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Das ist eine wahre Weihnachtsgeschichte

durch auf May.12, 2013, unter Fantasie und 5,425 views

Das ist eine wahre Weihnachtsgeschichte, die sich so vor ca. 15 Jahren am Heiligen Abend ereignete. Ich war damals 26 Jahre alt. Es war noch die Zeit vor Handys, Internet und Euro. Die Namen der Personen und Orte sind selbstverständlich wie immer geändert worden. Viel Spaß und frohes Fest!

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Hallo Thomas….bist du´s wirklich?! Mensch , dich habe ich aber lange nicht mehr gesehen…!”

Die tiefe, weibliche Stimme mit dem leichten italienischen Akzent klang irgendwie seltsam vertraut, als ich herum fuhr, und in das strahlende Lächeln der braun gebrannten Frau blickte.

Dann erkannte ich sie mit einem Male und meine Gesichtszüge hellten sich in ungläubigem Staunen auf:

„Maria…? Mensch…das ist ja großartig, dich noch mal zu treffen…nach all der Zeit- , Na klar, gut geht´s mir… sag mal…und dir….? Wir haben uns ja mindestens …. zehn Jahre…? nicht gesehen….was machst du denn so …?

Ich war hocherfreut und total überrascht, sie plötzlich vor mir zu sehen.

„Ich wohne jetzt hier, in dem Haus da drüben.”, sagte sie und deutete auf die andere Straßenseite.

„Ehrlich? … Meine Güte, dann sind wir ja tatsächlich wieder Nachbarn …. genau wie früher!”, lachte ich überrascht. Ich bin nämlich erst vor zwei Wochen hier eingezogen und versuche gerade den verdammten, neuen Briefkasten anzubringen….”, ich deutete auf den Edelstahlkasten auf dem Bürgersteig vor mir.

„Na ja…”, meinte sie ebenfalls sichtlich erfreut, „Es ist zwar wohl nicht ganz genau so wie früher, aber es ist schon seltsam, wie klein manchmal die Welt ist, was?”

„Ja, allerdings!”, antwortete ich und musterte sie:. „Du bist wirklich noch genau so schön wie früher, du siehst noch immer fabelhaft aus….!”, meinte ich ehrlich zu ihr.

„Ach du alter Schmeichler!”, entgegnete sie verlegen lachend und ein wenig errötend „Ich bin eine alte Frau…. , aber aus dir…. ist ja doch noch ein richtiger, ansehnlicher, junger Mann geworden, was?”, lachte sie.

„Du bist ja noch ein richtiges Stück gewachsen, seit damals….!”

Ich hatte es durchaus ernst mit meinem Kompliment gemeint: Maria war ein bisschen fülliger, etwas runder um die Hüften, als ich sie in Erinnerung hatte, doch das stand ihr gut und machte sie in meinen Augen sogar noch weiblicher und attraktiver..

„Dürre Frauen sind noch nie mein Fall gewesen …”, dachte ich als ich insgeheim ihre ausladenden Hüften und ihre kräftigen, wohlgeformten Schenkel bewunderte.

„Laß dich doch mal richtig anschauen… wie alt bist du denn jetzt eigentlich …?”, fragte sie mich nun ebenfalls von oben bis unten musternd.

„Achtundzwanzig”, antwortete ich.

” Ich bin erst im Sommer mit meinem Musikstudium fertig geworden und hab direkt mit der ersten Bewerbung eine Anstellung als Lehrer an der Musikschule hier bekommen. Und da arbeite ich jetzt schon knapp seit drei Monaten.

„Das ist schön, meine Güte, wirklich schon achtundzwanzig…, Mensch,wie die Zeit vergeht… Das freut mich sehr für dich, das du es tatsächlich gegen deine Eltern durchgesetzt hast und doch Musiker geworden bist …du warst schon früher immer so musikalisch”, meinte sie, schaute aber dabei auch schon ein wenig hektisch und nervös auf ihre Armbanduhr.

„Thomas, du musst mich demnächst mal besuchen kommen. Dann trinken wir einen Cappuccino oder ein Gläschen Sekt auf gute Nachbarschaft oder ich koche italienisch für uns und wir können noch mal ganz in Ruhe quatschen. Ich muss jetzt leider ganz dringend los. Ich habe einen wichtigen Arzttermin, den ich auf keinen Fall verpassen darf und ich bin nun schon ziemlich spät dran..”

Sie reichte mir strahlend ihre perfekt manikürte Hand: “Sobald du mal Zeit und Lust hast, klingelst du einfach bei mir, okay? Ich bin abends meistens zu Hause und wenn nicht, steckst du mir deine Telefonnummer in den Briefkasten”, und deutete nochmal zu ihrem Eingang, nur drei Häuser weiter..

Meine Pizza hat dir früher jedenfalls immer geschmeckt…?”

„Na klar, freue ich mich auf deine Pizza”; lachte ich begeistert. Es ist ja bald Weihnachten und die Schule ist ab dem Achtzehnten für drei Wochen geschlossen. Da habe ich Urlaub und sehr viel Zeit…ich komme ganz sicher und bringe den Wein mit! Hoffentlich funktioniert auch mein Telefonanschluss bald! “, versprach ich.

„Bestens! Du bist immer willkommen!”, meinte sie und wir umarmten uns kurz zum Abschied.

Ich roch ihr dezent süßliches Parfum, als sie mich mit ihrem roten Mund auf die Wange küsste.

Und dann eilte sie auch schon weiter und zu einem geparkten Auto, dass sie eilig aufschloss. Sie winkte mir nochmal kurz lächelnd zu „Und grüß deine Eltern ruhig von mir!”; rief sie noch, stieg ein und fuhr los.

„Mensch das ist ja ein Ding!”, dachte ich mir als ich immer noch völlig perplex ihrem Auto nachblickte.

Maria und ihr Mann Manfred waren frühen die Nachbarn meiner Eltern gewesen.

Es war ja Ewigkeiten her, dass sie zusammen in das Haus direkt neben meinem Elternhaus einzogen.

Ich erinnerte mich noch, wie sich beide als neue Nachbarn an unserer Haustür vorstellten

und ich sie anfangs „Frau und Herrn Schneider “, nannte.

Erst im Laufe der folgenden Jahre begann ich sie beide einfach bei ihren Vornamen zu nennen.

Maria war Italienerin, lebte aber schon seit sehr langer Zeit in Deutschland und sprach hervorragend Deutsch, allerdings mit erwähntem, geringem Akzent. Sie stammte aus Süditalien und war eine wahrlich rassige, südländische Schönheit mit langen, dunkelroten Haaren, bei denen ich mich stets gefragt hatte, ob diese Farbe tatsächlich echt war.

Dabei war sie gar nicht groß gewachsen, höchstens 1,65 Meter, , trug die recht üppigen Kurven aber an den richtigen Stellen und ihre Haut besaß einen makellosen dunkel braunen, südländischen Teint. Sie war immer, bis auf ihren roten Lippenstift, dezent geschminkt und trug gerne enge Kleider und Hosen.

Ihr Mann war genau so groß oder klein wie sie und er war ein sehr kumpelhafter, umgänglicher und freundlicher Typ. Sie waren beide kinderlos und wollten soweit ich damals wusste, auch niemals Nachwuchs.

Die Schneiders und meine Eltern freundeten sich jedenfalls sehr bald miteinander an.

Wir verbrachten in den folgenden Jahren viele, viele Sommertage gemeinsam auf unseren Garten Terrassen, spielten Tischtennis, gingen zusammen schwimmen und grillten abends.

Sie waren zu Gast bei Familienfeierlichkeiten und selbst Weihnachten und Silvester feierten wir häufig gemeinsam.

Insbesondere meine Mutter wurde sehr vertraut mit Maria und sie kochten häufig zusammen oder tauschten deutsche und italienische Kochrezepte aus.

Maria und Manfred waren Anfang bis Mitte Dreißig gewesen, als sie in das Haus neben uns zogen und waren damit beide einige Jahre jünger, als meine Eltern. Der Altersunterschied schien aber niemanden zu stören.

Ich mochte Manfred. Es war immer großartig, einen Partner zum Tischtennis oder Fußball spielen zu haben und er machte wirklich immer bereitwillig bei allem mit. Ganz anders als mein Vater, der eher ein wenig träge und faul bei diesen Dingen war.

Als ich schließlich, kurz vor dem Abi stehend, achtzehn war und mich mittlerweile stark für Mädchen und Frauen interessierte, begann ich auch, Maria mit etwas anderen Augen zu betrachten.

Häufig sonnte sie sich oben ohne im Garten auf einem Liegestuhl. Ich liebte besonders ihre schlanken aber kräftigen, fraulichen Beine, die sie in knallengen Röcken und Jeans auch stets gekonnt zur Geltung brachte. Ihre Brüste waren nicht wirklich groß aber so wohl geformt, wie kleine runde Äpfel. Ich konnte ihren Körper stundenlang von unserem Badezimmerfenster heimlich ansehen , wie sie so da lag. Ihr Mund hatte es mir ebenfalls sehr angetan. Sie trug eigentlich immer Lippenstift und er war immer glänzend rot.

Maria entwickelte sich so im Laufe der Jahre zu dem heimlichen Objekt meiner sexuellen Begierde und es verging kaum ein Abend, an dem ich nicht in Gedanken an sie und ihren Körper, meinen steifen Penis unter der Bettdecke bearbeitete.

Insgeheim beneidete ich Manfred darum, so eine schöne Frau zu haben.

Ich konnte mich gar nicht satt an ihren Beinen sehen. Auch wenn sie Hosen trug, waren die meist so eng, dass sich häufig in ihrem Schritt die Umrisse ihrer Muschi abbildeten.

Es gab für mich immer irgend etwas an ihr zu entdecken, das anbetungswürdig war.

Wie auch immer: Die Sehnsucht nach ihr frustrierte mich, weil diese Frau trotz meines Begehrens völlig unerreichbar für mich war.

Es fiel mir sehr schwer, mein erwachtes Interesse an Sex im Allgemeinen und an Maria im Speziellen vor ihr und meinen Mitmenschen zu verbergen und geheim zu halten.

Ich hatte schon einige Erfahrungen mit gleichaltrigen Mädchen gemacht und ich war keine Jungfrau mehr, doch ich sehnte mich insgeheim nach Sex mit einer schönen, erfahrenen Frau.

Natürlich phantasierte ich auch von anderen Frauen,insbesondere einigen meiner Lehrerinnen, doch Maria war die zentrale Figur, die ständig in meinen erotischen Träumen wiederkehrte.

Und das, ehrlicher Weise, tat sie das bis zum heutigen Tag:

Ich dachte zwar nun nicht mehr mit der Regelmäßigkeit von früher an sie, jedoch kehrte sie regelmäßig , hin und wieder beim Onanieren zurück in meine schmutzige Phantasien.

Wahrscheinlich weil sie über lange Jahre in ihrer Nähe, dieses erste, aber nie befriedigte Verlangen in mir wach gerufen hatte.

Es gab im Laufe der Jahre mindestens drei Gelegenheiten, wo sie mich beim Spannen erwischte:

Einmal starrte ich aus unserem Badezimmerfenster, während sie sich oben ohne aber mit Sonnenbrille auf ihrer Terrasse bräunte. Bis ich merkte, das sie mich entdeckt hatte und zu mir hoch blickte. Ein anderes Mal schlug sie unvermittelt die Augen auf, als ich mich leise ihrem Liegestuhl näherte.

Maria reagierte allerdings niemals böse oder ärgerlich auf meine heimliche Bewunderung..

Sie zog einfach ihr Kleid über ihre Brüste, setzte sich auf, lächelte mich an und steckte sich meistens eine Zigarette an.

Maria und Manfred blieben so circa sechs bis sieben Jahre unsere Nachbarn und ich blieb nach dem Abi noch zwei Jahre zu Hause wohnen, in denen ich meinen Zivildienst ableistete.

Irgendwann erkrankte Maria an einer schweren Bronchitis und ihr Arzt verschrieb ihr eine Kur an der Nordsee. Maria verreiste für sechs Wochen und als sie wieder kam, eröffnete sie ihrem geschockten Gatten, dass sie jemanden kennen gelernt hatte und sich von ihm scheiden lassen wollte. Sie hatte sich während der Kur irgend einen alten, reichen Sack geangelt und zog praktisch umgehend danach aus dem Haus aus.

Jedenfalls war das das Ende. Manfred, den alle damals sehr bedauerten, konnte alleine die Raten für das Haus nicht mehr bezahlen. Es wurde wenige Monate später zwangsversteigert und ich hörte oder sah nie wieder was von den beiden… „-bis gerade eben.”, dachte ich bei mir.

Sie musste jetzt tatsächlich schon Ende vierzig, Anfang fünfzig sein, dachte ich, mir Marias Alter ausrechnend. Sie war immer noch eine sehr attraktive Frau.

„Wirklich was für ein Zufall…!”; dachte ich nochmal, dass sich unsere Wege nochmal so kreuzen würden. Meine Geburtsstadt und mein Elternhaus lagen immerhin fast 50 Kilometer auseinander.

„Ja, wie klein die Welt ist…”, dachte ich mir fröhlich.

Ich beschloss, die Einladung zum Essen auf jeden Fall so bald wie möglich anzunehmen. Es war Mitte Dezember und nur noch eine gute Woche bis zum Heiligen Abend. Ich würde fast drei Wochen Ferien haben und hatte bisher überhaupt noch keine Pläne geschmiedet.

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Ich war seit fast fünf Monaten solo und hatte noch nicht viele Bekanntschaften und Kontakte in meiner neuen Umgebung gemacht.

Außerdem war ich bedingt durch meinen Umzug und der dabei fälligen Mietkautionen, offen gestanden, ziemlich pleite.

In den folgenden Tagen hing ich noch so manchem schwelgendem Gedanken an Phantasien längst vergangener Tage hinterher, war aber mit den Pflichten rund um mein neues Heim zu beschäftigt und abgelenkt, um tatsächlich etwas zu unternehmen.

Es kam schließlich der Heilige Abend.

Ich verbrachte ihn wie jedes Jahr zu Hause bei meinen Eltern.

Gegen sechzehn Uhr setzte ich mich in meinen Wagen und machte mich mit den Geschenken und ausgezeichneter Laune auf den Weg,

Meine Eltern sind fabelhafte Menschen und ich besuchte sie stets gerne, nicht nur zum Fest.

Der Heilige Abend spielte sich jedes Jahr indes genau gleich bei uns ab:

Nach der herzlichen Begrüßung wurden zuerst einmal Neuigkeiten und Tratsch ausgetauscht.

Ich erzählte von der Arbeit und der neuen Wohnung und der Nachbarschaft.

Ich richtete ganz nebenbei die Grüße von Maria aus und erzählte von dem zufälligen Wiedersehen, verschwieg aber die Tatsache, dass sie nun erneut meine unmittelbare Nachbarin war.

„Na ja…diese Schlampe…”; meinte meine Mutter abfällig als sie nur ihren Namen hörte.. „Der arme Manfred…sie hat sein Leben damals ruiniert…!”

„Also ganz so war es wohl auch nicht…”, ergriff mein Vater darauf hin unerwartet für Maria Partei:

„Manfred war schließlich selbst auch kein Kind von Traurigkeit,… da hörte man ja auch so Einiges….!”

„Hey, – nun streitet euch nur nicht über etwas völlig Unwichtiges!” fiel ich ihnen lachend und beschwichtigend ins Wort:

„Grüße…,- das ist alles, was ich ausgerichtet habe, okay?”

Und damit war das Thema für diesen Abend Gott sei Dank zwischen uns Dreien beendet.

Gegen sechs Uhr hatten wir , wie jedes Jahr, ein wirklich fabelhaftes Abendessen vor dem kleinen Weihnachtsbaum zusammen:

Diesmal gab es Medium gebackenes Roastbeef, überbackenen Spinat mit Knoblauch und dazu Rosmarinkartoffeln.

Während wir mit Hunger und Appetit aßen , führten wir ein sehr heiteres, angeregtes Gespräch und meine Eltern erzählten viel von ihrem gemeinsamen Urlaub in Ägypten, ein paar Wochen zuvor.

Nach dem Essen gab es noch viele Fotos mit den Beiden auf Kamelen und Pyramiden zu sehen und gegen acht überreichten wir uns schließlich gegenseitig unsere Geschenke.

Ich hatte nun bereits größte Lust, Alkohol zu trinken, vermied es aber, weil ich später doch noch mit dem Auto nach Hause fahren wollte.

Natürlich hätte ich auch bei meinen Eltern übernachten können, doch ich freute mich sehr auf die völlige Ungestörtheit meiner neuen Wohnung und meine Eltern gingen allgemein sehr früh schlafen, zu früh für mich jedenfalls.

Meine Eltern waren selig über ihr Geschenk: Ein gemeinsames Erholungswochenende für beide in der Schweiz, Ende Januar, das ich vor vier Wochen für unglaublich wenig Geld in einem Reisebüro erworben hatte.

Ich hatte als Geschenk von ihnen, ebenfalls zu meiner großen Freude, einen neuen Walkman bekommen. Mein altes Gerät war mir nämlich vor Wochen bei den Renovierungsarbeiten in der neuen Wohnung kaputt gegangen, als es aus meinem Overall direkt in einen Eimer mit weißer Wandfarbe gefallen war.

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Ein bis zwei Stunden später schalteten meine Eltern schließlich, mittlerweile schon etwas schläfrig vom guten Essen, den Fernseher an und es war das Zeichen für mich, allmählich die Rückreise anzutreten. Auch an Tagen wie diesem gingen sie stets zwischen zehn und elf Uhr schlafen.

Meine Mutter packte mir natürlich noch eine gute Portion des Essens für die folgenden Tage ein. Ich verstaute den Walkman, das Essen und zwei Flaschen guten italienischen Rotweins im Kofferraum. Dann umarmten wir uns nochmal und ich fuhr los.

Ich schaltete das Radio aus Angst vor Weihnachtsmusik bewusst nicht an und musste stattdessen plötzlich wieder an Maria denken und fragte mich, wo sie wohl Weihnachten verbringen würde und vor allem, mit wem?

„Schlampe …”, die erste Reaktion meiner Mutter hallte noch ein wenig in meinem Ohr nach.

Ich war damals selbst zu jung gewesen, um über die näheren Umstände ihrer Scheidung von Manfred Bescheid zu wissen.

Ich hielt ihr jedenfalls ganz bestimmt nichts vor, außer dass sie damals so plötzlich aus meinem Leben verschwunden war.

Eine halbe Stunde später, es war nur wenig Verkehr auf der Autobahn gewesen, hielt ich mein Auto auch schon vor meiner neuen Wohnung an.

„Alles riecht noch so wundervoll neu”, dachte ich als ich wenig später die Wohnungstür öffnete und die heraus strömende Luft einatmete.

Ich stellte erst mal alles was ich in Händen hielt im Flur ab, denn bevor ich es mir richtig bequem machen würde, wollte ich noch etwas erledigen.

Leider funktionierte mein Telefon nämlich immer noch nicht: Der Techniker der Post war immer noch nicht da gewesen, um meinen Anschluss frei zu schalten.. Also schrieb ich mit einem schwarzen Text Marker auf ein Stück Tapete, das noch herum lag.:

„Hast du Weihnachten etwas vor?

Wir könnten zusammen kochen/essen? Bin allein und hab noch kein Telefon! Thomas.”

Dann huschte ich wieder durch die Haustür, um das Blatt in ihren Briefkasten zu werfen oder besser noch, unter ihrer Haustür durch zu schieben.

Als ich mich ihrem Hauseingang näherte, erkannte ich Licht im Erdgeschoss und im zweiten Stock.

Auf den Namensschildern suchte ich nach ihrem Nachnamen, fand ihn aber zu meiner Verwunderung nicht. Es war aber ganz sicher das richtige Haus und es gab insgesamt nur drei Parteien, die hier wohnten.

Der Name auf der untersten Klingel klang allerdings irgendwie italienisch.

Um mir jedoch ganz sicher zu sein, ging ich nochmal zurück zur Straße und spähte vorsichtig über die Hecke und über den kleinen Rasen zu dem erleuchteten Fenster im Erdgeschoss.

Hinter der Gardine konnte ich die Umrisse einer Frau erahnen, die aussah wie Maria und auf einem Sofa saß und fern sah. Sie schien allein zu sein.

Da hatte ich einen spontanen Einfall und sah auf meine Uhr.

Es war zwanzig vor elf und ich überlegte, ob es wohl etwas unverschämt von mir wäre, um diese Uhrzeit noch an ihrer Haustür zu schellen.

„Ach was! Heute ist schließlich eine besondere Nacht!” dachte ich und ging die paar Meter zurück zu meiner Wohnung, um eine der beiden Weinflaschen zu holen.

Wenig später war ich zurück und drückte entschlossen die Klingel neben dem einzigen italienischen Namen

„Tenatio”.

Eine Weile lang geschah rein gar nichts, doch dann wurde ein schmaler Lichtstreifen im Hausflur sichtbar, als sich eine Tür im Erdgeschoss langsam und vorsichtig öffnete.

Dann erstrahlte der Hausflur in hellem Lichtschein und wiederum wenig später drehte jemand auf der anderen Seite der Türe geräuschvoll einen schweren Schlüsselbund im Schloss.

Die Haustüre öffnete sich einen Spalt breit und Marias, etwas verschrecktes Gesicht, kam darin zum Vorschein. Als sie mich erkannte, schaute sie sehr überrascht, aber eben doch auch angenehm überrascht.

„Mensch Thomas..!, Hallo….was ist denn los…alles okay?, sie trug einen flauschigen, weißen Bademantel, den sie sich ein wenig fröstelnd mit den Armen um ihren Körper spannte..

Ich hielt ihr das Stück Tapete entgegen: „Das wollte ich unter deiner Haustür durch schieben, bis ich bemerkte, dass das hier gar nicht möglich ist. Mein Telefon tut´s leider immer noch nicht . Außerdem heißt du wohl nicht mehr Schneider…!?”

Maria musste lachen, als sie die Weinflasche erblickte.

„Nein,- ich habe nach der Scheidung wieder meinen Mächennamen angenommen….wolltest du die auch unter meiner Haustür durch schieben?”, meinte sie noch lauter lachend und dabei auf die Flasche Wein deutend.

„Nein…”, ich musste nun ebenfalls grinsen. Ich habe gesehen, dass bei dir noch Licht brennt und dachte, du hättest vielleicht Lust auf Gesellschaft …? Es war eine spontane Idee…. ich komme gerade zurück von meinen Eltern und…”, setzte ich eine Erklärung an, doch sie winkte mich immer noch lachend hinein.in den Flur und in ihre Wohnung.

„Das ist eine tolle Idee von dir, mich am Heiligen Abend besuchen zu kommen…und deine Eltern? Wie geht es Ihnen? Hast du ihnen denn meine Grüße ausgerichtet?”, fragte sie als sie die Haustür hinter uns ins Schloss fiel und sie mich über die kleine Diele in ihr Wohnzimmer führte.

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