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Den Seelenfrieden – Die Entscheidende Frage

durch auf Apr.14, 2012, unter Hausfrauen und 6,205 views

Sie wollte ihm also gefallen. Nun, wenn das eine Taktik sein sollte, um letztlich zu einem Erfolg zu kommen, konnte mir das sicher nicht missfallen. Dafür hing von diesem Abend einfach zu viel für uns ab. Und es machte ja nichts, wenn Elke mir ein wenig half meinen Chef zu überzeugen. Sie schlüpfte noch in ihre High-Heels und ash nun zum Anbeißen aus. „Hilfst du mir mal Liebling?”, bat sie mich und drehte mir den Rücken zu.

Natürlich war ich gerne bereit ihr zu helfen und zog den Reißverschluss hoch. Dabei registrierte ich flüchtig, dass sie ihr Lieblingsparfüm aufgelegt hatte. Es war auch mein Lieblingsparfüm und ich sog begierig den schweren süßen Duft ein, den meine Frau verströmte. Für einen geselligen Abend hatte sich Elke für meinen Geschmack etwas zu sexy aufgeziegelt. Dennoch sagte ich nichts dazu und war insgeheim auch sehr stolz auf meine junge, bildschöne Frau.

Elke legte sich noch die schmale Goldkette um, die ich ihr zu ihrem Geburtstag geschenkt hatte. Sie sah hinreißend aus in ihrem Minikleid und ich konnte meinen Blick nur mit großer Mühe von ihren langen Beinen abwenden. Elke wusste um ihre Wirkung auf mich und stöckelte noch betont grazil vor mir her. Mit wippendem Po und federnd hüpfenden Brüsten stieg sie die Treppe hinunter. Eine gute Freundin von ihr war Kosmetikerin und hatte ihr einige Tipps gegeben, wie sie sich schminken sollte.

Inzwischen beherrschte sie das ausgesprochen gut und ich bewunderte ihr dezentes Make-up. Der nilgrüne Lidschatten betonte ihre ohnehin großen Augen noch besonders und die tiefrot geschminkten Lippen verlockten förmlich dazu ihren sinnlich geschwungenen Mund zu küssen. Im Wagen bemerkte ich dann, dass Elke tatsächlich halterlose Strümpfe trug, denn der Saum ihres Kleides war hochgerutscht und gab mir den Blick auf ihre herrlichen Gehwerkzeuge frei.

Während der Fahrt unterhielten wir uns angeregt und stellten Vermutungen darüber an, was Richard Woitke uns wohl vorschlagen würde. Elke hatte mindestens so viel Vertrauen zu meinem Chef, wie ich und sagte mir hoffnungsvoll, dass unsere Lage sich mit seiner Hilfe sicher bald bessern könnte. Abgesehen von dem ernsten Anlaß, sahen wir auch einem angenehmen Abend entgegen und wir freuten uns beide darauf.

Als wir das Haus unseres Gönners erreichten, stockte Elke der Atem. Es war natürlich viel größer als unseres. Eigentlich war es eher eine Villa und das Grundstück auf dem das Haus stand, war riesig. Schon der Vorgarten war größer als unser ganzes Grundstück. Das Tor zur Einfahrt stand offen und ich fuhr unseren Wagen bis nahe an das Haus heran.

Gleich zwei Doppelgaragentore lachten uns an. Beeindruckt stieg Elke aus dem Wagen, sah sich neugierig um. Dann hakte sie sich bei mir unter und wir gingen den gepflasterten Weg zum Eingang hinauf. Ein melodisch klingender Türgong vermeldete den Bewohnern unsere Ankunft. Es dauerte ein wenig, doch dann öffnete uns Irene Woitke die Tür und lächelte uns ehrlich erfreut an.

Mir blieb bei ihrem Anblick die Luft weg. Irene trug ein elegantes, weinrotes Abendkleid und ich war in diesem Moment froh, dass wir uns ebenfalls etwas mehr als sonst für ein privates Abendessen in Schale geworfen hatten. Obwohl Irene Woitke einen Gehstock benutzte, tat das ihrer Erscheinung keinen Abbruch. Charmant, aber geheimnisvoll lächelnd ließ sie uns eintreten und führte uns in einen Salon.

Dort war ein Tisch festlich gedeckt und zwei Kerzen brannten bereits im stilvollen Haltern aus gediegenem Tafelsilber. Edles Porzellan und sicher irre teures Tafelsilber zeugten von dem Wohlstand der Woitkes. Irene bat uns an den Tisch, da man das Abendessen sofort auftragen wollte. Aus einem Nebenraum betrat nun mein Chef den Salon und kam mit einem erfreuten Lächeln auf uns zu. Galant nahm er die Hand meiner Frau, den vollendeten Handkuss, den er Elke gab, hätte jeder Benimm-Schule Ehre eingelegt.

„Sie sehen heute Abend wieder bezaubernd aus meine Liebe.”, stellte mein Boss durchaus überzeugend fest. Irene gab unterdessen einer Aufwartefrau einen Wink. Das Essen wurde aufgetragen und wir setzten uns an den Tisch. Woitke trug einen dunkelblauen Anzug, der ihm phantastisch stand. Das teure Stück war garantiert Handarbeit aus dem ersten Haus am Platz und ich vermutete, dass der Stoff aus Seide bestand.

Die massige Gestalt des Mannes war ausgesprochen ansehnlich verpackt. Mein eigener Aufzug kam mir dagegen schäbig vor. Ganz Gentleman alter Schule hatte mein Chef Elke zu ihrem Platz geführt. Sie saß an seiner rechten Seite neben ihm, – ich ihr gegenüber, während Irene Woitke sich an die verbliebene Tischseite, direkt ihrem Mann gegenüber hinsetzte.

Das Essen wurde aufgetragen und ich muss sagen, dass es erstklassig war. Es bestand aus mehreren Gängen und wir verzehrten unser Mahl in gehobener Stimmung. Zu jedem Gang wurde ein anderer Wein gereicht. Der Hausherr ließ es sich nicht nehmen uns einzuschenken. Wobei ich, – zugegeben, – schon einigermaßen verblüfft registrierte, dass er sich an diesem Abend ganz besonders um Elke bemühte.

Überhaupt betrachtete er meine Frau mit unverhohlenem Wohlgefallen und machte ihr charmante, aber keineswegs anzügliche Komplimente über ihr Aussehen und ihre geschmackvolle Kleidung. Während wir aßen, wurde über Gott und die Welt geplaudert. Die Stimmung stieg rasch an und wir fühlten uns ausgesprochen wohl im Hause Woitke. Das die Stimmung derart rasch einen gehobenen Standard erreichte war sicher auch dem Wein zu verdanken. Drei Flaschen gingen den Weg allen Stofflichen und die Stimmung wurde rasch recht ausgelassen.

Nach dem Essen erhoben wir uns sofort und gingen in den Salon hinüber. Dort brannte ein Kaminfeuer und die breiten Ohrensessel sahen ebenso gediegen-edel wie bequem aus. Mein Chef bot mir eine Zigarre an, die ich annahm, obwohl ich sonst keine Zigarren rauchte. Doch die Cohiba mundete mir besser als erwartet und sie bekam mir auch.

Wir waren nun alleine im Haus, denn die Bedienstete verabschiedete sich kurz darauf. Richard Woitke öffnete eine Flasche Champagner und goss jedem von uns ein Glas Dom Perigon ein. Der Champagner war köstlich und Elke trank in rascher Folge drei Gläser, die ihr bald in den Kopf stiegen, wie ich an ihrer kessen Albernheit erkannte.

Meine ansonsten in vornehmer Gesellschaft schüchterne Frau fühlte sich ungezwungen und ging auf die artigen Komplimente ein, die Richard Woitke ihr machte. Irene Woitke hielt sich dezent im Hintergrund, lächelte nur mild, wenn ihr Gatte meiner Frau mal mehr, mal weniger versteckte Komplimente über ihr Aussehen machte. Da ich Champagner nicht unbedingt bevorzuge, erhielt ich einen uralten schottischen Malt-Whiskey, der mir und auch Richard Woitke mehr zusagte.

Die Damen tranken ihren Champagner und wir hielten uns an den Scotch. Gemütlich pafften wir nach dem exorbitanten Mahl unsere Cohibas und fühlten uns allesamt buchstäblich sauwohl. Mein Boss achtete peinlich darauf, dass mein Glas nicht leer wurde und schenkte mir ständig nach. Bald hatte ich nicht nur die vier- fünf Gläser Wein intus, dazu das Glas Champagner und drei doppelte Scotch. Natürlich blieb das nicht ohne Wirkung auf mich und nach gut zwei Stunden war ich stark angeheitert. Elke hatte unverkennbar auch einen Schwips. Sie trank gewöhnlich nicht sehr viel Alkohol und der genossene Champagner versetzte sie in rasch in Euphorie.

Nachdem sich mein Chef in der nächsten halben Stunde unsere Akten angesehen hatte, wurde er plötzlich ernst und erläuterte uns seine Einschätzung der Lage. „Tja Henning, – ich habe mir ja nun ihre Unterlagen genau angesehen…”, hub er freundlich, aber eindringlich an, „… zu meinem Bedauern muss ich ihnen leider sagen, dass sie das Haus zweifellos verlieren werden.” Auch ohne seine Bestätigung wusste ich das bereits und auch Elke schien nicht allzu sehr überrascht zu sein, dies zu hören.

Woitke ließ uns etwas Zeit, um seine Worte zu begreifen, dann fuhr er sachlich fort: „Wenn sie Glück haben, können sie mit dem Erlös den Großteil ihrer Verbindlichkeiten abdecken. Aber selbst wenn sie das Haus zu einem guten Preis los werden, – der Kredit, die angefallenen Zinsen und die Bank wird auch ihre Gebühren haben wollen. Dann stehen sie bei verschiedenen Warenhäusern ganz schön in der Kreide, – leider wird es beim besten Willen kaum ausreichen ihre Verbindlichkeiten komplett abzudecken. Meiner Einschätzung nach, werden so an die vierzigtausend ohne Deckung verbleiben.”

Elke stöhnte bedrückt auf, sah Woitke nervös und total verunsichert aus flackernden Augen an. „Trotzdem, – halb so schlimm, denke ich.”, konstatierte Woitke. „Sie haben ja einen festen Job und mit meiner Hilfe schaffen sie beide das schon.” Dankbar sah ich meinen Chef an, fühlte eine schier grenzenlose Loyalität zu ihm. „Natürlich brauchen sie zuerst eine neue Wohnung.”, stellte Woitke zutreffend fest. Er sah seine Frau an, die kaum wahrnehmbar nickte.

„Also…”, hub er erneut zu sprechen an, „… ich hätte da einen Vorschlag, wie sie mit einem blauen Auge aus der Sache heraus kommen könnten.” Neugierig sah ich meinen Chef an, der mich seinerseits freundlich ansah. Elke hatte ihm aufmerksam zugehört und starrte ihn nervös an. Ihre Nasenflügel bebten, ein sicheres Zeichen dafür, wie nervös sie war.

Woitke erhob sich nun aus seinem Sessel und forderte uns freundlich auf: „Kommen sie mal mit. Ich möchte ihnen beiden etwas zeigen.” Es bereitete uns einige Probleme aufzustehen, der Champagner und vor allem der Scotch zeigten volle Wirkung bei Elke und natürlich mir. Trotzdem folgten wie Richard Woitke. Irene blieb am Tisch sitzen und lächelte nur merkwürdig.

Woitke führte uns in einen Anbau der Villa, wo sich zu meiner Überraschung eine komplette Wohnung befand. Die Räume waren allerdings nicht möbliert und dieser Umstand sagte uns deshalb, dass diese Wohnung offenbar nicht selber von den Woitkes genutzt wurde. Die Räume waren allem Anschein nach gleich als Wohnung geplant worden und keinesfalls als Lagerräume gedacht.

Die Deckenhöhe hatte nämlich das übliche Stockmaß einer Wohnung und es gab große Fenster. Im Wohnzimmer gab es sogar eine Schiebetür, die auf eine kleine Terrasse hinaus führte. Überhaupt machte die Wohnung nicht den Eindruck eines Provisoriums auf Elke und mich. Bei knapp über einhundert Quadratmetern Wohnfläche und einer komfortablen, modernen Ausstattung konnte man die Räume einfach nicht als Provisorium bezeichnen.

Es gab ein riesiges Bad mit einer breiten Dusche und zu unserer Überraschung entdeckten wir eine kreisrunde Badewanne, die in ein etwas erhöhtes Podest montiert und mitten in einem verglasten Erker eingebaut war. „Sehe ich das richtig, – die Wanne ist echt ein Whirlpool…?”, fragte Elke den Hausherrn, der grinsend nickte. Woitke führte uns nun in die Küche.

Elke bekam fast einen Schlaganfall, als sie diesen Traum in Cremeweiß und Bordeauxrot sah. Die Einrichtung der Küche hatte sicher mehr gekostet, als unsere gesamte Wohnungseinrichtung. Sie ging wie in einem Traum durch den Raum und ihr andächtiges Schweigen sagte mir, wie sehr sie von der Einbauküche beeindruckt war. So eine Küche war schon immer ihr Traum gewesen und die Farbkombination kam ihrem ästhetischen Empfinden perfekt entgegen.

„Draußen gibt es einen kleinen Garten.”, bemerkte Richard Woitke noch. „Aber das Beste kommt noch…”, teilte er uns grinsend und im Verschwörerton mit. Er führte uns zurück in den Gang, der nach oben in die Wohnräume der Woitkes führte. Der Gang hatte nichts von einem üblichen Kellergang, sondern war verputzt und in geschmackvollen Farben gehalten.

Mein Chef hielt vor einer Tür, an der wir eben vorbei gegangen waren, sah uns gespannt an und öffnete dann die Tür. Hinter der Tür lag eine Schwimmhalle. Darin befand sich ein riesiger Pool, den ich auf acht Meter Länge und fünf Meter Breite schätzte. Eine Tür am Ende der Halle trug in geschwungenen, silbernen Buchstaben die Aufschrift „Sauna”.

„Na, – was halten sie von der Wohnung Henning?”, wollte mein Chef wissen. Elke antwortete ihm an meiner statt: „Die ist echt super Herr Woitke, – echt super…!” Er grinste zufrieden. „Gehen wir doch wieder in den Salon zurück.”, lud er uns mit einer einladenden Armbewegung ein.

Wieder im Kaminzimmer angekommen, wurde ich in meinen Sessel gesetzt und erhielt ein weiteres Glas Scotch. „Also Herrschaften…”, hub mein Chef an, als jeder im Raum mit frischen Getränken versorgt war, „… mein Vorschlag ist folgender. Sie und ihre reizende Frau können in die Wohnung einziehen. Miete müssen sie nicht dafür zahlen.”

Überrascht sahen Elke und ich hoch und dann uns gegenseitig an, denn für die Wohnung hätte Woitke sicher mehr als eintausend Euro Miete erhalten können. „Sie sind etwas überrascht, wie ich sehe…?”, gluckste Woitke erheitert und sah zu seiner Frau hinüber, die ihrerseits larmoyant-hintersinnig lächelte, während sie ein Schlückchen Champagner nahm.

„Im Ernst Chef, – sie überlassen uns diese Luxuswohnung und wir müssen keinen…” Er lachte amüsiert, wehrte lässig mit einer Handbewegung ab und fiel mir ins Wort: „Keinen Pfennig müssen sie zahlen Henning. Ich darf sie doch Henning nennen, oder…?” Natürlich nickte ich sofort. An Elke gerichtet ergänzte er: „Ich kann meinen besten Mann und seine hübsche Frau doch unmöglich im Stadtpark übernachten lassen, was meinen sie Elke…?”

Sie lachte ihn an und nickte eifrig. Die Stimmung war phantastisch und mir fiel in diesem Moment ein Stein vom Herzen. Zumal wenn man bedenkt, dass wir keine Miete zahlen müssten und der so eingesparte Geldbetrag unsere Schuldentilgung garantiert sehr beschleunigen würde. „Und was ist mit Ihnen Elke, gefällt ihnen die Wohnung auch?”, wollte Richard Woitke nun wissen. Elke beeilte sich ihm zu versichern, dass die Wohnung wunderbar wäre und sie sich sofort in diese verguckt hätte.

Richard Woitke lachte zufrieden, sah mich an und erklärte uns: „Also abgemacht…! Sie und ihre Frau können die Wohnung sofort beziehen und mietfrei darin wohnen. Natürlich werde ich ihnen das schriftlich geben. Sie können also ihren Krempel zusammen packen und rüber schaffen. Vor allem aber, können sie künftig ohne Angst vor dem Gerichtsvollziehen und ohne finanzielle Sorgen leben und das gesparte Geld wird ihnen obendrein helfen ihre Verbindlichkeiten rascher zu tilgen.”

Mein Chef war schon ein echter Prachtkerl und ich schwor mir, ihm für seine großzügige Hilfe durch einen noch größeren Arbeitseinsatz im Betrieb zu danken. Überglücklich strahlte mich meine Frau an, Elke hatte sich schon in einer Notwohnung des Sozialamtes hausen gesehen. „Oh Chef, – das, – das ist echt, – oh Mann, – wie soll ich das bloß je wieder gut machen…?”, stammelte ich glücklich. Woitke wehrte, – ganz toleranter Weltmann, – gönnerhaft-lässig ab.

Er lächelte mich aufmunternd an, teilte mir dann eindringlich mit: „Eine Bedingung stelle ich allerdings. Sie mag ihnen vielleicht etwas ungewöhnlich erscheinen, aber ich denke, dass sie nicht unerfüllbar ist… ” Keinesfalls überrascht sah ich hoch und nickte voreilig bejahend. Woitke sah mich abschätzig an, doch in seinem Gesicht war keine Hinterlist zu entdecken. Was auch immer er von mir wollte, für seine großzügige Hilfe hätte ich in diesem Augenblick wohl fast alles getan. „Klar Chef, – ich verstehe natürlich.”, entgegnete ich. Der Scotch machte mir inzwischen die Zunge schwer und ich bemerkte noch, dass ich bereits etwas lallte. „Und was wäre das für eine Bedingung Chef…?”

Woitke sah mich plötzlich merkwürdig an, dann sah er zu seiner Frau, die immer noch mokant lächelnd in ihrem Sessel saß und an ihrem Champagner nippte. Die Eheleute verständigten sich unverkennbar mit Blicken und ein leises, kaum wahrnehmbares Nicken Irenes, schien die Antwort auf eine unausgesprochene, aber dennoch gestellte Frage zu sein. Richard Woitke wandte sich meiner Frau zu, betrachtete sie lächelnd und seine Blicke glitten über ihren Körper. „Na denn, – ich möchte mit ihr schlafen!”, sprach er selbstsicher, ohne Elke aus den Augen zu lassen.

Zuerst glaubte ich mich verhört zu haben, lachte nur albern auf und rief: „Wie, – was…?” Es war plötzlich still im Raum geworden, dann hörte ich die Stimme meines Chefs: „Sie haben mich schon richtig verstanden Henning, – die einzige Bedingung, die ich an meine Hilfe knüpfe ist, – dass sie mir erlauben mit ihrer Frau zu schlafen…!”

Mir verschlug es glatt die Sprache, betroffen sah ich in meinem angetrunkenen Zustand zu meiner Frau, die ebenfalls völlig perplex zu sein schien, sich dafür aber immer noch großartig hielt. Obwohl sie riesige, ungläubig staunenden Augen machte, saß Elke lässig mit übereinander geschlagenen Beinen in ihrem Sessel, hielt ihr Champagnerglas in der Hand und starrte meinen Chef mit offenem Mund an. Sichtlich verlegen vermied Elke es aber nun, dafür mir direkt in die Augen zu sehen.

Sie hatte endlich begriffen, wurde auf einmal hochrot im Gesicht, doch sie sagte nichts. Am meisten irritierte mich aber am Verhalten meiner Frau, dass sie zwar total verblüfft, – aber keineswegs empört zu sein schien. Jedenfalls stand sie nicht auf, um Richard Woitke eine runter zu hauen.

„Haben sie mich verstanden Henning…?”, hakte die sanfte Stimme meines Chefs nach. Prompt nickte ich und sah zu ihm. Er lächelte mich aufmunternd an, räusperte sich ein- zweimal und fuhr mit sonorer Stimme fort: „Wissen sie Henning, – Elke gefällt mir schon lange und wie sie wissen, bin ich niemand, der lange um den heißen Brei herum streicht. Elke gefällt mir, – sehr sogar, – deshalb möchte ich sie, – äh, – näher kennenlernen… Quatsch, – ich sage jetzt einfach, wie es ist, – ich möchte sie eben zu gerne bumsen…”

Das Wort traf mich wie eine Ohrfeige und nur weil ich bereits schwere Schlagseite hatte, bin ich vermutlich nicht sofort aufgestanden und habe meine Frau nach Hause gebracht. Irene Woitke lächelte immer noch mokant-hintersinnig. Das ungeheure Geständnis ihres Gatten mit meiner Frau vögeln zu wollen, schien sie nicht einmal besonders zu überraschen.

Anscheinend davon nicht im Mindesten erschütterte nippte sie an ihrem Glas, sagte aber nichts. Die peinliche Stille im Raum konnte man förmlich mit Händen greifen. Wir sahen und nacheinander an. Niemand sagte ein Wort und mir wurde nun langsam unheimlich, denn ich begriff mit einem Mal, dass ich in der Falle saß. Am Meisten irritierte mich aber nun, dass meine Frau Richard Woitke zwar durchaus verlegen ansah, aber im Grunde nicht bestürzt zu sein schien, ob der ungeheuerlichen Offerte.

„Kinder, Kinder, – was macht ihr denn für ein Gesicht…!”, rief mein Chef lachend, „… nun mal im Ernst. Wir sind schließlich erwachsene Leute. Und schließlich kann auf diese Weise jeder seinen Vorteil aus der vertrackten Sache ziehen, denke ich.” Verstohlen sah Elke mich an, sondierte unsicher das Terrain. Nichts fürchtete Elke mehr, als mittellos da zu stehen und wieder von vorne anfangen zu müssen. Denn inzwischen hatte sie sich daran gewöhnt, dass alles in geordneten Bahnen ablief und vor allem, dass es immer genügend Geld für unsere zahlreichen Hobbies und Vorlieben gegeben hatte.

So wie es aussah blieben und nur zwei gleichermaßen wenig erbauliche Möglichkeiten, wenn wir uns nicht auf den Vorschlag meines Chefs einließen. Zum einen könnten wir bei meinen Schwiegereltern einziehen. Aber die Aussicht in dem engen Reiheneigenheim unter der Fuchtel ihres strengen Vaters zu wohnen, war wenig anziehend für Elke. Sie hatte mich gegen den Willen ihrer Eltern geheiratet und auch ich wollte mir nicht unbedingt ständig anhören, was für ein Versager ich doch wäre.

Die andere Möglichkeit war, in eine Notwohnung zu ziehen, die das Sozialamt uns zur Verfügung stellen könnte. Das war einfach unannehmbar für Elke, selbst wenn sie sich für ein komfortables Leben auf den fatalen Vorschlag einlassen, sich quasi prostituieren müsste.

Richard Woitke blieb souverän, er hatte ohnehin die besseren Karten in diesem Spiel und konnte deshalb in aller Ruhe abwarten. „Seht doch Mal Kinder…”, begann er wieder leutselig zu sprechen, „… im Grunde wisst ihr zwei doch längst, dass mein Vorschlag die vernünftigste und praktikabelste Lösung wäre, weil sie euch einen Ausweg aus der verfahrenen Situation bietet. Für ein Leben in finanzieller Sicherheit und ohne Sorgen ist das doch nun wirklich kein unangemessener Preis denke ich. Ihr seid eure Sorgen los und ich darf dafür ein bisschen Spaß haben, ein kleines Vergnügen genießen.”

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