehen.”

„Genau! Betrachte unser erstes Zusammentreffen einfach als unser Kennen lernen. Nimmst du dein neues Amt nun an?”

„Ja, Mahsud hat ja keine andere Wahl.”

„Stimmt! Du bist am Besten dafür geeignet. Dann beginne!”

Einer im Sinn. Elf weitere müssen noch her, denkt Jeanie und überlegt sich, wo sie noch Kandidaten findet, die Amt und Würde nicht so schnell missbrauchen.

Tief in Gedanken versunken schlendert sie durch den Palast. Heimliche Blicke der Palastdienerinnen folgen ihr. Sie wundern sich, dass Jeanie als Dienerin nicht arbeitet. Mach einiger Zeit kommt sie schließlich zum Eingang, wo sie wieder von einer Wache aufgehalten wird.

„Halt, junge Dienerin, wo willst du hin? Hast du nichts zu tun?”

„Doch, eine ganze Menge, und ich will nur ein bisschen raus in die Stadt und sie mir ansehen.”

„Du bist gut! Wovon träumst du denn? Wer hat dir denn diesen Floh uns Ohr gesetzt? Du bist nur eine kleine Dienerin und musst hier deine Arbeiten verrichten. Es ist besser, Kleines, wenn du wieder an deine eigentliche Arbeit gehst.”

„Welche Arbeit meinst du? Ich bin bereits voll beschäftigt und habe viel um die Ohren.”

„Das sehe ich, du machst mit mir wohl einen Witz? Also los, genug jetzt, geh lieber zurück. Ich möchte nicht, dass du wegen Ungehorsam bestraft wirst, dazu bist du viel zu hübsch.”

„Danke! Aber ich mache das einzige Richtige! Nur du hältst mich auf, warum?”

„Das ist meine Aufgabe.”

„Du willst mich also nicht raus lassen?”

„Nein, junge Dienerin! So gerne ich mit dir rede, aber gehe endlich lieber wieder zurück an deine Arbeit! Es ist besser für dich.”

„Na gut! Schön, schön, kennst du diesen Ring?”

„Aaaa aaaaber dann… ähm aber dann bist du… oh Verzeihung dann sind sie unsere neue Herrin? Bitte verzeiht mir meine Dreistigkeit.” Mit diesen Worten kniet sich der Wächter vor Jeanie hin und verneigt sich. In seinen Augen hat er einen großen Frevel begangen und die neue Herrscherin, auch wenn er sie nicht kannte und es nur eine Frau ist, geduzt.

„Komm, höre sofort auf dich wie ein unreines Tier im Dreck zu suhlen und erhebe dich endlich.”

„Und was ist mit meiner Strafe?”

„Welche Strafe denn?”

„Weil ich euch…”

„Oh Mann! Höre auf damit, es reicht!”

„Ja, Herrin, aber eure Kleidung hat mich getäuscht. Warum tragt ihr diese einfache Kleidung einer Dienerin?”

„Weil sie mir gefällt und sehr bequem ist. Außerdem möchte ich nicht, das sich so viele vor mir im Dreck rumsuhlen, so schmutzig ist der Palast doch gar nicht.”

„Aber damit kann man euch immer verwechseln.”

„Ich werde dann schon alles wieder ins Lot bringen, wenn ich es will.”

„Wollt ihr wirklich alleine so in die Stadt?”

„Ja, warum nicht?”

„Dann lasst euch wenigstens von einigen Wächtern begleiten. So wie ihr ausseht können die Sklavenjäger euch einfangen und verkaufen.” Gleichzeitig mit diesen Worten betätigt er einen verborgenen Hebel neben dem Tor.

„Der muss erst geboren werden, der mich fangen will.”

„Bitte, Herrin, es ist nur zur Sicherheit. Sie brauchen ihnen nur das Brandmal auf eure Schulter einbrennen und ihr seid gefangen. Wer weiß, wer sonst nach euch den Ring tragen wird.”

„Hat er wirklich so eine große Bedeutung?”

„Ja! Da kommen eure Begleiter!”

„Eigentlich will ich keinen großen Bahnhof, aber wenn es sein muss. Vielleicht kann ich sie gebrauchen.”

„Was ist Bahnhof, Herrin? Egal, es ist nur zu eurer Sicherheit, bitte erlaubt uns unsere Aufgaben gut zu erfüllen.”

„Na gut, sie sollen mir folgen, aber lasst genügend Abstand bis ich euch rufe und so lange nichts passiert.”

„Wer ist sie?”

„Unsere neue Herrin! Also achtet auf sie und befolgt ihre Befehle.”

Auch diese vier Wächter fallen vor Jeanie auf die Knie.

„Wir hören und gehorchen.”

„Jetzt erhebt euch gefälligst oder säubert ihr gerne den Fußboden?”

„Aber Herrin, wir erweisen euch und dem Ring doch nur unseren Respekt.”

„Eine leichte Verbeugung im Stehen tut es auch. Ach noch eines Wächter, warum bist du mit mir so vernünftig umgegangen und hast mit mir ganz normal gesprochen, obwohl ich scheinbar nur eine einfache Dienerin bin.”

„Wie vernünftig? Es ist doch ganz normal so. Warum soll ich nicht?”

„Es ist eben nicht selbstverständlich einer einfachen Dienerin höflich und normal gegenüber zu treten! Kennst du diese Sachen hier?”

„Es sind die Insignien des Wesirs, der für die Wachen verantwortlich ist, Herrin.”

„Sehr gut! Nimm sie, es sind ab sofort deine! Wesir, geh sofort an deine Arbeit.”

„Ääähm …wieso? Warum ich?”

„Weil du einen vernünftigen Eindruck machst und weißt, wovon du redest, also nimm die Insignien.”

„Ich werde euch nicht enttäuschen, Herrin!”

„Das ist gut! Und ihr vier Musketiere, folgt mir mit Abstand. Abmarsch und vergesst nicht, ihr greift nur ein, wenn ich euch rufe.”

„Ja, Herrin!”

Es ist wie bei den zehn kleinen Negerlein, nur das es zwölf waren, denkt Jeanie, jetzt sind es nur noch zehn, nur noch zehn, na prost Mahlzeit. Leise eine Melodie summend schlendert Jeanie frohgelaunt den kurzen Weg vom Palast zur Stadt. Die vier Wächter folgen ihr, so ganz wissen sie nicht, was sie davon halten sollen. Am meisten verwirrt sie, dass ausgerechnet eine junge Frau ihre neue Herrscherin sein soll, zumal Frauen doch nur eine einzige Aufgabe haben. Das sie auch noch in einen einfachen Gewand einer Dienerin herumläuft können sie schon gar nicht verstehen. Ein Herrscher hat immer prunkvoll auszusehen. Sie haben noch nie erlebt, dass ein Herrscher auf seinen eigenen Füßen zur Stadt geht.

Neugierig schaut sich Jeanie in der Stadt um, in der ein sehr reges Treiben stattfindet. Alles sieht so aus, wie ein jeder Mensch der nördlichen Hemisphäre sich das Leben im Mittelalter in einer orientalischen Stadt vorstellt. Sehr viele Menschen wuseln durch den Basar. Auf einer freien Fläche in der Mitte des Basars sieht Jeanie mit aufkommendem Ärger ein Podest auf dem junge Sklavinnen verkauft werden sollen. Im Vordergrund steht ein sehr stabiler, eiserner Käfig in dem auch eine Frau eingesperrt ist. Sie ist sehr groß, ihre Figur ist für eine Frau sehr muskulös. An ihren Armen und Beinen sind sehr stabile Ketten angelegt worden. Obwohl sie keine Kleidung an hat, steht sie mit einer stolzen Haltung im Käfig. Ihr Blick zeigt deutlich ihre Verachtung über das Geschehen.

Marktschreierisch versucht der Händler seine Ware an den Mann zu bringen. Jeanie ärgert sich richtig über den Verkäufer, als dieser wie selbstverständlich einem Mädchen an ihre Brust anfasst und sie dem Publikum wortreich nackt präsentiert. Mit der Absicht, diesem Treiben ein Ende zu machen, geht sie zu dem Podest,

„Hey, du Krämerseele, hör sofort mit diesen unwürdigen Machenschaften auf! Lass deine Onanierkrallen von dem Mädchen.” ruft Jeanie laut dem Händler zu. Der stutzt einen Moment und sieht sich Jeanie von Kopf bis Fuß an. Staunend stehen die Schaulustigen vor dem Podest, das Gemurmel weicht einer totalen Stille. So etwas haben sie noch nicht erlebt, dass eine junge namenlose Frau und Dienerin so herrisch mit dem Sklavenhändler spricht.

„Ahhh, du bist ein Geschenk des Himmels, eine Dienerin ohne Kennzeichnung des Besitzers läuft hier so einfach rum, also bist du zur Jagd freigegeben. Komm her, mein Täubchen, lass dich in Ketten legen, du wirst mir mit deiner Schönheit viel Gold einbringen. Ali, Hassan! Packt sie und bring diese Schönheit zu mir her, auf dass ich ihr Ketten anlegen kann! Seit aber dabei vorsichtig, ich willen kein blauen Fleck an ihr sehen, die schädigen nur das Geschäft.”

„Nicht nötig, du Krämerseele, ersten gehöre ich mir selbst und sonst niemandem, ich komme sowieso freiwillig zu dir und zum zweiten werde ich dich lehren, dass Frauen nicht so ohne weiteres angetatscht werden dürfen und keine Handelsware sind.”

Jeanie blickt sich kurz um und sieht, dass die vier Wächter sich bereithalten. Sie gibt ihnen ein Zeichen sich noch etwas zurück zu halten.

„Du bist ganz schön arrogant und frech für deinen Stand. Dein zukünftiger Besitzer wird bei dir viel Erziehungsarbeit leisten müssen. Aber vorher wirst du mir meine Nacht versüßen und anschließend bekommst du für deine Frechheiten die Rute auf deinen nackten Fußsohlen zu kosten, du sollst schließlich keine Striemen am Körper haben.”

„Du bist zu gütig, aber dazu wird es erst gar nicht kommen, nur meine Mutter alleine darf mich erziehen!”

Immer noch erbost über das Geschehene klettert Jeanie die Treppe an der Seite des Podestes hoch, sie ist langsam wütend geworden. Oben angekommen wollen sich die Gehilfen des Händlers auf sie stürzen. Der Sklavenhändler hat unterdessen schon Handfesseln für Jeanie in der Hand.

„Halt, bleibt sofort stehen oder ihr bereut es für den Rest eures erbärmlichen Leben! Und du Wurm, lässt sofort die Frau aus dem Käfig frei, aber zügig!”

Es wird noch ruhiger, so dass man hören könnte. wenn eine Stecknadel zu Boden fallen würdet, dieses Schauspiel könnte für die Zuschauer interessant werden. Einige bedauern die scheinbar mutige Dienerin.

Solch ein selbstbewusstes Auftreten einer jungen Frau und Dienerin sind sie nicht gewöhnt und die Gehilfen halten einen Moment verdutzt ein. Jeanie geht währenddessen weiter auf den Händler zu und kehrt den Gehilfen absichtlich ihren Rücken zu. Aus dem Käfig wird sie mit einem erstaunten wachen und interessierten Blick verfolgt, als die beiden Gehilfen sich erneut auf Jeanie stürzen wollen. Sie wird von der Gefangenen laut gewarnt, Jeanie hat aber mit dieser Reaktion gerechnet und diesmal ist ein lautes “Zieeeeeep” zu hören und zwei schwarzweiß gefleckte Zwergpinscher rennen kläffend auf dem Podest herum, einen Augenblick ist der Händler sprachlos.

„Was fällt dir ein, hier deine lächerliche Magie anzuwenden. Wo ist dein Brandzeichen, das dich zähmt und deine Magie blockiert? Für diesen Frevel werde ich dich jetzt solange auspeitschen, bist du deine Magie von selber aufgibst oder deine Haut sich vom Körper streifenweise abfällt.”

„Davon träumst du Wurm aber nur.”

Jeanies selbstbewusstes Auftreten bringt ihn total durcheinander, sie legt mit einer provozierenden Pose noch eines drauf.

„Los, du Ausgeburt der Kloake, ich habe dir den Befehl gegeben, diese Frau aus den Käfig zu lassen und nimm ihr die Ketten ab! Ich bin gnädig zu dir, du darfst sie dir selber anlegen und dich in den Käfig stellen. Wird’s bald? Sofort!”

„Wie kannst du es wagen, meine Gehilfen zu verwandeln und vor allem mit mir, einen Mann so zu reden!”

„Ich sehe hier kein Mann, nur einen Haufen stinkendes Fleisch der rumplärrt. Du meinst wohl, nur weil du einen Schwanz vorne in der Hose hast, bist du besser als diese Kläffer? Ich erkenne nichts, was dich von ihnen im Wesentlichen unterscheidet.”

Zitternd vor Wut versucht der Sklavenhändler Jeanie zu antworten, die mit einem spöttischen Grinsen vor ihm steht.

Beide Pinscher springen während dessen ständig kläffend an seine Beine hoch und wollen seine Aufmerksamkeit. Ärgerlich befördert er einen Kläffer mit einem Fußtritt zu Seite, der Zweite verbeißt sich darauf hin sofort in sein Bein und wird nach kurzer Zeit vom Zweiten am anderen Bein unterstützt. Auf der Bühne vor Schmerz rumhüpfend versucht der Händler die beiden Kläffer mit Verrenkungen los zu werden. Die albernen Bewegungen ergeben ein komische Bild und regen die Zuschauer zu einem heftigen Lachanfall an, selbst Jeanie kann sich der Komik dieser Situation nicht entziehen und das Lachen sich ebenfalls nicht verkneifen.

Nach einigen schmerzhaften Bissen der Pinscher gelingt es dem Händler beide Hunde im Nacken zu ergreifen und sie wütend in die Menge zu schleudern, die von zwei Zuschauern aufgefangen werden. So finden sie als Hündchen sehr schnell ein neues Zuhause.

Wütend will der Händler Jeanie mit seiner Magie bestrafen doch zu seinem Entsetzen ist deutlich zu sehen, wie seine Magie von der Jungen Frau einfach abprallt und verpufft. Jeanie steht mit einem absichtlich angenommenen gelangweilten Gesichtsausdruck und die Arme in ihren wohlgeformten Hüften gestemmt vor dem Händler.

„Guter Versuch, aber nicht gut genug. Und jetzt lass sofort diese Frau aus den Käfig.

„Nein, du Tochter des Scheitans!„

„So, so! Ich wünsche dir für deine Zukunft ein recht erfülltes Leben” wird er auch noch von Jeanie verhöhnt und sie legt los. Das erste “Zieeeeeep” verpasst den Händler schwere Arm- und Fußfesseln und das Brandzeichen, das zweite “Zieeeeeep” sperrt ihn nackt mit einem straff sitzenden Keuschheitsgürtel in den Käfig, befreit gleichzeitig die Frau daraus und mit dem dritten “Zieeeeeep” befreit sie noch die anderen Gefangenen von ihren Ketten. Mit einigen weiteren “Zieeeeeeps” stehen alle Frauen zum Schluss vernünftig bekleidet auf den Podest. Jeanie gibt ihrer Begleitung ein Zeichen und die Wachen kommen zu ihr.

Sie kommen zu Jeanie und verneigen sich mit vor der Brust gekreuzten Armen vor ihr. „Was befielst du uns, Herrin?”

„Bringt diesen Abfall sofort zum Aufseher für die Abwasserkanäle, bis zu seinem Lebensende soll er die Sonne nur noch selten sehen und in Ketten gelegt schwer arbeiten. Der Aufseher soll ihn, so wie er ist, mit den Ketten und Keuschheitsgürtel in die Kanalisation einsperren, die der Gefangne ab sofort gewissenhaft zu reinigen hat. Ein schweres, zusätzliches Gewicht ist an seine Fußkette anzubringen. Macht er seine Arbeit nicht richtig, so ist er sofort hart zu bestrafen. Ach so, nebenbei noch, der Aufseher soll unverzüglich alle seine anderen Sklaven frei lassen, sonst darf er der Kanalratte helfen. Er hat ihnen allen sofort Arbeit zu geben, weiter für ihr Unterkunft und Kleidung aufzukommen, sowie sie angemessen zu entlohnen. Wenn er der Meinung ist, diesen Befehl nicht befolgen zu müssen, so darf er den Gefangenen genau so ausgerüstet begleiten.”

„Ja, Herrin. Wir hören und gehorchen.”

Mit großem Staunen verfolgen die Zuschauer das Geschehen und können nicht so richtig begreifen, was geschehen ist, vor allem, dass die Palastwachen so ehrfurchtsvoll mit der jungen Dienerin umgehen. Sie fragen sich, wer ist diese Augenweide von Dienerin. Dadurch angeregt entbrennt auf dem Basar eine lebhafte Diskussion. Vor allem die Frage, wer diese junge Frau ist, erregt die Gemüter sehr. Sollte sie etwa die neue Herrscherin sein von der hinter vorbehaltender Hand gemunkelt wird, die unter den Männern mit Sorge um ihre Vorherrschaft erwartet wird. Aber ein Herrscher entfaltet immer seinen Prunk, wird in einer Sänfte getragen und geht nicht zu Fuß durch die Stadt.

Die Frau aus dem Käfig steht neben Jeanie und zupft die ganze Zeit nervös an ihrer neuen und sauberen Kleidung herum, irgendwie scheint sie sich nicht wohl zu fühlen.

„Was ist los Schwester, gefällt die deine neue Kleidung nicht?”

„Wenn ich ehrlich sein soll, nein! Meine Rüstung und meine Waffen wären mir lieber.”

„Nanu? Wer bist du denn? Wie heißt du?”

„Ich bin Melissa, eine Kriegerin des Steppenvolkes.”

„Ist es das Volk, das nur von Frauen angeführt wird und bei dem die Männer ihnen gehorchen müssen?”

„Ja!”

„Gut Melissa, du bist jetzt wieder frei und kannst zurückkehren.”

„Nein, das kann ich eben nicht.”

„Wieso? Du konntest doch nichts für deine Gefangenschaft.”

„Nein, nur ich habe meine Ehre verloren.”

Verlegen zupft sie die ganze Zeit wie ein kleines Schulmädchen weiter an ihrer Kleidung. Es ist ein seltsames Bild, diese kräftige, stolze Frau so verlegen zu sehen. Die Neugier von Jeanie ist geweckt.

„Ich verstehe das nicht. Was meinst du damit?”

„Erst wurde ich verleumdet und dann verstoßen. Meine eigene Schwester hat mir mit dem Brenneisen das Mal gesetzt und mich an den Sklavenhändler verkauft. Ich habe nicht bemerkt, dass sie vor Neid auf mich zerfressen ist, weil ich von uns beiden die bessere und geachtetere Kriegerin war.”

„Was willst du jetzt machen, so ganz ohne Heimat? Kannst du denn nicht zurückkehren und alles richtig stellen.”

„Ich kann nur zurückkehren, wenn ich wieder eine sehr berühmte Kriegerin bin und wieder einen geachteten Namen habe, erst dann finde ich endlich Gehör und kann alles richtig stellen. Ich weiß nicht, was ich jetzt machen kann.”

„Habt ihr nicht auch eure Magie?”

„Das schon, aber du weißt, dass das Brandzeichen auf meiner Schulter sie blockiert! Es verhindert laufend, dass der Gekennzeichnete sein Magie anwenden kann.”

„Kannst du es nicht selber beseitigen?”

„Nein, aber danke für deine Befreiung!”

„Wohin gehst du jetzt?”

„Ich weiß es nicht”

„Aber ich!”

„Wie meinst du das? Wer bist du eigentlich? Deine Kleidung zeigt, dass du eine Dienerin bist, aber dein Auftreten entspricht nicht deiner Bekleidung.”

„Mein Name ist Jeanie. Eigentlich bin ich doch beinahe eine Dienerin, irgendwie habe ich gerade begonnen, dem Volk zu dienen. Es liegt vieles im Argen und ist so verstaubt. Willst du mir beim Staubwischen helfen?”

„Staubwischen? Du bringst mich ganz durcheinander. Wie meinst du das?”

„Macht nichts, komme mal kurz in das Sklavenzelt und ich werde dir deine Fragen beantworten.”

Melissa schaut nun Jeanie erstaunt an und geht, gefolgt von Jeanie ins Zelt.

„Knie dich bitte hin, du bist zu groß, ich will mir das Siegel noch einmal genauer betrachten.”

„Warum?”

„Tue es bitte einfach.”

„Na gut”

Mit einigem Zögern kniet Melissa vor Jeanie die um sie herum geht und sich das Brandzeichen endlich genauer ansieht. Es ist als Brandmal sehr fein gearbeitet und es ist das Siegel Salomons. Sanft legt sie ihre Hand mit dem Ring auf das Zeichen und konzentriert sich. Der Ring leuchtet kurz hell auf. Melissa merkt einen kurzen, stechenden Schmerz. Erschrocken springt sie auf.

„Was soll das? Was machst du?”

„Nicht schlimmes! Siehe auf deine Schulter!”

Melissa muss sich etwas verrenken um sich das Siegel anzusehen aber findet es nicht mehr. Erstaunt blickt sie Jeanie an.

„Du brauchst nicht zu suchen, es ist weg!”

„Was? Wie?……… Nur derjenige, der die Beschwörung ausgesprochen hat.

oder Träger des Ringes der Macht kann eine fremde Beschwörung beseitigen,”

„Meinst du den hier?”

„Duuuuu? Du bist die neue Herrscherin von der seit kurzem so viel im Verborgenen hinter vorgehaltener Hand erzählt wird.”

„Ja!” kommt es schlicht und einfach von Jeanie, die gleichzeitig die erstaunte Melissa daran hindert, wieder vor ihr zu knien.

„Lass es sein! Keine Frau muss sich vor mir im Dreck wälzen. Der Kniefall eben war dein Letzter in deinem Leben.”

„Danke, Herrin, für deine Befreiung. Jetzt verstehe ich auch dein Auftreten richtig.”

„So, so. Na gut! Du darfst mich Jeanie nennen, das ist mein Name, dieses ständige Herrscherin hier, Herrscherin da mag ich nicht so gerne. Alle die das sagen, sind doch viel älter als ich. Sprich noch nicht soviel darüber, wer ich wirklich bin. Ich möchte keinen großen Trubel um meine Person. Ach, ehe ich es vergesse, nimm das hier, du kennst es bestimmt?”

„Ich habe davon gehört, es sind die Zeichen eines Wesirs, aber warum gibst du sie mir?”

„Weil es ab sofort deine sind! Ich will, dass du dich besonders um alle Sklavinnen kümmerst und ihnen ihre Freiheit wieder gibst. Mit deiner wieder gewonnenen Magie kannst du ab jetzt die Male bei ihnen beseitigen, weil ich dir dafür diese Fähigkeit gegeben habe. Deine Insignien als Wesir werden dir dabei helfen. Alle, die danach freiwillig bei ihren ehemaligen Herren bleiben und dienen wollen, können bei ihm als freie Frauen bleiben. Ihr ehemaliger Herr hat sie auf jeden Fall angemessen zu entlohnen. Die Sklavinnen hier auf der Bühne sollen dir als deine Gehilfinnen dienen und dir dabei helfen. Bilde sie nebenbei in die Kunst des Kämpfens aus. Zuerst räumst du im Palast auf, da gibt es viele Sklavinnen. Keine soll ihr gewohntes Zuhause verlieren. Keine von ihnen soll in der Zukunft zu nichts gezwungen werden, was sie selber nicht wollen. Gib ihnen sinnvolle Arbeit im Palast, am Besten die, die sie als Sklavin machen mussten und sorge für ihr Auskommen und die, die gehen wollen, lass sie gehen, nachdem du ihnen genügend Gold als Lohn für ihre Arbeit gegeben hast, von dem sie zukünftig leben können.”

„A… aber ich habe keine Ahnung davon, ich bin nur eine Kriegerin!”

„Doch hast du. Denke nicht an diesen Quatsch, höre einfach auf dein Herz und du wirst das Richtige tun. Also was ist, willst du diese Aufgabe übernehmen?”

„Ja, Herrin, ich danke dir für dein Vertrauen. Was geschieht mit den männlichen Sklaven?”

„Die lasse ebenfalls unter denselben Bedingungen frei. Nur die, die als Strafe wegen eines richtigen Verbrechens zu Sklaven wurden, prüfst du genauer und entscheidest dann. Zu schnell wurden sie zu Sklaven gemacht, es reichte schon einen höher Gestellten aus Versehen anzurempeln.”

Mit ihrer natürlichen, stolzen Haltung verlässt Jeanie, gefolgt von Melissa das Zelt und geht zu den ehemaligen Sklavinnen. Die stehen in einem Grüppchen, irgendwie verloren wirkend, beisammen und machen einen verwirrten Eindruck.

„So Mädels, das hier ist Melissa, folgt ihr bitte, sie wird euch alles erklären.”

Die Menge vor dem Podest hat sich durch das beherzte Eingreifen der Palastwachen mittlerweile größtenteils zerstreut, gut für Jeanie, sie hat genug für Aufsehen gesorgt. Ihr kleines Geheimnis soll noch etwas unentdeckt bleiben. Sie muss noch neun neue Wesire finden. Ihre vier Begleiter sind inzwischen zu ihr gekommen und Jeanie geht, nun erneut gefolgt von ihnen, sich die Stadt weiter anzusehen. Der Vorfall auf dem Basar ist Gesprächsstoff überall in der ganzen Stadt. Und die Frage aller Fragen ist, wer ist diese junge Dienerin, ist sie wirklich die neue Herrscherin?

So drei Wesire habe ich nun, fehlen nur noch neun, denkt sie und hält nach weiteren Kandidaten Ausschau, nach Menschen, die sich aus der Masse hervorheben. Im Laufe der nächsten Zeit hat sie weitere Wesire gefunden. Die Zusammensetzung ihres neuen Rates besteht nun aus acht Frauen und vier Männer, eine richtige Revolution.

Langsam schlendert sie vergnügt zum Palast zurück und überlegt sich dabei, ob sie ihren Erzeuger doch zum Großwesir und damit gleichzeitig zum Regenten ernennen soll. So ganz ist sie sich noch nicht schlüssig. Am Eingang entlässt sie ihre Begleiter und erscheint mit einem “Zieeeeeep” in den Räumen ihrer Großmutter, wo sie eine sehr nervöse Mutter vorfindet. Eine Begegnung mit Jeanies Erzeuger steht ihr bevor.

„Jeanie, Kind, was hast du nun schon wieder angestellt? Es herrscht im Palast eine sehr große Unruhe, und es wird so viel getuschelt. Die Dienerin hat mir das erzählt.”

„Ach, Mam, weißt du eigentlich habe ich nichts getan, nur so ein bisschen Staub aufgewirbelt und mir dabei neue Wesire gesucht, die die Welt der Dschinns regeln sollen.”

„Kind, du hättest mal das dumme Gesicht meines Sohnes sehen sollen, als die ersten Frauen mit den Insignien eines Wesirs erschienen. Es war wie ein Erdbeben. Einfach köstlich! So habe ich mich schon lange nicht mehr amüsiert.”

„Was glaubst du, Oma? Wird mein Erzeuger in die gleiche Richtung mit ziehen, wenn ich ihm diese Macht anvertraue?”

„Ich weiß es nicht, Kleines, aber ich werde aufpassen und ihm rechtzeitig auf seine Finger klopfen, wenn er in die falsche Richtung geht. Letztendlich muss er noch immer auf mich hören.”

„Das ist gut, allzu oft kann ich hier nämlich nicht aufräumen, dafür habe ich mir doch gerade diese Helfer gesucht. Alle neuen Wesire sind außergewöhnlich und werden das Leben hier verändern.”

„Hi, hi, hi, das Beste ist diese Melissa, mit ihr hast du total den Vogel abgeschossen. Wenn du hier immer wie ein Sturm durch den Palast fegst ist sie ein Orkan. Das Dumme Gesicht deines Vaters hättest du sehen sollen als sie seinen Harem leerte. So ganz ohne Trubel ging das ja natürlich nicht ab, mein Herr Sohn musste unbedingt den Hausherren und Herrscher rauskehren.”

„Noch hat er nichts zu sagen und ich weiß auch nicht, ob ich ihm diese Verantwortung übergeben kann.”

„Dafür bin ich doch da und außerdem hat Melissa ihn schon von seinem Thron als Mann herunter geholt. Du glaubst gar nicht, wie ihre Backpfeife bei ihm geklatscht hat, einfach köstlich. Vor Schreck hat er sich auf seinen Hintern gesetzt. Jetzt hat er zwei Handabdrücke im Gesicht, auf jeder Seite einen und die noch von Frauen, hi, hi, hi… Ich habe Recht gehabt, durch dich wird sich das Leben hier gründlich verändern und nicht mehr so langweilig sein.”

„Ist gar nicht so einfach, eine Revolution anzuzetteln. Und außerdem, wenn er mit meiner Mam wieder anbändeln will, hat er sowieso keinen Harem mehr zu haben! Meine Mam ist dann die einzige Frau für ihn sonst lasse ich mir was einfallen.”

„Ach, Jeanie, was soll ich nur davon halten. Ich bin so nervös, weil ich gleich deinen Vater treffen werde. Ich kenne ihn noch nicht mal.”

„Na und, Mam? Er ist doch bloß mein Erzeuger. Dann lernst du ihn eben wieder neu kennen.”

„Bleibst du bei mir?”

„Nein, Mam, das musst du alleine regeln. Ich bin aber in deiner Nähe. Wenn was sein sollte, kannst du mich ganz einfach rufen.”

Jeanie umarmt ihre Mutter und küsst sie auf die Wange. Ein “Zieeeeeep” genügt und Jeanie befindet sich im Thronsaal, wo ihre neuen Wesire verlegen herumstehen und nicht so richtig wissen, wie es weiter gehen soll. Melissa zupft sich noch immer an ihre ungewohnte Kleidung. Als sie Jeanie sehen, wollen sich einige auf den Boden Knien und werden von Jeanie daran gehindert.

„Halt, bitte nicht. Ihr alle seid doch älter als ich und verdient für euren Mut Respekt, weil ihr eure neuen Aufgaben erfüllen wollt. Jede und jeder neue Wesir hat eine Stärke, die ihr bei eurer Arbeit als Wesir nutzen könnt und sollt. Ihr wisst alle, was geändert werden muss, und wie die neue Ordnung in etwa aussehen soll. Diese neue Ordnung zu errichten wird ab sofort eure Hauptaufgabe sein, viel Arbeit benötigen und eine Weile dauern. Keiner von euch ist perfekt und ihr werdet auch mal irren und Fehler machen. Kein Fehler aber darf verschwiegen werden. Aus Fehlern kann man nur lernen, sie korrigieren und besser machen. Keiner wird euch eure Fehler vorwerfen. Nur eines verlange ich von euch, steht zu euren Fehlern, arbeitet zusammen und seit euch untereinander und mir gegenüber ehrlich. Mehr verlange ich nicht. So, das war es. Setzt euch hin. Habt ihr noch Fragen?”

„Herrin?”

„Ja, Melissa, was gibt es?”

„Ich möchte meine Rüstung und Waffen haben, nur meine Magie reicht nicht aus und ich möchte von dir Herrin, die Erlaubnis, sie zu tragen.”

„So sei es.”

“Zieeeeeep” ertönt es wieder von Jeanie und eine Frau in einer Rüstung und Waffen erscheint im Thronsaal.

„Melissa, du verdammte Schlampe, lebst ja noch immer.”

„Wie du siehst, Sira, du hast versagt, Schwester.” Sira greift zu ihren Waffen und will sich auf Melissa stürzen. Jeanie greift mit einem “Zieeeeeep” erneut ein und Melissas Schwester steht nackt und mit stabilen Ketten an Händen und Füssen versehen, vor ihrer Schwester. Ein nagelneuer Keuschheitsgürtel verhindert in der Zukunft körperliche Ablenkungen. Auf ihrer Schulter ist außerdem das schwarze Siegel zu sehen.

„Melissa, da sind deine Rüstung und Waffen, deine Schwester hat sie getragen und missbraucht, darum konntest du sie mit deiner Magie nicht selber holen. Reinige sie von Siras Spuren und trage sie wieder in Ehren.”

„Verdammt, wer bist du, dass du es wagst mich in Ketten zu legen. Du wirst dir gleich eine Dattelpalme von unten ansehen, du verdammte kleine Hure!.” Sie will sich auf Jeanie stürze, fällt aber sofort schwer auf ihre Nase, ihre Fußketten verhindern ein schnelles Laufen.

„Wache!”

„Herrin!”

„Sperrt sie ins dunkelste Loch ein, das der Palast hat und kettet sie an, sorgt dafür, dass sie ausreichend Nahrung und Wasser hat. Keiner ihrer Wächter oder sonst irgendjemand, darf mit ihr reden, kein Wort, keinen Befehl oder sonst etwas. Soll sie irgendetwas Falsches tun, so gebt ihr mit der Peitsche die notwendigen Kommandos. Nur wenn sie bereit ist, auch vor ihrer Anführerin die Wahrheit zu sagen und ihre Schuld gesteht, darf sie ihre Zelle wieder verlassen. Wenn sie selber Lärm machen sollte, so stopft ihr den Mund und schenkt ihr noch mehr Ketten.”

„Wir hören und gehorchen, Herrin! Komm Gefangene, los vorwärts!”

Sira macht ihren Mund auf und will gerade was sagen, aber einer der Wächter steckt ihr kurzerhand einen Knebel in den Mund. Dieses Teil erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seit Jeanies erstem Besuch ist der Knebel richtig in Mode gekommen und erfreut sich einer intensiver Nutzung. Auch der zusätzlich penisförmige Knebel nach Außen, mit dem Fatima vor einigen Tagen rum gelaufen ist, erfreut sich in der Damenwelt einer intensive Nutzung und verschafft ihnen so manche vergnügliche Stunden.

„So, Melissa, jetzt musst du nur noch dir durch dein Handeln einen geachteten Namen machen. Dabei kann ich dir nicht allzu viel helfen, es ist von jetzt an deine Angelegenheit.”

„Herrin, ich danke euch.”

Melissa verneigt sich, gekleidet in ihre gereinigte Rüstung mit vor der Brust gekreuzten Armen.

„Nimm wieder deinen Platz ein. So Wesire, einen Gedanken habe ich noch. Während eurer Arbeit werdet ihr mit vielen Menschen zusammen kommen. Solltet ihr einen sehr Begabten unter ihnen finden, egal ob Frau oder Mann, so holt ihn hierher. Wir beraten dann, wer von ihnen bei den Menschen sich neues Wissen aneignen wird. Vieles ist in dieser Welt mittlerweile unbekannt und diese Wissenslücke muss wieder geschlossen werden.”

„Von den Menschen lernen? Herrin, das war noch nie so. Es wird Schwierigkeiten geben.”

„Ich glaube auch. Schwierigkeiten sind dazu da, dass sie beseitigt werden. Auch dieses wird eine eurer Aufgaben sein. Wir werden uns regelmäßig hier treffen und über alle Probleme beraten. Ich will nicht, dass einer von Euch hier den ganzen Tag lang sein Sitzkissen platt sitzt. Geht unters Volt und erkennt seine Wünsche und Sorgen, dabei findet ihr eure Aufgaben. Sollten größere Probleme auftauchen, dann beratet euch untereinander und arbeitet zusammen. Das sind eure ersten Gebote für eure Arbeit, also beginnt mit eurer Arbeit”

“Zieeeeeep” und Jeanie taucht wieder bei ihrer Großmutter auf und will zu ihrer Mutter gehen.

„Kind warte, sie reden endlich miteinander. Gib ihnen noch etwas Zeit.”

„Na gut, Oma.”

„Was hast du inzwischen angerichtet?”

„OOOch nichts Besonderes, ich habe nur den neuen Wesiren ihre Aufgaben aufgezeigt. Der Rest ist nun ihr Problem. Ich weiß noch immer nicht, ob ich meinen Erzeuger als Regent einsetze oder nicht. Ich kenne ihn zu wenig.”

„Dann musst du ihn kennen lernen.”

„Lohnt sich das?”

„Finde es raus, Kind.”

„Mich stört ungemein, dass er für uns keine Verantwortung übernommen hat. Wenn er genauso leichtfertig beim Regieren ist, wie soll er dann die Dschinns regieren?”

„Das kann ich dir nicht sagen, Kind.”

„Ich werde sehen. Mann, der Tag hat ganz schön geschlaucht, ich lege mich etwas aufs Ohr und ruhe mich aus.”

Jeanie will sich gerade auf ein Sofa in diesem Raum legen, wird aber von ihrer Großmutter daran gehindert.

„Nicht hier Kleines, komm mit!…

…so, das hier sind eigentlich deine Räume, hier wirst du ungestört sein. Deine Dienerinnen werden dafür sorgen.”

„Äh? Wieso Dienerinnen?”

„Du brauchst deinem Stand entsprechend auch Dienerinnen, Kleines. Deiner Mutter schwatzt du eine Hilfe auf und du selber verdrückst dich. Nein, nein, so nicht. Lass sie für dich sorgen.”

„Also gut, ich bin zu müde, um mit dir herumstreiten.”

Müde legt sich Jeanie auf ein Bett und ist sofort eingeschlafen. Sie merkt nicht einmal mehr, dass sie von ihrer Großmutter lächelnd mit einer leichten Decke zugedeckt wird.

Fortsetzung folgt!

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