German Sex Geschichten

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Du willst dich so aufs Pferd setzen

durch auf Apr.15, 2013, unter SexGeschichten und 29,032 views

Die Sonne brannte mir auf den Nacken und ließ ein stetes Schweißrinnsal meine Haut hinunter bis zu den Schulterblättern laufen, wo es von dem Stoff meines Hemdes aufgesogen wurde und einen immer größer werdenden Fleck bildete. Im Gegensatz zu vielen meiner ach so gestylten Geschlechtsgenossinnen, für die ein Schweißfleck absolut tabu war, scherte es mich einen Dreck. Es war Hochsommer, brüllend heiß und ich hatte verdammt noch mal schwer zu arbeiten. Da sollte man wohl schwitzen.

Ich richtete mich aus meiner gebückten Haltung auf um meinen angespannten Rückenmuskeln eine kurze Erholung zu gönnen. Mit einem leisen Schnaufen nahm ich meine verratzte Baseballkappe ab und wedelte mir damit etwas Luft zu. Es regte sich kein bisschen Wind heute, zum Kotzen.

Nachdenklich ließ ich meinen Blick über die gut fünfzehn Meter Zaun schweifen, die ich heute Vormittag schon gezogen hatte. Eigentlich wäre eine Mittagspause jetzt durchaus zu rechtfertigen gewesen.

„Hey!”

Betont langsam drehte ich den Kopf in die Richtung, aus der die hochmütige Mädchenstimme gekommen war. Sharina kam auf mich zu geschlendert, mit ihrem üblichen überheblichen Grinsen im Gesicht — und mit nichts weiter bekleidet als mit einem Bikini. Natürlich mit einem Oberteil, aus dem ihre runden, festen Titten fast heraus quollen und einem Tanga, der kaum das Wesentliche verdeckte.

„Statt da rumzustehen und blöd in die Gegend zu glotzen, hol mir lieber Cheyenne von der Koppel und trens sie auf”, sagte sie herausfordernd.

Ich zog lediglich eine Augenbraue hoch.

„Du willst dich so aufs Pferd setzen”, entgegnete ich spöttisch.

Sie verschränkte die Arme vor der Brust und warf ihr langes blondes Haar zurück.

„Kann ja nicht jeder tagelang im trendig verschwitzten Feinripp durch die Gegend laufen”, meinte sie schnippisch.

Dafür hatte ich nur ein müdes Lächeln übrig. Ich wusste selber, dass ich mit meinen Klamotten eher Ähnlichkeit mit Bruce Willis in seinen besten Tagen hatte als mit einer durchschnittlichen Frau meines Alters. Und ich fühlte mich verdammt wohl so.

Achselzuckend ging ich an Sharina vorbei in Richtung Stall um das Zaumzeug ihrer Stute zu holen. Es gab zwei Gründe, warum ich ihrem rotzigen Befehlston nichts entgegen setzte. Erstens war sie die Stieftochter des Reitstallbesitzers, der mir trotz meiner Vorgeschichte den Job hier gegeben hatte. Nicht, dass ich ihm deshalb über die Maßen dankbar war, aber bis auf die versnobten Leute und den lausigen Lohn war es verdammt gut hier. Die Pferde wurden artgerecht gehalten und waren nett im Umgang. Deshalb versuchte ich gegen meine Gewohnheit, friedlich zu bleiben und die Stelle zu behalten.

Tja, und der zweite Grund: Ich wollte es mir nicht entgehen lassen, wie dieses verwöhnte Gör mit völlig durchgescheuerten Schenkeln zurückkam. Keiner, der einigermaßen bei Trost ist, setzt sich halbnackt auf einen ungesattelten Pferderücken.

Mit der Trense über der Schulter ging ich zur Hauskoppel neben dem Reitplatz, auf der Cheyenne zusammen mit fünf Warmblutstuten graste. Während die anderen Pferde nur die Köpfe hoben und die Ohren spitzten, als ich mich über den Zaun schwang, kam Sharinas Stute sofort auf mich zu getrabt, ohne dass ich überhaupt zu rufen brauchte. Alle Pferde mochten mich und ließen fast alles mit sich machen, solange ich dabei war, aber die Araberstute Cheyenne schien einen wahren Narren an mir gefressen zu haben. Ein tolles Tier, das ein dummes Kind wie Sharina garantiert nicht verdient hatte.

„Wenigstens macht dir die Hitze nichts aus”, murmelte ich und rieb dem schönen Pferd über die Stirn. „Eigentlich ist heute überhaupt kein Wetter zum Reiten.”

Ich warf ihr die Zügel über den Hals und legte ihr die Trense an, dann ging ich zum Tor und öffnete es. Cheyenne trottete ganz selbstverständlich hinter mir her und folgte mir auf den Hof, wobei sie mir immer wieder sachte in den Rücken stupste. Als Sharina uns kommen sah, verzog sie das Gesicht und ich genoss meinen Triumph. Cheyenne war zwar ein braves, gut ausgebildetes Pferd, aber sie würde ihrer Besitzerin nie so sehr vertrauen, dass sie ihr freiwillig folgte wie ein Hund. Sharina wusste das und ich wusste, dass es sie ärgerte, auch wenn sie in dem Tier kaum mehr als ein teures Spielzeug sah.

„Da”, sagte ich zu ihr, als ich mit der Stute stehen blieb. „Viel Spaß.”

Sie warf den Kopf in den Nacken und packte Cheyenne an der Mähne, um sich auf ihren Rücken zu ziehen. Das Pferd zuckte mit den Ohren, blieb aber gehorsam stehen.

„Werd ich haben, Pferdeflüsterer”, sagte sie von oben herab, griff nach den Zügeln und ritt in schnellem Trab vom Hof. Geistesabwesend kratzte ich mir meine schwarzen Haare unter der Mütze, während ich ihr länger hinterher starrte als ich wollte. Kleine Fotze.

Drei Jahre hatte ich wegen schwerer Körperverletzung im Gefängnis gesessen. Weil ich hinter Gittern aber relativ schnell kapierte, dass der schnellste Weg in die Freiheit über anständiges Verhalten führt, war ich die letzten anderthalb Jahre wegen guter Führung sogenannte Freigängerin. Ich bekam die Möglichkeit, „draußen” eine Ausbildung zur Pferdepflegerin anzufangen. Gustav Siegert ließ mich in seinem Reitstall arbeiten, ohne zu fragen, was genau ich verbrochen hatte.

„Das interessiert mich nicht”, sagte er entschieden. „Hauptsache, Sie machen Ihren Job gut und mir keinen Ärger. Darauf kommt ‘s an, basta.”

Und ich machte meinen Job gut. Mit Tieren hatte ich schon von klein auf an zu tun gehabt und kam mit ihnen wesentlich besser zurecht als mit Menschen. Zudem war ich kräftig und handwerklich einigermaßen geschickt, sodass ich bald zum gefragten „Mädchen für alles” auf dem Hof wurde.

Natürlich mochte Siegert mich nicht. Er konnte niemanden ausstehen, ausgenommen seine Setterhündin Sita und die Pferde. Eine Sache, die wir gemeinsam hatten. Der Grund, weshalb er mich nach meiner Haftstrafe behalten hatte — und weshalb er mich auch nach meiner Ausbildung wahrscheinlich übernehmen würde — war, dass er meine Arbeit schätzte. Was konnte mir besseres passieren?

Zugegeben, wenn er gewusst hätte, was ich getan hatte… nicht diese eine Sache, wegen der ich im Gefängnis gewesen war. Es gab etwas, wofür ich wesentlich mehr Jahre hätte absitzen müssen, wenn es herausgekommen wäre. Aber anscheinend wusste niemand davon. Nicht einmal in den Zeitungen hatte etwas gestanden, es gab keine Anzeige gegen Unbekannt, keine Suche nach Zeugen. Also gab ich mein Bestes, das Ganze zu verdrängen, daran zu arbeiten, dass es mir nicht noch einmal passierte.

Eine Herausforderung, mit einem Mädchen wie Sharina in der Nähe.

Es wurde immer heißer. Man konnte dem Gras auf den Weiden regelrecht beim Vertrocknen zusehen. Die Pferde drängten sich unter den Bäumen im spärlichen Schatten, darauf bedacht, keinen Muskel mehr als nötig zu rühren. Reitunterricht wurde, wenn überhaupt, nur in der verhältnismäßig kühlen Halle abgehalten. Nur Sharina wollte natürlich nicht auf ihre Ausritte zum Badesee verzichten. Das faule Stück pennte jeden Tag bis in die Puppen und wenn sie geruhte aufzustehen, schlüpfte sie in einen Hauch von Bikini, stolzierte auf den Hof und pfiff einen von uns Pferdepflegern herbei, um ihr Cheyenne zu bringen. Zum Glück litt die Araberstute unter der drückenden Hitze nicht so sehr wie die meisten ihrer Artgenossen, aber trotzdem knirschte ich mit den Zähnen, wenn ich sah, wie Sharina ihr die Fersen in die Flanken stieß und sie rücksichtslos zum Galopp zwang.

Eines Tages, ich nahm gerade die Pumpe von der Tränke an der Nordweide auseinander, die ausgerechnet jetzt den Geist aufgeben musste, kam sie zu mir geschlendert, ihre langen, perfekt rasierten Beine glänzten vor Sonnenmilch. Ich tat, als würde ich sie gar nicht bemerken, registrierte nur aus dem Augenwinkel, wie sie sich lasziv auf den Zaun stützte. Ihre Titten sprangen einem förmlich entgegen.

„Na”, sagte sie gedehnt, „wie geht ‘s unserm Knacki?”

Ich hantierte am Rückschlagventil herum und fluchte unterdrückt, weil es nicht so leicht funktionierte, wie ich es mir vorgestellt hatte. In diesem Saustall gab es aber auch einfach kein anständiges Werkzeug.

„Du siehst wieder unglaublich sexy aus, Kim”, spottete sie. „Steht dir wunderbar, dieses Top Marke Männerunterhemd. Gibt ‘s das gleich in der Ausführung „Hauteng dank Schweißflecken” mit dazu passendem Parfum?”

Ehrlich gesagt kapierte ich nicht, warum sie mir ständig so auf die Pelle rückte. Die Leute spürten normalerweise, dass sie um mich besser einen Bogen machten. Sie sollte sich lieber ein anderes Opfer aussuchen, bevor mir eines Tages der Kragen platzte und ich meine guten Vorsätze in den Wind schoss.

„Hast du diese schicke Tätowierung eigentlich aus dem Knast? Hat bestimmt irgend ‘ne tiefere Bedeutung, oder?” Sie wartete ab, aber ich tat ihr immer noch nicht den Gefallen, ihr Beachtung zu schenken. Allerdings merkte ich, wie ich immer gereizter wurde. Die Sonne brannte mir aufs Hirn, ich schwitzte gefühlte zwei Liter in der Minute aus, das Ventil wollte nicht so wie ich und dann kam auch noch diese kleine Bratze mit ihrem hohlen Gelaber an.

„Ich weiß schon”, sagte sie mit dreckigem Grinsen. „Es heißt natürlich „Lesbian forever”, stimmt ‘s?”

Betont langsam legte ich mein Werkzeug hin und wandte ihr den Kopf zu. „Sag mal, wann willst du eigentlich endlich anfangen zu studieren, hm? Du hast doch seit letztem Jahr dein dämliches Abi. Also, was hängst du hier nutzlos in der Gegend rum, statt dich irgendwo in Australien an ‘ner Eliteuni einzuschreiben?”

Sharina hob die Augenbrauen. „Wieso denn gerade Australien?”

„Weil ‘s so schön weit weg ist”, knurrte ich. „Außerdem denk ich, ihr wollt alle dahin. Australien, Neuseeland, diese ganzen Drecksländer.”

Sie grinste wieder. „Ooh, ich glaub nicht, dass du mich unbedingt loswerden willst.” Scheinbar zufällig räkelte sie sich so, dass ihr Bikinioberteil ein Stückchen nach unten rutschte und noch ein paar Zentimeter mehr von ihren Titten freilegte.

Ich schnaubte nur. „Hättest du wohl gerne.” Mit zusammengebissenen Zähnen machte ich mich wieder an die Arbeit. Wenn sie gewusst hätte, was für Gedanken mir in diesem Moment wirr durch den Kopf schossen, hätte sie sicher nicht so entspannt dagestanden und mich provoziert.

Es ist nicht wie damals, ermahnte mich meine schwache Stimme der Vernunft. Keine fünfhundert Meter von hier sind jede Menge Leute. Obwohl… fünfhundert Meter sind andererseits doch ‘ne ganz schöne Entfernung.

„Du glotzt mich doch immer an”, ging sie noch weiter, mit hinterhältig funkelnden Augen. „Immer auf die Titten und den Arsch. Die gefallen dir, hm? Erinnert dich das an die Nummern mit den andern Knastlesben?”

Nein, eher an eine Nacht in einem einsamen Park, in der mir eine aufgedonnerte kleine Schlampe aus der Disco über den Weg gelaufen ist.

„Du sagst ja gar nichts dazu. Ist deine Kehle so trocken?” Sie kletterte über den Zaun, wobei sie die Beine unnötig weit spreizte. Jetzt stand sie halb hinter mir, ich hätte mich nur etwas aus der Hocke aufrichten und ein wenig umdrehen müssen und ihre verdammte Fotze wäre genau vor meiner Nase gewesen.

„Wie wär ‘s mit ‘ner kleinen Erfrischung?” Sie beugte sich über mich, ihre Titten baumelten ein paar Sekunden lang vor meinen Augen, und griff nach meiner Wasserflasche. Langsam richtete sie sich auf, zog mir dabei mit einer lasziven Bewegung die Mütze vom Kopf, ließ diese zur Seite fallen, schraubte die Wasserflasche auf.

Ich schloss die Augen und hörte ihr albernes Lachen, als der pisswarme Wasserstrahl meine verschwitzten Haare traf und mein Hemd noch weiter durchtränkte, so weit das überhaupt noch möglich war.

Als die Flasche leer war, wischte ich mir mit dem Handrücken die Tropfen vom Gesicht, setzte meine Mütze wieder auf und nahm mein Werkzeug zur Hand.

„Warum verschwendest du deine Energie eigentlich an mich?”, fragte ich gezwungen ruhig. „Halt dich lieber an deinen Reitlehrer, vielleicht bringt der dir noch ‘n paar andere Gangarten bei.”

„Vielleicht macht ‘s mir einfach mehr Spaß, ‘ne eklige Lesbe wie dich aufzugeilen”, flüsterte Sharina mir unverfroren ins Ohr. Ihr nach Pfefferminz-Kaugummi riechender Atem kitzelte meine Schläfe. Unwillkürlich ballte ich meine Faust fester um den Schraubenschlüssel.

„Vor allem”, raunte sie weiter, „weil du mich nicht anrühren kannst. Weil ich nämlich bei der kleinsten Regung deinerseits sofort dafür sorgen kann, dass du nicht nur den Job hier verlierst, sondern auch wieder in den Knast wanderst. Und das”, ihr Mund kam meinem Ohr noch näher und sie senkte die Stimme noch ein bisschen, „macht mich unglaublich geil.”

Jetzt war ich es, die sich langsam erhob. Sharina wich ein kleines Stück zurück, als ich mich zu ihr umdrehte, ich konnte ihre Anspannung — Erregung? — spüren. Das arrogante kleine Miststück stemmte die Hände in die Hüften und reckte mir kampfeslustig das Kinn entgegen.

Ich verschränkte die Arme vor der Brust. „Nur ein gut gemeinter Rat: Man sollte seine vermeintliche Macht nie ausnutzen. Es passiert verflucht schnell, dass man sie wieder verliert.”

Verächtlich kräuselte sie die sorgfältig geschminkten Lippen. „Soll das eine Drohung sein?”

„Ein Rat”, wiederholte ich gelassen, aber mit einem dezent warnenden Unterton. „Nicht mehr und nicht weniger. Und jetzt würde ich gerne weitermachen. Es soll Menschen geben, die ihre Tage mit ehrlicher Arbeit verbringen.”

Ihr schrilles Lachen tat mir in den Ohren weh. „Du und ehrliche Arbeit! Guter Witz, Knacki. Na schön, es sei dir gestattet. Ich hab eh noch was vor.”

Endlich kletterte sie wieder über den Zaun und winkte mir zum Abschied spöttisch zu. „Man sieht sich!”

„Leider”, knurrte ich mehr an mich gewandt. Ich hatte das Gefühl, meine Prophezeiung von eben würde sich nur allzu bald erfüllen.

Ich hatte das Gefühl, dieses dumme Kind wurde von Tag zu Tag penetranter. Keine Ahnung, warum. Ihr war wohl langweilig. Als ich hier angefangen hatte, waren wir uns nur selten begegnet, den Großteil des Tages hatte sie damals in der Schule gehockt, meistens war ich schon wieder auf dem Weg in meine Zelle, wenn sie nach Hause kam. Aber jetzt lebte ich auf dem Hof in einer kleinen Wohnung über dem Hauptstall. Und Sharina war mit der Schule fertig und hatte nichts Besseres zu tun, als rumzugammeln und allen auf die Nerven zu gehen, vorzugsweise mir.

Das, gepaart mit dem unerträglichen, mittlerweile schwülen Sommerwetter, schürte meine Aggressionen, die ich eigentlich ganz gut im Griff gehabt hatte. Ich fühlte mich wieder wie vor ein paar Jahren Ende neunzehn, Anfang zwanzig. Geladen wie eine Granate, den Kopf voller ungesunder Gedanken.

Im Versuch, mich im Zaum zu halten, besorgte ich es mir immer häufiger selbst, ohne dabei aber verhindern zu können, dass ich Sharina vor Augen hatte. Die stolze Sharina, schreiend, bettelnd, mit angstverzerrtem, tränenverschmiertem Gesicht und blutiger Fotze… Alles war gut, solange dieses Bild in meiner Fantasie blieb.

Eine Methode, die sich besser eignete, meine Spannungen abzubauen, waren meine heimlichen Ausritte. Mitten in der Nacht, wenn die Luft dank der fehlenden Sonne ein wenig erträglicher war, schlich ich mich zu Cheyenne auf die Koppel und schwang mich auf ihren Rücken. Anfangs zockelten wir nur ein bisschen über die Weide, aber nach und nach wurde ich mutiger und dehnte unsere Ausflüge bis in den Wald und zum See aus. Cheyenne mochte das, sie trottete mit langgestrecktem Hals entspannt unter mir dahin und schnaubte ab und an zufrieden. Und ich konzentrierte mich nur auf den Rhythmus ihrer Muskeln an meinen Beinen, schloss die Augen in der Dunkelheit und ließ das Tier laufen, wie es wollte.

Und dann kam das Wochenende, an dem Siegert mit seiner Frau geschäftlich verreiste.

Der Samstag begann mit dem Heraufziehen dichter Wolken. Den ganzen Tag lang blieb es bewölkt und stickig, kaum jemand kam zum Reiten, nicht mal für ein paar Runden in der Halle.

„Die Pferde sollten besser rein”, sagte Michael Petersen, einer der drei Reitlehrer, am frühen Nachmittag zu uns Pferdepflegern. „Da wird heute noch ordentlich was runterkommen, nicht, dass uns ein Tier vom Blitz erschlagen wird.”

Wir stimmten ihm zu und teilten uns auf um zu den verschiedenen Weiden zu gehen. Im Gegensatz zu den andern verschwendete ich keine Zeit damit, Halfter und Führstricke zu besorgen, ich konnte die Pferde auch so dazu bringen, mit mir zu kommen. Ich öffnete das Tor von Cheyennes Weide und pfiff kurz. Ohne langes Zaudern kamen sie und die anderen Stuten zu mir und liefen mir willig hinterher in Richtung Stall. Anscheinend hatten sie selbst keine große Lust, bei dem drohenden Unwetter draußen zu sein.

Gerade als ich die Tiere in ihre Boxen lassen wollte, kam mir Sharina in die Quere. Zur Abwechslung trug sie mal keinen Bikini, sondern Hotpants und ein bauchfreies Top.

„Hey, seit wann kannst du Gedanken lesen?”, sagte sie wie selbstverständlich. „Jetzt gerade wollt ich losreiten.”

Passenderweise war in diesem Moment leises Donnergrollen zu hören.

„Schlag dir das besser aus dem Kopf”, erwiderte ich knapp. „Wir bringen alle Tiere rein, gleich bricht hier die Hölle los.”

Sie legte nur den Kopf schief und lächelte mich übertrieben fragend an.

„Ähm, sorry? Ich sagte, ich will jetzt ausreiten.”

„Willst du Cheyenne in Lebensgefahr bringen?”, fauchte ich ungehalten zurück und öffnete die Stalltür. Roxette und Kelly marschierten schon an mir vorbei zu ihren Boxen, die anderen vier Stuten, darunter Cheyenne, warteten ab, was ich tun würde.

Sharina stellte sich mir in den Weg. „Du hast mich wohl nicht verstanden. Ich. Reite. Jetzt. Aus! Hol mir gefälligst Cheyennes Zaumzeug!”

Es blitzte, nicht lange danach donnerte es, nun schon deutlich lauter. Die Pferde spitzten die Ohren, eine Stute stieß mir die Schnauze gegen die Schulter.

„Sag mal, bist du völlig blöde oder was?”, schnauzte ich. „Hast du mal in den Himmel geguckt? Hast du den Donner gehört? Es gibt gleich ein tierisches Gewitter!”

„Und ich sagte”, zischte Sharina, einfach nur, weil sie ihren verdammten Willen durchsetzen wollte, „ich werde jetzt mit meinem Pferd ausreiten. Ich kann hier machen, was ich will, im Gegensatz zu dir!”

Mir wurde es jetzt zu dumm. Ich fegte sie mühelos zur Seite und marschierte in den Stall, die Pferde dicht hinter mir. Eine nach der anderen ließ ich die Stuten in ihre Boxen, dann ging ich nach draußen um weitere Tiere zu holen. Sharina hatte sich mittlerweile den Dreck von den Klamotten geklopft, sie war auf dem Boden gelandet, als ich sie gestoßen hatte.

„Du blöde Fotze!”, kreischte sie und ehe ich mich versah, hatte sie mich angesprungen, umklammerte mich mit den Beinen, zerkratzte mir Hals und Schultern mit ihren langen Fingernägeln. Sie gebärdete sich wie eine verdammte Furie, ich versuchte, sie abzuschütteln, aber die kleine Hure entwickelte erstaunliche Kräfte. Zu ihrem Glück kam Michael mit vier Pferden im Schlepptau um die Ecke, sonst hätte ich sie ohne Zaudern mit dem Rücken gegen den Rahmen der Stalltür geschmettert.

Michael fiel fast vom Glauben ab, als er sah, wie sie sich aufführte. „Sharina! Lass gefälligst Kim los!”

Aber erst, als er die Führstricke der Pferde fahren ließ und das Mädchen an den Schultern packte, ließ sie allmählich von mir ab. Sie krallte noch einmal ihre Hände in den Stoff meiner Jeans, aber endlich war ich die Wildkatze los. Der Zorn ließ meinen Atem schneller gehen, ich rieb mir über den zerkratzten Nacken und fühlte Blut an den Fingern.

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