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Freundschaft duldet Liebe

durch auf May.08, 2012, unter Lesben und 3,280 views

Nach dem positiven Echo auf meine erste Geschichte, für das ich dankbar bin und über das ich mich sehr gefreut habe, habe ich mich entschlossen, trotz anfänglicher Bedenken nun mein Verhältnis mit meiner Freundin Heike zu schildern.

Zunächst hatte ich diese Aufzeichnungen unpersönlich in der dritten Person als eine fiktive Episode verfasst, nun aber — insbesondere nach Heikes Zuspruch — habe ich mich entschieden, mich zu diesen meinen – unseren — Erlebnissen zu bekennen. Seht mir bitte nach, wenn ich die Dialoge etwas ausführlicher rekapituliere, die ich ins Nachhinein als bedeutsame Wegweiser für unsere Beziehung und deren Zukunft betrachte.

Die innige Freundschaft mit Heike hat schon meine Kindheit begleitet. Sie hat mich stark geprägt und meine Gefühlswelt erheblich beeinflusst. Bevor ich über die intimste, aber auch kritischste Zeit unserer Beziehung berichte, möchte ich uns kurz vorstellen und mit wenigen Worten auf unsere gemeinsame Kindheit und Jugend eingehen.

Zur Zeit der Ereignisse, die ich berichten werde, waren wir 20. Heute sind wir beide seit kurzem 24, ich bin 14 Tage älter als Heike. Sie ist mit ihren 170 cm nur wenig größer als ich — zu ihr sage ich: „länger” als ich, sie nennt mich gelegentlich auch „Kurze” –, wir haben beide Konfektionsgröße 36-38 je nach Hersteller und Schnitt und sind beide blond. Sie hat einen kurzen „Fußballer-nach-dem-Endspiel”-Haarschnitt, der ihr bei ihrer — wie ich es bezeichne, wenn ich sie necke: „square head” — Kopfform ausgesprochen gut steht, meine Haare sind schulterlang, gelegentlich zu einem kurzen Pferdeschwanz gebunden. Wir tragen beide gern Kleidung, die unsere Körperform unterstreicht, den Po betonende Jeans und – wenn das Wetter mitspielt — kurze bauchfreie Tops, über der Taille geknotete Bluse oder ärmellose T-Shirt. Wir bestätigen uns gern gegenseitig, dass wir sexy aussehen und es uns leisten können, uns so zu präsentieren.

Wir sind in einer Kleinstadt Norddeutschlands aufgewachsen, Heike ist die Tochter von Nachbarn. Sie ist Einzelkind, ich habe gut zwei Jahre jüngere Zwillingsbrüder. Unsere Mütter haben sich während der Schwangerschaft angefreundet. Wie mir erzählt wurde, wurde die zuvor schon nette Nachbarschaft nach unserer Geburt zu einer Freundschaft unserer Eltern.

Also wurden auch Heike und ich „zwangs”-befreundet — nein, das stimmt natürlich nicht: sie war schon zu Sandkastenzeiten meine beste Freundin –, wir waren unzertrennlich und haben viel miteinander gespielt, na klar, gelegentlich haben wir auch erbittert gezankt und gestritten. Anschließende Kontaktpausen dauerten allerdings — wenn überhaupt — nie länger als ein Tag.

Sie hat bei uns genächtigt, wenn ihre Eltern aushäusig waren. Umgekehrt habe ich auch bei ihr geschlafen und sogar mit ihrer Familie manche Ferien verbracht. Es war für ihre Eltern wohl leichter, mit zwei Kindern unterwegs zu sein als mit einem.

Schon im zarten Kindergartenalter fanden Heike und ich Doktorspiele reizvoll. Mir fiel oft die Rolle der Ärztin oder der strengen Krankenschwester zu, ich musste sie untersuchen, abhören und abtasten. Die „Heilung der Befunde” bestand meist in der Anordnung von Bettruhe, auch Verbote von Süßigkeiten oder ähnlichem wurden zur Auflage. Neben Kopf und Hals waren Rücken und Po oder Brust, Bauch und Genitalbereich die wichtigsten Körperteile der Untersuchungen, Arme und Beine funktionieren ja „von selbst” und blieben außen vor. Fast jede dieser Untersuchungen — nachmittags oder abends vor dem Einschlafen — setzte ihre oder unsere Nacktheit voraus. Natürlich erforderte in der Rückenlage der Genitalbereich eine ausgiebige Untersuchung, in der Bauchlage der Po.

Bei Urinproben auf der Toilette oder in der Badewanne in ein Fläschchen zog ich ihre kleinen Fettpölsterchen mit Daumen und Zeigefinger ein wenig auseinander, um den Urinstrahl in ein Fläschchen oder Trinkglas lenken zu können. Nach einer Kostprobe per Fingerspitze oder Nippen am Gefäß wurden je nach Laune ungeliebte Getränke wie ungesüßter Pfefferminztee auferlegt, Limo verboten oder erlaubt.

Wenn eine unserer Mütter uns nackt erwischten, ermahnten sie uns lediglich, uns nicht zu verkühlen und uns bitte gleich wieder anzuziehen. Heute bin ich sicher, dass sie sich verständigt hatten und uns den Freiraum bewusst eingeräumt haben.

Wir fanden diese Spiele spannend und haben dabei kindliche Lustgefühle entwickelt, sonst wäre der Reiz vermutlich schnell vorbei gewesen.

Nachdem wir aufs Gymnasium gewechselt waren, ließen die intimen Spielereien anfangs nach, schließlich war das ja Babykram.

Aber die Neugier auf den Körper der anderen blieb. Und als ich mit Ende 11 bemerkte, dass meine Brustwarzen größer wurden und sich auf meiner Schambein ein dichter werdender Flaum bildete, betrachtete ich Heike wieder intensiver. Im Bett sprach ich sie auf ihre körperlichen Veränderungen an und bat sie, alles genauer betrachten zu dürfen.

Dem Wunsch kam sie erst zögerlich, dann aber sehr bereitwillig nach, indem sie sich mir nackt, und später auch mit weit gespreizten Beinen, präsentierte. Dabei entdeckte ich auch bei ihr den weichen Flaum und erkennbare Veränderungen ihrer Schamlippen, sie waren dicker geworden, und die inneren schauten etwas heraus, meine waren noch absolut kindlich.

Heike hatte Sorge, sie durchlitte eine unnatürliche Entwicklung. Ich „untersuchte” sie genauer und stellte fest, dass der kleine Hautknubbel am oberen Ende ihres Spalts, den ich schon früher erforscht hatte, auch größer geworden war und nun noch stärker auf Berührungen reagierte. Das fand ich faszinierend, und wir probierten es auch bei mir aus, worauf wir uns gegenseitig schöne Gefühle bestätigten.

Natürlich untersuchten und betasteten wir auch unsere Brustwarzen und stellten fest, dass sie zunehmend reizempfindlicher wurden. Überhaupt fanden wir Gefallen daran, die Hände der anderen auf der eigenen Haut zu spüren, dabei berührten, streichelten und kneteten wir auch Bauch, Leisten, Schenkel, Schamdreieck oder Po.

Und natürlich haben wir gespürt, dass die Berührungen unserer Genitalien besonders schöne Gefühle vermittelten, wir wussten aber doch — noch — nichts von Sexualität.

Nun gut, natürlich wussten wir schon mehr oder weniger, wie Babys entstanden und welche Rolle unsere Untersuchungsobjekte dabei spielten. Aber wir stellten uns beide naiv, um die eigene körperliche Entwicklung an der anderen zu spiegeln, auch um festzustellen, dass mit uns selbst alles normal war.

Und wir taten es nun heimlicher als früher, weil wir nicht mehr überrascht werden wollten. Trotzdem bin ich sicher, dass unsere Eltern etwas geahnt oder gemerkt haben, weil wir abends so freiwillig ins Bett verschwanden.

Ab diesem Zeitpunkt haben wir uns dann wieder häufiger untersucht und gegenseitig gefingert, die Steigerung der Lustgefühle bis zu einem Orgasmus dauerte allerdings noch gut ein Jahr. Bis dahin war der Flaum im Schambereich dichter geworden, er wurde zu lockigen Haaren. Unsere Brüste begannen zu wachsen, nur sind sie bei uns beiden auch in der Folgezeit nicht sonderlich groß geworden. Allerdings sind sie fest und haben, wie ich finde, eine reizvoll straffe Form, hübsche Höfe und reizempfindliche Brustwarzen.

Meine nächste Entdeckung war die Ausprägung körperlicher Proportionen: Es waren Sommerferien, Heike lag im Bett auf der Seite, unter einer dünnen Decke. Und ich bemerkte, dass ihr Po deutlich höher war als ihre Taille, sogar höher als ihr seitwärts abgekippter Oberkörper.

Ich wies sie ironisch darauf hin: „Mensch, Heike, du hast aber einen breiten und dicken Arsch!” und balgte mit ihr, zog ihr die Decke weg und warf sie auf den Bauch. Dann hockte ich mich breitbeinig über sie und zeichnete ihre Seite mehrfach nach, von den Achseln über die ein wenig schmalere Taille an den Pobacken entlang. Ich strich mit beiden Händen von den Schulterblättern über den Rücken und die Pobacken oder mit einem Finger ihre Wirbelsäule entlang bis in die Poritze. Mir gefiel der Anblick, und ihr gefielen offensichtlich die Streicheleinheiten. Nach einer Weile gab ich ihr einen Klaps auf jede ihrer Pobacken und dann zur Versöhnung je einen Kuss auf jede ihrer hübschen Rundungen.

Ich legte meinen Kopf auf eine Pobacke und fuhr mit einem Finger durch ihre Poritze. Sie spreizte ihre Beine und gönnte meinem Finger dadurch einen längeren Weg zum auf und ab Streicheln. Schließlich hob sie ihr Becken etwas an, damit ich ihren ganzen Spalt erkunden konnte, bis oben, bis an ihren geschwollenen Lustknubbel.

Neugierig spreizte ich mit zwei Fingern der anderen Hand ihre Schamlippen und erforschte mit einem Finger vorsichtig ihre Scheide, indem ich meine Fingerspitze in sie einführte, sie dann etwas in ihr drehte und vor und zurück schob. Beim Fingern ihrer leicht feuchten Scheide und beim sanften Reiben ihrer Klitoris mit dem Daumen und weiteren Küsschen auf ihre Pobacken wurde ihr Spalt feuchter und ihr Becken immer unruhiger. Sie stöhnte auf. Ich erschrak und wollte von ihr ablassen. Sie aber wehrte ab: „Nein, Anne, nicht aufhören… bitte mach weiter… es ist so schön… es tut so gut, was du da mit mir machst.” Kurz darauf war es um sie geschehen, sie hatte ihren ersten Höhepunkt.

Nun war ich endgültig neugierig auf meinen eigenen Körper geworden und auf meine Lustgefühle, nein, auf die Möglichkeit, die schon lange empfundenen Lustgefühle zu steigern.

Noch in dieser Nacht habe ich mich selbst lange gefingert, aber Heikes Reflexe stellten sich bei mir so nicht ein. Erst mit ihrer Hilfe ist es mir ein paar Tage später gelungen, auch so etwas wie einen Höhepunkt zu erleben. Mein Körper war wohl noch nicht wirklich bereit dafür. Damals war ich untröstlich traurig und habe geheult. Und einige Wochen später ging’s dann ganz leicht…

In der Folgezeit haben wir häufig zusammen masturbiert, uns entweder gegenseitig stimuliert oder zugeschaut, wenn die andere es bei sich selbst oder der anderen tat. Noch heute laufen diese Szenen in „gewissen” Situationen als äußerst lustvolle Erinnerung in meinem „Kopfkino” ab.

Wir waren also ein richtig „verdorbenes” Mädchenpaar… — was wir vermutlich mit vielen Mädchen oder Jungen dieses Alters teilen, oder? — … bis in die Anfangszeit unserer regelmäßigen Menstruation. Zu dieser Zeit zogen wir uns mehr oder weniger in unser Eigenleben zurück. Klar, wir nächtigten noch häufig gemeinsam, gelegentlich kam es auch zu Balgereien und Intimitäten. Aber meistens quatschten und kicherten wir über Jungs. Erste Flirts und Parties folgten. Und immer tauschten wir unsere Erfahrungen mit den Jungs aus, immer wieder Gründe zum Kichern und Tratschen.

Ich glaube, ich war gerade 14, als ich den ersten „richtigen” Kuss mit einem Jungen hatte, natürlich mit einem „erfahrenen Mann”, zwei Klassen höher!

Wie alle Mädchen tratschten wir im Kreis von Schulfreundinnen über erste und spätere Kontakte, auch Heike und ich prahlten mit unseren „Eroberungen” und Erlebnissen. Aber wenn wir allein waren, waren wir ehrlich miteinander, wir tauschten dann auch, gerade dann, negative Erfahrungen mit unseren jeweiligen „Möchtegern-Draufgängern” — genau in diesem Sinne waren sie es ja — aus.

Wir trösteten uns gegenseitig, wenn es wieder einmal nicht der „Richtige” war, einer, der ohne wirkliche Rücksicht auf uns nur mal eben schnell zum Ziel — sprich: zum Schuss — kommen wollte — und den wir dann abblitzen ließen. Heute glaube ich, dass ich mich gegen diese Typen energischer als sie gewehrt habe. Heike gelang zwar häufig die Eroberung eines der begehrtesten „Männer”, musste aber wohl mehr Enttäuschungen wegstecken als ich.

Nach unserem Abi trennten sich — leider — unsere Wege. Heike begann ihr Studium an einer norddeutschen Uni, ich an einer westdeutschen, wo ich im Haus meiner Großmutter eine kleine Dachgeschosswohnung beziehen konnte. Wenn der Kontakt auch nicht mehr so intensiv sein konnte wie früher, tauschen wir uns doch fast täglich per Email oder SMS aus.

Die Semesterferien verbrachten wir natürlich zu Hause und sahen uns täglich. Zum Ende des zweiten Semesters hatte ich Stress mit meinem damaligen Freund und beendete das Verhältnis noch vor den Ferien.

Zu Hause angekommen, besuchte ich gleich nach dem liebevollen Empfang bei meiner Mutter — Papa arbeitete noch, und meine Brüder waren in ihren letzten Sommerferien vor ihrem Abi bereits mit Interrail unterwegs — natürlich sofort Heike, um mit ihr letzte Neuigkeiten auszutauschen.

Ich begrüßte sie stürmisch, umarmte sie, gab ihr einen Kuss auf die Wange, hob sie hoch und wirbelte sie einmal um unsere Achse: „Ach, Heike, ich bin so froh, dass ich dich wieder sehe, endlich!”

Erst jetzt bemerkte ich ihre Betroffenheit und Niedergeschlagenheit. Befremdet fragte ich: „Heike, was ist los, freust du dich nicht, dass wir uns sehen?”

Sie gestand: „Doch, schon, natürlich freue ich mich… Aber da ist was anderes… mir ist in der WG gekündigt worden. Ich hole morgen meine Sachen ab. Übrigens, meinen Eltern habe ich gesagt, ich sei in der WG gemobbt worden und hätte deshalb selbst gekündigt.”

Außerdem führen ihre Eltern am nächsten Morgen in aller Frühe in Urlaub, sie habe angeboten, in den nächsten drei Wochen das Haus hüten. Lediglich das wusste ich schon aus unserer Korrespondenz.

Den Grund ihrer Kündigung nannte sie nicht. Wegen ihrer gegenwärtigen Verfassung fragte ich auch nicht weiter, bot ihr aber an, sie zu begleiten und ihr zu helfen. Das lehnte sie einsilbig – und wieder ohne Begründung — ab: „Ach, danke Anne, das schaffe ich schon, so viele Sachen sind es ja nicht. Ich mache es lieber alleine.”

Sie wollte den letzten Abend mit ihren Eltern verbringen, morgen ihre Sachen holen und mich nach ihrer Rückkehr besuchen: „Anne, wenn ich das morgen hinter mir habe, bin ich ein anderer Mensch, du wirst es sehen.”

Leicht frustriert verabschiedete ich mich nach diesem enttäuschenden Wiedersehen.

Als ich Heike am nächsten Vormittag wie ein Häufchen Elend zu ihrem Auto schleichen sah, rannte ich zu ihr und stellte sie nun doch zur Rede: „Was ist los mit dir, Heike? Du siehst aus wie ausgespuckt, so, als hättest du kaum geschlafen oder schlecht geträumt?”

Ich erhielt nur ein schluchzendes: „Ach, Anne, lass mich!” zur Antwort.

Spontan beschloss ich: „Egal, warum du so schlecht drauf bist. In diesem Zustand lasse ich dich jedenfalls nicht allein fahren. Ich komme mit, und ich fahre, keine Widerworte!”

Sie zögerte, gab mir dann aber widerstrebend den Autoschlüssel. Unterwegs druckste sie herum und gestand: „Du weißt es nicht. Ich habe es dir nie geschrieben… es ist so… ich habe nicht in einer WG gewohnt… also, es ist… es war zur Untermiete… zur Untermiete bei einer Frau…”

Auf meinen Einwand: „Egal, WG oder Untermiete, das macht doch keinen Unterschied.” antwortete sie zögerlich: „Doch… da ist ein Unterschied! Wir haben… also… ich hatte… wir hatten… ein… ein Verhältnis miteinander. Ich schäme mich so, das konnte ich dir wirklich nicht schreiben.”

Nach einer Pause fuhr sie fort: „Ich habe befürchtet, du hättest kein Verständnis dafür, würdest mich vielleicht verachten und unsere Freundschaft beenden. Niemand weiß etwas davon. Niemand! Nicht auszudenken, wenn das in unserem Bekanntenkreis herumgetratscht würde, und das in unserer miefigen Kleinstadt! Ich kann mich doch nirgends mehr blicken lassen.”

Verblüfft schluckte ich ein paar Mal, um sie dann zu trösten: „Na gut, oder auch nicht gut, aber zum Glück ist es nun raus. Wenigstens jetzt rückst du damit raus und kannst darüber reden. Arme Heike! Ich und kein Verständnis? Das solltest du nun aber wirklich besser wissen. Wir haben uns doch sonst auch immer alles gesagt, warum nicht auch das? Frau mit Frau ist doch wirklich kein Tabuthema mehr. Und ein Drama ist es erst recht nicht. Wenn du magst, reden wir heute Abend mal ausführlich darüber, ja?” und ergänzte: „Wenn du einverstanden bist und nicht allein sein möchtest, schlafe ich auch bei dir.”

Als wir unser Ziel erreichten, schien sie ein wenig erleichtert. Empfangen wurden wir ziemlich unfreundlich und wortkarg von ihrer „Vermieterin”, einer ca. 1,80 Meter großen „Bohnenstange” mit 5mm-Kurzhaarfrisur mit einem stechenden Blick, um die dreißig.

Nachdem wir Heikes Sachen im Auto verstaut hatten, zickte die höchst unsympathische Person zum Abschied: „Das ist also deine Neue, ist sie doch, oder? Ich finde es ganz schön dreist von dir, sie hier anzuschleppen,” und ergänzte zynisch: „Dann mal viel Spaß mit ihr, du treulose Ziege.”

Ich verstand überhaupt nichts, wollte mich aber jetzt und hier nicht dazu äußern, auch nicht unterwegs. Erst nach dem Ausladen und Auspacken nahm ich einen neuen Anlauf: „Wie bist du bloß auf diese Tussi reingefallen, Heike? Und was meinte sie mit ‚Neue’? Hast du denn eine neue Freundin?”

„Nein, habe ich nicht! Lass uns später darüber reden, jetzt kann ich nicht. Jetzt freue ich mich nur noch, dass ich den Auszug hinter mir habe. Außerdem bin ich verschwitzt und möchte jetzt baden und mich ausruhen. Danke für deine Hilfe, Anne.”

Auch ich glaubte, es sei besser, sie nun erst einmal allein zu lassen, verabredete mich aber für den Abend mit ihr. Zu Hause berichtete ich lediglich, der Umzug sei anstrengend gewesen, und verzog mich nach ausgiebigem Duschen nachdenklich in mein Zimmer. Selbst Grübeln über Heikes Verhalten sowie über mögliche Ursachen und Gründe halfen mir nicht weiter. Ich brachte die Puzzle-Steine nicht zusammen.

Meinen Eltern sagte ich, es würde wohl ein langer Abend — Wiedersehensfreude, log ich — und ich würde wohl auch bei Heike übernachten.

„Na, klar, sind wir einverstanden, aber erst mal holst du sie zum Abendessen herüber,” verlangte meine Mutter.

Die Ruhepause hatte Heike sichtlich gut getan, sie sah deutlich frischer aus und hielt tapfer durch, sie versuchte sich sogar erfolgreich in Erzählungen lustiger Ereignisse aus unserer Schulzeit.

Nach dem Essen wurden wir mit einer Flasche Wein entlassen und gingen hinüber zu ihr. Nach dem Öffnen der Weinflasche reichte ich ihr ein gefülltes Glas und sagte: „Heike, auf dein Wohl und auf den überstandenen Auszug.”

Wir tranken einen Schluck im Stehen, ich konnte nicht länger an mich halten und musste sie fragen: „Ich möchte, dass du mir nun die ganze Geschichte erzählst. Was ist passiert? Wer ist die Neue?”

„Ach, Anne, sie spinnt! Sie ist furchtbar eifersüchtig, eifersüchtig auf alle, auf Blicke, die ich mit anderen wechsele, auf meine Gespräche mit anderen, eben eifersüchtig auf alle meine Kontakte… egal, ob männlich oder weiblich… Sie ist zornig auf meine angebliche Kontaktfreudigkeit… vermutlich auch eifersüchtig darauf… Ich mag nicht mehr darüber nachdenken… Lass es uns vergessen… bitte!”

Trotzdem gab ich nicht nach: „Gut, Eifersucht mag sein, aber das ist doch kein Grund, dich vor die Tür zu setzen. Also noch einmal: Wer ist die Neue?”

„Es gibt keine Neue! Wirklich nicht! Sie meint…”

Sie brach ab und druckste wieder herum.

„Sie meint…? Was meint sie? Nun lass dir doch nicht alles einzeln aus der Nase ziehen. Wir haben doch Vertrauen zueinander und haben uns doch immer alles gesagt, oder? So schlimm wird es schon nicht sein.”

„Doch, es ist schlimm, sehr schlimm sogar, das ist zu peinlich, um darüber zu reden. Ich habe dir ja gesagt, sie ist schrecklich eifersüchtig, auch auf unsere Korrespondenz. Ja, auf dich ist sie auch eifersüchtig. Dabei… dazu gibt es doch gar keinen Grund, das weißt du doch selbst.”

Sie versuchte ein Lächeln.

Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Eifersüchtig, nur weil wir uns intensiv geschrieben hatten? Das konnte doch nicht wahr sein. Also ließ ich immer noch nicht locker: „Falls sie unsere Emails gelesen hat, ist das zwar ein gemeiner Vertrauensbruch, aber dann müsste sie doch wissen, dass nichts daran sein kann. Hast du mir alles, wirklich alles gesagt?”

„Nein… nein, verdammt… habe ich nicht! Ich weiß, du wirst mich verachten und gleich wegrennen,” sie begann zu weinen. „Sie hat in meinem Tagebuch geschnüffelt und was gefunden.”

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